Sie sind vermögend, sie sind kultiviert, und trotzdem sind die meisten Mitglieder der Familie Forsyte unglücklich. In seiner Romantrilogie beschreibt der englische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger John Galsworthy (1867-1933) anhand der Familie Forsyte den Materialismus, die Arroganz und die emotionale Kälte der britischen Oberklasse im Viktorianismus. Die Romane setzen 1874 ein und erstrecken sich mit ihren drei Teilen über einen Zeitraum von 34 Jahren und über drei Generationen.
In dieser ersten Staffel stehen der vermögende aber berecchnende und gefühlskalte Soames Forsyte und seine Frau Irene im Mittelpunkt. Irene ist schön, aber mittellos. Die Ehe zwischen Soames und der künstlerisch interssierten Irene ist zum Scheitern verurteilt, doch sind es Konentionen der viktorianischen Gesellschaft, welche beide an einander fesseln, trotz Soames Fehlverhalten ,seiner Kälte und auch Desinteresse. Irene kann sich etwas bei dem Architekten Bosiney trösten,der wie sie eine künstlerische Ader hat. Sie verlässt Soames, doch wird sie nie ganz frei sein. Eine gleichberechtige Partnerschaft, wie sie Jollyan Forsyte mit seiner Frau und ehemaligem Dienstmädchens Helene ist von Armut geprägt. Resalistisch, wie Middlemarch und North and South.
Freue mich auf die 2te Staffel mit noch mehr Herzschemerz mit Anspruch.