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Die Flucht vor der Vernunft: Politik, Kultur und Okkultismus im 19. Jahrhundert
 
 
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Die Flucht vor der Vernunft: Politik, Kultur und Okkultismus im 19. Jahrhundert [Gebundene Ausgabe]

James Webb
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: MARIXVERLAG; Auflage: 1., Neuerscheinung (15. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386539213X
  • ISBN-13: 978-3865392138
  • Originaltitel: The Occult Underground
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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James Webb
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Auch dieses voluminöse Werk Webbs weist ihn als herausragenden Kenner der Thematik "Okkultistische Tendenzen im 19. und 20. Jahrhundert" aus. In mühevoller Kleinarbeit trug er die wichtigsten Informationen zu Entwicklungstendenzen in Subkulturen der unterschiedlichen Ländern zusammen. Daraus entstand eine beeindruckende Gesamtdarstellung, die man auch als Nachschlagewerk gut nutzen kann." --Humanistischer Pressedient, 25.9.2009

Kurzbeschreibung

Jetzt komplett und erstmals auf Deutsch. Der Folgeband zu "Das Zeitalter des Irrationalen".Mit der Flucht vor der Vernunft komplettiert der marixverlag die vielbeachtete Studie zum Phänomen des Okkultismus im aufgeklärten Europa des genialen schottischen Historikers und Kulturwissenschaftlers James Charles Napier Webb in einer deutschen Erstübersetzung. In seinem Band Das Zeitalter des Irrationalen hatte sich Webb den irrationalistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts zugewandt, und sie in einem weitausholenden Wurf ideen- und kulturgeschichtlich analysiert. Hier nun steht das 19. Jahrhundert unter gleichen Fragestellungen im Mittelpunkt.
Schier unglaublich ist es bei alledem, dass das vorliegende Buch von einem jungen Gelehrten geschrieben wurde, bevor er 25 Jahre alt war. Die Stärke Webbs sind gerade die Breite und Weite seines Blicks, seines Fragehorizonts, also Aspekte, die man bei ausgereiften Arbeiten erwartet. Zahlreiche kulturelle und soziale Zusammenhänge zur Geschichte des Okkulten sind vor Webb noch niemals so klar ausgedrückt worden. Webbs frühe Meisterschaft wird u.a. in seinen kurzen Persönlichkeitsskizzen deutlich: Treffsicher fängt er Stärken und Schwächen, Allzumenschliches und vor allem die sozialen Netzwerke ein, in denen die Personen seiner Darstellung existiert haben, von Andrew Jackson Davis bis zu Adam Mickiewicz. Die Bücher von James Webb hatten was sich gerade heute im Rückblick sagen lässt - eine wegweisende Funktion für die Integration der Erforschung des Okkulten und Esoterischen in den Raum der Kulturwissenschaften.


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Okkultismus im 19. Jahrhundert 10. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Zwar gibt es mindestens fünfzig Memoiren und Studien über Gurdjieff, doch leider nur wenige in deutscher Sprache.

Um nur ein einziges Beispiel zu nennen: Es wäre ein großer Gewinn für deutsche Gurdjieff-Interessierte, läge "The Harmonious Circle" des außergewöhnlichen, leider zu früh verstorbenen, Schotten James Webb auf deutsch vor. Allerdings steht in Webbs zweibändigem Hauptwerk "Die Flucht vor der Vernunft" (19. Jahrhundert) und "Das Zeitalter des Irrationalen" (20. Jahrhundert) auch schon einiges über Gurdjieff und seine Lehre. Darüber hinaus sind diese zwei Bücher die besten zum Thema "Politik, Kultur und Okkultismus im 19. und 20. Jahrhundert", sie sind auf jeden Fall äußerst lesenswert und jedem am Thema Interessierten wärmstens zu empfehlen.

Von den wenigen deutschsprachigen Gurdjieff-Biographien ist "Georg Iwanowitsch Gurdjieff: Magier, Mystiker, Menschenfänger" des englischen Professors James Moore zweifellos die beste, ausführlichste, umfassendste und gründlichste. Dazu kommt noch: Das Buch ist auch spannend geschrieben, ist unterhaltsam und lerhrreich und liest sich leicht.
Der Autor, damals neunzehn Jahre alt, ist 1949 mehrmals Gurdjieff begegnet. Später stand er mit vielen bekannten Gurdjieff-Anhängern in Kontakt, so mit Olga de Hartmann, Jeanne de Salzmann, Jane Heap, Louise March und anderen, sowie mit zahlreichen weniger bekannten. Er schreibt: "Seit 1956 habe ich den ernsthaften Versuch unternommen, Gurdjieffs Methodologie anzuwenden." Bessere Voraussetzungen für ein gelungenes Werk kann man nicht haben.
Moore berichtet in seinem Buch von einem Besuch Aleister Crowleys in Gurdjieffs Prieuré in Fontainebleau. Der erwähnte James Webb berichtet von zwei dortigen Besuchen, Marco Pasi ("Aleister Crowley und die Versuchung der Politik") auch noch von einem Treffen von Gurdjieff und Crowley in Paris. Im "Tarot der Idioten" sitzen die beiden im Pariser Café de la Paix und diskutieren über Tarot, Kabbala, Astrologie und anderen magischen Wissenschaften.
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