Die Handlung beginnt exakt da, wo der erste Teil aufhörte. Im zweiten Teil kommt eine Vielzahl neuer Personen hinzu, die im ersten Teil noch gar nicht erwähnt wurden. Leider bleiben viele dieser Personen eher farblos,die Beweggründe ihres Handelns liegen im Dunkeln. Aufgrund der vielen in die Handlung eingreifenden Personen hinterlassen nur die wenigsten einen starken Eindruck beim Leser. Die weitere Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Bertram und Margerite kommt etwas lau und lustlos daher, die Brücke, die dadurch zum neuen Schauplatz geschlagen wird ist nicht besonders tragfähig. Das Buch enthält liebevolle Schilderungen mittelalterlicher Kochkunst und Lebensweise. Es liest sich leicht und ist unterhaltsam, wenn auch nicht ganz so fesselnd wie Teil 1.