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Die Flucht [2 DVDs]
 
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Die Flucht [2 DVDs]

Maria Furtwängler , Jean-Yves Berteloot , Kai Wessel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Maria Furtwängler, Jean-Yves Berteloot, Tonio Arango
  • Regisseur(e): Kai Wessel
  • Komponist: Enjott Schneider
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 9. März 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 180 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000NA254Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.105 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Hervorragend besetzter und umgesetzter TV-Zweiteiler , der die Kriegsflucht aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten zum Thema hat.

Produktbeschreibungen

1945: Die Russen marschieren auf Berlin zu. Gräfin von Mahlenberg erkennt auf ihrem Landgut in Ostpreußen die Gefahr und weiß, dass es nur einen Ausweg gibt, der russischen Armee zu entkommen: Die Flucht durch Eis und Kälte. Die fiktive Geschichte steht exemplarisch für das Schicksal Abertausender

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anspruch und Wahrheit 21. April 2007
Format:DVD
Ich sah den Film mit meiner Mutter, die ihre persönliche Flucht und Vertreibung 1945 aus Schlesien durchmachte und diese glücklicherweise überlebte. Ihr leiser Kommentar am Ende des Filmes war, daß sie auf ihrer Flucht aus Schlesien als Elfjährige eine herrschaftliche Droschke(!) auf einer Brücke beobachtete, deren Pferde von Soldaten requiriert wurden, während die Besitzerin(eine Adlige?) verzweifelt auf die Soldaten einredete und auf ihre zwei kleinen Kinder zeigte, die reglos in der Kutsche lagen. Der Tross der Vertriebenen zog stumm an dem Gespann vorüber, während die Frau schreiend zusammenbrach. Das Ende einer Familie 1945?..

Meine Mutter mußte als Kind ansehen, wie Müttern ihre erfrorenen Babies aus den Händen buchstäblich gerissen werden mussten, um darauf aus den Zug geworfen zu werden. Schreckliche Geschehnisse, die ich als Spätgeborener kaum oder nur ansatzweise nachvollziehen kann. Der Treck meines Vaters wurde mehrermale von Tieffliegern angegriffen und gnadenlos zusammengeschossen, weil sich zurückflutende Armee-Einheiten darunter befanden. Die sich absetzenden Wehrmachtseinheiten hofften, daß sie zwischen den Zivilisten nicht angegriffen wurden. Meine Eltern durchlebten das Grauen der Flucht als Kinder und prägten in ihren Erzählungen in mir die Widerwärtigkeit des Krieges.

Zum Film:

Nach meinem Dafürhalten versucht der Film zuviel unter ein "Dach" zu bekommen. Hierzu wurde inhaltlich von anderen Rezensoren sehr viel Richtiges geschrieben, dem ich mich grundsätzlich anschließe möchte. "Die Flucht" wirkt mir dramaturgisch überlastet.

Vergewaltigung, Lynchjustiz, Ehrenkodex, zweifelhafte Familienmoral, die schöne Heimat Ostpreussen, Zwangsarbeiter, Zusammenbruch Nazireich, russische Soldateska oder nicht und zum Schluss die Ankunft im gelobten Bayern mit Happy End(???). Und ganz zum Abschluss(Abspann) schreibt man dann, daß per se 30Millionen Menschen im Zuge dieses grauenhaften Krieges ihre Heimat verloren haben. Zwei Sterne vergebe ich für den Anspruch, den der Regisseur offenbar hatte, sowie die schauspielerische Leistung der Protagonisten. Dieses Bemühen um Ernsthaftigkeit kaufe ich dem Regisseur tatsächlich ab!. Nur hätte er aus diesem Zweiteiler einen Sechsteiler machen sollen. Die Figuren hätten es locker hergegeben. Dennoch...

Wir als "Nachgeborene" haben uns bei der Wiedergabe solche Stoffe einer gewissen geschichtlichen Sorgfaltspflicht zu unterziehen, soll heißen, daß im heutigen medialen Zeitalter allzu schnell und oberflächlich konsumiert wird. Zu gerne nimmt man solche Filme als tatsächliche Darstellung des Geschehenen hin, hinterfragt nicht, konsumiert nur noch. Somit wünschte ich mir einen inhaltlich intensiveren Fokus auf solche Themen, um die objektive und authentische Nachvollziehbarkeit für den Zuschauer größtmöglich zu machen. "Alles wird gut", wie in diesem Film, kann nicht die Antwort sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komprimiert für Einsteiger 12. Oktober 2011
Von Krysar
Format:DVD
Zum Einstieg in das Thema ist der TV-Zweiteiler durchaus empfehlenswert. In rund drei Stunden Laufzeit wird durch die zahlreichen handelnden Personen das Leben in Ostpreußen kurz vor Kriegsende sowie die Flucht mit ihren Schrecknissen geschildert. Daß dabei vieles nicht in epischer Breite und Vertiefung gezeigt wird, dürfte dem Format geschuldet sein - es ist eine Fernsehproduktion, die im Abendprogramm lief und darüber hinaus (wie viele ihrer Art) auch zur Ausstrahlung im europäischen Ausland gedacht war. Gerade die Liebesgeschichte, die ich im Gegensatz zu anderen Rezensenten nicht allzu penetrant in den Vordergrund gerückt fand, ergibt sich sicherlich aus der Zusammenarbeit mit ARTE.
Man kann darüber streiten, ob mehr Fliegerangriffe, Kältetote oder Vergewaltigungen hätten gezeigt werden sollen. Letztere übrigens tauchen nicht, wie es in einer anderen Rezension heißt, einmal auf, sondern zweimal. Weil im ersten Fall, die sterbende Flüchtlingsfrau (und, wer genau hinsieht, noch andere im gleichen Treck), aber nur die Folgen zu sehen sind und für jemanden, der sich mit dem Thema noch nicht näher befaßt hat, die Worte ihrer Begleiterin ziemlich unverständlich sein dürften, fällt das so ein bißchen unter den Tisch. Natürlich ist diese Episode eine Vorahnung der "richtigen", gezeigten Vergewaltigung, und davon muß ich persönlich nicht noch mehr haben. So, wie diese Szene dargestellt ist, sagt sie alles Wesentliche aus.
Ob ein "mehr" von allem die Situation der Flüchtenden akurater beschrieben hätte? Zweifellos. Ob die Greuel, denen die Flüchtenden täglich ausgesetzt waren, dem Zuschauer in abgepolsterter, fernsehtauglicher Form durch stellvertretend dafür eingesetzte Szenen präsentiert werden, wenn ihm ihr wahres Ausmaß doch erst durch unerbittliche Wiederholung eingehämmert werden würde? Eindeutig. Aber ich bezweifle stark, daß ein solcher Film es ins Abendprogramm geschafft hätte.

Die Vertreibung ist heute noch ein heißes Thema. Wie die Produzenten im Making of selbst zugeben, bemühten sie sich, "den Revanchisten" keine neue Munition zu liefern, was im Umkehrschluß zu der von vielen kritisierten übermäßigen political correctness führte. Das mag man gutheißen oder nicht. Sicherlich hätten einige Handlungsstränge gekürzt werden können, um der titelgebenden Flucht mehr Platz einzuräumen. Gerade der abrupte Zeit- und Handlungssprung vom eisigen Haff ins sonnige Bayern tut einfach nur weh.
Dennoch, wie gesagt, halte ich die Umsetzung für das anvisierte Publikum für gelungen. Denn dieses sind gewiß weder Zeitzeugen noch Historiker oder historisch Interessierte, sondern die Generation der Nachgeborenen im In- und Ausland, die sich mit dem Thema bisher wenig bis gar nicht beschäftigt haben. "Die Flucht" soll keine Dokumentation sein; als Spielfilm muß sie sich dramaturgischen Regeln beugen und tut es auch. Was sie bietet, ist das damalige Geschehen in komprimierter Form mit genug Aussage, um eigene Beschäftigung mit dem Thema anzuregen. Und das kann ja niemals falsch sein. Was ich daher auf der DVD sehr vermißte, waren entsprechende ergänzende Extras - Sachtexte, Interviews mit Vertriebenen oder Historikern, etwas in der Art. Schade, daß wohl aus Geldgründen darauf verzichtet wurde.

Wer weiß, vielleicht findet sich irgendwann noch jemand, der den Stoff in tiefergehender Form filmisch aufbereitet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
1944/45: Lena Gräfin von Mahlenberg hat eine Tochter namens Viktoria, die aus einer Mesalliance entstanden ist. Sie hätte den Grafen Heinrich heiraten sollen, entschied sich jedoch dagegen. Um sich mit ihrem schwer kranken Vater auszusöhnen, der ihr diesen Fauxpas bisher nicht verziehen hat, reist sie von Berlin nach Ostpreußen. Das langsame Ende des dritten Reiches naht und Russen und Amerikaner rücken immer näher an zur Befreiung. Dennoch muss Lena mitansehen wie ihr Hof und ihre Tiere einerseits durch die Wehrmacht in Beschlag genommen werden als wichtiges Kriegsgut und andererseits durch die rote Armee später, die ihr Gut zerstören. Lena ist längst auf der Flucht mit ihrer Familie und vor allem ihren Arbeitern. Ihr Ziel ist Bayern von Ostpreußen aus im eisigsten Winter mit einigen selbstgebauten Wagen und ihren Pferden zu erreichen...

Das Thema ist eine gute Wahl, um ihn als Stoff zu verfilmen und einige Szenen in "Die Flucht" sind auch sehr sehenswert, vor allem diejenigen, in denen die Härte des Krieges, die Kälte, das Vergewaltigen deutscher Frauen durch die Russen, Selbstmorde und Erschießungen zur Geltung kommen. Jedoch überschattet der ganze Film eine hölzerne, affektierte und teils auch langgezogene Aura, die den Zuschauer fast zum Einschlafen bringt. Es gibt Unmengen an Szenen, die nicht besonders einschneidend rüberkommen, um sie als gelungenes Filmerlebnis betiteln zu können, vor allem ist dies im ersten Teil (der ersten DVD) der Fall. Die Drehorte sind oft abwechslungsreich und verschiedene Launen und Empfindungen werden gut wiedergegeben aufgrund der schauspielerischen Leistungen um Furtwängler herum. Die Filmmusik ist nichts Besonderes, manchmal etwas gewöhnlich und erwartet. Alles in allem denke ich, reicht es wenn man diese Produktion nur einmal gesehen hat, viele Bilder bleiben gar nicht mehr in Erinnerung, doch um das Thema rund um die Vertreibung deutscher Staatsbürger kennenzulernen, die aus Ostpreußen zur Flucht gezwungen waren, um nicht in die Hände der Rotarmisten zu fallen, ist dies ein passender Streifen.

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kann durchaus mit den heutigen Hollywood-Produktionen mithalten
6 Sterne!

Ich habe von Maria Furtwaengler leider nur wenige TV Produktionen gesehen, weil ich 2002 in die USA ausgewandert bin, aber das Wenige hatte mir gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von C. Mathieu veröffentlicht
Gewöhnliche, langweilige, deutsche Fernsehunterhaltung
Ich habe den Eindruck, deutsche Filmemacher verlassen sich mittlerweile bei der Herstellung von Weltkriegs-Dramen zu sehr auf das todernste Thema und denken, ohne sich groß... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Hugo Humpelbein veröffentlicht
Hervorragend...
A most excellent produktion! Sadly, it has not been transmitted
on our local television, but it was, of course, available from
Amazon.de...
Vor 8 Monaten von OKF veröffentlicht
Hervorragender Film über einer Menschlichen Tragödie...
Zu aller Erst, möchte ich mich für mein mangelhaftes Deutsch entschuldigen, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, sondern Englisch. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Patrick Selitrenny veröffentlicht
Guter Anfang, sich mit dem Thema zu beschäftigen!
für mich war dieser Film der Einstieg in die Vertreibungsthematik,
Dafür war er genau richtig, ich habe die Darsteller allesamt sehr gut gefunden!
Vor 16 Monaten von Gabsi veröffentlicht
beeindruckend
Endlich wieder mehr deutsche Geschichte mit Tiefgang im Fernsehen, damit auch wir und die nachfolgende Generationn nicht aus den Augen verlieren, was geschehen ist, geschehen kann... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Meggi veröffentlicht
Echt daneben
Ich möchte die schauspielerischen Leistungen hier nicht bewerten. Diese sind gewohnt schlecht. Man kann schon froh sein, daß das Thema überhaupt Erwähnung... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Eichhörnchen veröffentlicht
Verlorenes Land, verlorene Zeit.
Lena besucht ihren kranken Vater im Sommer 1944 in Ostpreußen. Die Beziehung ist schwierig. Der alte Graf lebt in einer anderen Welt und verurteilt das Leben seiner Tochter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Lothar Hitzges
Gefühlvolles Kino
Der Zweiteiler "Die Flucht" ist das Drama der ostpreußischen Flüchtlinge im 2.Weltkrieg.Mir gefiel besonders die Hauptdarstellerin Maria Furtwängler als Gräfin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von Foxi
Flucht Deluxe
Auch ich bin indirekt vom historischen Aspekt dieser Geschichte betroffen, - vielleicht habe ich mich deshalb so lange vor dieser TV-Produktion gedrückt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 von FinalBiker
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Political Correcntess - wer braucht das?? 2 10.04.2008
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