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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
erkenntnistheoretische Probleme auf den Punkt gebracht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Flucht aus der Beliebigkeit. (Taschenbuch)
Scharfzüngig und doch einfach in der Sprache zeigt Mitterer die jeweils nicht hinterfragten Grundoperationen von Realismus und Konstruktivismus auf, und fordert eine non-dualistische Position, also eine, die die Grundunterscheidung Subjekt und Welt auflöst. Die "Welt" - so Mitterer - ist immer nur das, was wir über sie in Diskursen sagen. Die Welt kann nicht als Instanz dienen über Wahrheitsansprüche zu entscheiden, denn sie bleibt stumm. In dem was Mitterer Wahrheitsorientierte Philosophie nennt, wird aber ständig auf die Realität oder die Wahrheit rekurriert. Wenn so etwas geschieht, dann tun wir dies, um im Diskursdiesseits Vorteile zu erlangen. Auf das Diskursjenseits - die "Welt" - greifen wir dabei aber laut Mitterer nicht zu. Mitterer macht dies in sehr lakonischen Worten klar. Die Selbstbezüglichlichkeit von Wahrheitstheorien wurde mir nie so anschaulich wie in diesem Buch.Nur bin ich am Ende nicht ganz sicher, was er nun für eine Konsequenz aus seinen interessanten Thesen zieht. Trotzdem mein wohl liebstes Buch eines Philosophen. Denn manchmal kann ich beim Lesen eines Abschnittes einfach nur "wow" sagen. Mitterer gehört zum Stamm der Autoren, die ich immer wieder zitiere. Übrigens: Der Haupttext ist in 160 kleine Abschnitte unterteilt. Auch dies hilft der Lesbarkeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Josef Mitterers Philosophie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Flucht aus der Beliebigkeit. (Taschenbuch)
1 Unser Erkennen sei letztlich: in Sprache am Diskurs teilnehmen.Und das Erkannte sei: ein sprachlich-diskursiv entwickeltes Bewusstseinsergebnis. 2 Der Diskurs ziele de facto nicht auf ein Rechthaben, sondern auf ein Rechtbekommen. Und weil unser ‚Erkennen’ auf sprachliche Diskursteilnahme festgelegt sei, ginge es jedem von uns immer nur um ein Rechtbekommen. 3 Der Wahrheitsbegriff aber diene dazu, den Diskurs für sich zu entscheiden, indem er eine fiktive (und dem Diskurs überlegene) Position außerhalb des Diskurses einführe. Entgegnung: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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