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Die Fliegenfalle: Über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und .... ... das Leben mit der Natur Taschenbuch – 24. Juli 2010

11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 222 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (24. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404164628
  • ISBN-13: 978-3404164622
  • Originaltitel: Flugfällan
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,7 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.888 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Fredrik Sjöberg, geboren 1958 in Västervik (Schweden), hat zahlreiche Aufsätze verfasst, an mehreren Anthologien mitgearbeitet und viele Bücher aus dem Englischen, Französischen und Norwegischen ins Schwedische übersetzt, unter anderem von Al Gore. Sjöberg lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Runmarö, in der Nähe von Stockholm. Sein 2004 in Schweden erschienenes Buch "Die Fliegenfalle" war für den renommierten schwedischen Augustpreis nominiert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

In der entomologischen Literatur, die schon bald anfing, das Haus auf unserer Insel zu füllen, wird von einem finnischen Forscher namens Olavi Sotavalta berichtet, dessen Interessen sich so weit erstreckten, die Flügelschlagfrequenz von Insekten ermitteln zu wollen. Besonders intensiv beschäftigte er sich mit Flohschnaken, einer Art lästiger Mikroinsekten, die, wie sich zeigen sollte, fähig waren, die erstaunliche Frequenz von 1046 Flügelschlägen pro Sekunde zu erreichen. Alles ließ sich im Labor mit Hilfe hochkomplizierter Instrumente exakt und unzweideutig messen, aber entscheidend für Sotavaltas Forschung sollen gleichwohl seine wunderbare Musikalität und die Tatsache gewesen sein, daß er ein absolutes Gehör besaß. Allein dadurch, daß er dem Sirren lauschte, konnte er die Frequenz ermitteln, und den Grundstein zu seinem Ruhm legte er, als es ihm in einem legendären Experiment gelang, eine Schnake zu frisieren, um ihre Geschwindigkeit über die Grenzen des Möglichen hinaus zu steigern. Er erwärmte den winzigkleinen Körper der Schnake einige Grade über das Übliche hinaus und beschnitt ihre Flügel mit einem Skalpell, um den Luftwiderstand zu minimieren, woraufhin es das kleine Wesen auf sage und schreibe 2218 Flügelschläge brachte - in der Sekunde. Das war während des Kriegs. Vor meinem inneren Auge sehe ich Olavi Sotavalta auf dem Rücken in seinem graugrünen Schlafsack irgendwo in den hellen Sommernächten des nördlichsten Finnlands liegen, möglicherweise am Ufer des Inarijärvi, mit einem in sich gekehrten Lächeln den Milliarden Tönen des Weltraums, so fein wie Glitzerstaub, lauschend. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Buchvorleser VINE-PRODUKTTESTER am 8. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn man über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und das Leben mit der Natur schreibt, hat man sich sicher eine ganze Menge vorgenommen und dürfte durchaus Gefahr laufen, an den Lesern vorbei nur für einen kleinen Kreis wissenschaftlich interessierter Spezialisten zu schreiben. Nicht so gegangen ist es Frederik Sjöberg, der mit seinem bei Eichborn in der deutschen Übersetzung von Paul Berf erschienenen Büchlein "Die Fliegenfalle" die Quadratur des Kreises geschafft zu haben scheint. Absolut nicht ohne Anspruch und doch für die breite Masse gedacht gibt sich der Schwede seiner Passion, seinem Hobby und seinen Erlebnissen in der Einsamkeit der Natur und mit den Fliegen hin. Dabei wird keinesfalls gefühllos mit der Klatsche zugehauen sondern mit viel Freude an dem ungewöhnlichen Thema über das Leben der Fliegen und dasjenige der Menschen um sie herum philosophiert. Das dabei nicht nur Schmeißfliegen, Tanzfliegen oder Schwebfliegen sondern die ganze Welt vorkommen, ist äußerst erfreulich. Frederik Sjöberg öffnet uns geneigten Lesern mit seinen wunderbar aufs Papier gebannten Gedanken Horizonte und er gewährt Einblicke in sein ganz persönliches Ich. Glatt möchte man sich einen Sommer auf Sjöbergs Fliegeninsel niederlassen und diese landläufig als Störenfriede empfundenen kleinen Flügelschwinger beobachten und über Gott und die Welt nachdenken, wie Frederik Sjöberg es getan hat. Ein uneingeschränkt fesselndes Lesevergnügen der ganz anderen Art, das nicht in den Köcher sondern auf den sommerlichen Gartentisch gehört.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. K. Riede am 18. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch des schwedischen Umweltjournalisten, Biologen und Schwebfliegensammlers Fredrik Sjöberg wurde sicher nicht nur für Entomologen geschrieben. Dennoch verdient es deren Aufmerksamkeit, denn es vermittelt neben durchaus spannenden entomologischen Details einen erfrischenden und selbstkritischen Blick auf die Zunft der Insektensammler. Es enthält gewissermaßen eine Doppelbiografie zweier ganz unterschiedlicher Entomologen: dem abenteuerlustigen René Malaise, den es in die Tropen Asiens zog, und die des eher bodenständigen Autors, der in Schweden sammelt und den Regenwald am liebsten im Fernsehen bewundert. Offensichtlich kam dies bei der breiten Öffentlichkeit gut an, denn das Original (Flugfällan) wurde 2004 für den renommierten schwedischen August-Preis nominiert. In neun recht eigenständigen Kapiteln wechselt der Autor kunstvoll Perspektive und Schwerpunkt, vermischt munter Autobiographisches mit mühsam recherchierten Details aus dem Leben seines Landsmannes René Malaise (1892-1978), und spannt den Erzählbogen bis hin zur Kunst ("...das letzte in der Reihe von Rätseln im Fall Malaise"). Das letzte Kapitel hat kriminalistische Qualitäten, über die hier nichts weiter verraten sei. Mit einem Verweis auf den "Fluch der Armut" schließt der Autor den Kreis zum Eingangskapitel, durchaus aktuell mit "Fluch der verhungernden Klasse" betitelt. Aktuelle Naturschutzpolitik wird im Kapitel "Der Fliegenbaum" hinterfragt, unter anderem am Beispiel einer uralten Schwarzpappel auf der Insel Ronneby, die bereits von Linné als Fliegenbaum erwähnt wird, von der Stadtverwaltung jedoch wegen Fäulnisverdacht gesprengt wird.Lesen Sie weiter... ›
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer Ascherson am 26. Mai 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Frederik Sjöberg hat mit "Die Fliegenfalle" ein schönes Buch über Sammel-Leidenschaft verfaßt.
Exemplarisch anhand des Ich-Erzählers und Dr. René Malaise beschreibt und erforscht er die Typen und Motive des Sammlers; zurecht heißt der Untertitel des Buches "Über das Glück der Versenkung in seltsamen Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und das Leben mit der Natur".
Beide Protagonisten sind Insektenforscher und Sjöberg schildert anektodenreich die Erlebnisse, Forschungsreisen und Erfahrungen ihrer Sucht.
Das Buch liest sich aufgrund seiner Sprache und Stils leicht und man lernt eine Menge über Schwebfliegen, Insekten, Pflanzen und die Natur des Sammlers, aber auch über Männer und Frauen, die Entstehung von wissenschaftlichen Weltbildern und Leben und Tod.
Immer wieder bindet Sjöberg zeitgenössische Literatur (z.B. von D.H. Lawrence, Kundera) in seine Erzählung ein, was ich als sehr angenehm empfand.
Dispektierlich nennt er die Sammler "Knopfologen". Ein Ausdruck der August Strindberg 1884 prägte, um Männer mit mehr oder weniger idiotischen Tüfteleien zu charakterisieren.
Im Verlauf des Buches lernt der Leser aber, daß mehr dahinter steckt: Sjöberg will die Sprache der Natur verstehen.
Tatsächlich sammelt Sjöberg Schwebfliegen, weil er sie "als Vokabeln in einem Wortschatz aus lauter Tieren und Pflanzen, mit dem innerhalb des Rahmen für die grammatischen Gesetze der Evolution und der Ökologie Erzählungen aller Art vermittelt werden", betrachtet.
Oder kürzer, was empfindet Sjöberg, wenn er "seine" Schwebfliegen wiedersieht bzw. erkennt: GLÜCK.
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