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Die Flicks: Eine deutsche Familiengeschichte über Geld, Macht und Politik: Eine deutsche Familiengeschichte um Geld, Macht und Politik
 
 
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Die Flicks: Eine deutsche Familiengeschichte über Geld, Macht und Politik: Eine deutsche Familiengeschichte um Geld, Macht und Politik [Gebundene Ausgabe]

Thomas Ramge
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Thomas Ramge ist eine erstklassige Biografie gelungen -- solide recherchiert, packend geschrieben und ausgekleidet mit viel historischem Hintergrund. Was sinnvoll ist bei einer Familie, deren Leben so eng verwoben war mit der Geschichte Deutschlands.

Es schaudert einen oftmals bei der Lektüre. Die Flicks ist ein Lehrstück darüber, was Unternehmen im Namen des Profits zu tun gewillt waren, über das völlige Fehlen von Unrechtsbewußtsein bei der Jagd nach der Rendite. Es ist Anschauungsunterricht darüber, dass die Gier keine Grenzen kennt. Anfangs hielt Friedrich Flick, der geschäftstüchtige Gründer, nicht viel von den Nazis. Doch als absehbar war, dass sie an die Macht kommen würden, richtete er sich sofort darauf ein, trat der NSDAP bei -- und warf begehrliche Blicke auf Unternehmen, die Juden gehören. Der Hausjuristen des Konzerns schrieb den Gesetzesentwurf über die Enteignung jüdischen Eigentums, der später beinahe wortwörtlich in Kraft trat.

Übelkeiterregend ist auch das nächste Kapitel der Unternehmensgeschichte: Flick ließ Zehntausende von Zwangsarbeitern in seinen Betrieben schuften, viele von ihnen überlebten es nicht. „Zwangsarbeiter waren ein begehrtes `Gut´”, berichtet Thomas Ramge. “Viele Unternehmen drängten, Konzentrationslager in der Nähe ihrer Produktionsanlagen zu bauen. Andere errichteten neue Werke neben den Lagern.” Bei Flick stellten die Zwangsarbeiter bis zu der Hälfte der Belegschaft. Sie mussten bis zu 98 Stunden in der Woche arbeiten und waren völlig unterernährt. Widerlich auch, wie Flick lebenslang jede Schuld abstritt und sich weigerte, auch nur eine Mark Entschädigung an die damals Betroffenen zu zahlen. Und das, obwohl sein ohnehin schon immenses Privatvermögen in den Kriegsjahren durch die Gewinne aus Rüstung auf zwei bis drei Milliarden Reichmark anwuchs. Nach der Niederlage Deutschlands büßte Flick zwar einen Teil seines Vermögens ein und musste einige wenige Jahre im Gefängnis verbringen, aber während des Wirtschaftswunders schaffte er es schnell wieder, reich zu werden. Die nächste Generation zeigte auch nicht mehr Skrupel als der Gründer. Ein mutiger Steuerfahnder deckte 1982 trotz politischen Drucks auf, dass der Flick-Konzern durch illegale Parteispenden einen großen Teil der Regierung geschmiert hatte.

Angenehm bei Ramge ist, dass er nicht nur über das öffentliche Leben der Flicks berichtet, sondern das private breiten Raum bekommt, so dass runde, spannende Porträts entstehen, dass einem die Menschen, die er beschreibt, auf den Seiten lebendig werden. Um so schockierender, was für Entscheidungen diese Menschen immer wieder getroffen haben. -- Sylvia Englert

Pressestimmen

11.08.2004 / Financial Times Deutschland: Flick-Werk "Die Biografie liefert nicht nur farbige Wirtschaftsgeschichte, sondern berührt Grundfragen von Moral und Anstand."

13.08.2004 / Handelsblatt: Die Flicks "Thomas Ramge geht zu den Wurzeln des 'Flick-Mythos' zurück."

13.08.2004 / Münchner Merkur: Die dunkle Verbindung von Geld und Macht "Ramge versteht es, kurzweilig zu erzählen ... eine hochinteressante, lohnenswerte Lektüre."

15.08.2004 / WELT am Sonntag: Schrecklich nette Familie "Thomas Ramges gut aufbereitete Familiengeschichte ist ein Lehrstück über die Durchsetzungspotenz bedeutender Unternehmer, die politische Realität nur insofern wahrnehmen, als sie dem wirtschaftlichen Erfolg dienstbar zu machen ist."

19.08.2004 / Wirtschaftswoche: Die Flicks "Ein spannendes Familienportrait mit vielen exzentrischen Charakteren und ein gut lesbarer Rückblick auf ein wichtiges Kapitel deutscher (Wirtschafts-)Geschichte."

19.08.2004 / DIE ZEIT: Friedrich Flicks langer Schatten "Ein Buch zur richtigen Zeit ... gut recherchiert."

01.09.2004 / Das Österreichische Industriemagazin: Die Flicks "Der Autor beschäftigt sich ausführlich mit dem historischen Druck, der auf den heutigen Erben lastet. Das macht den Reiz des Buches aus."

09.09.2004 / Hessischer Rundfunk: Die Flicks "Excellent ... Dem Autor ist die Herausforderung, eine Fülle von Material, Fakten und Zusammenhängen verständnisvoll ordnen und zuordnen zu müssen, hervorragend gelungen. Solide recherchiert, packend geschrieben und ausgekleidet mit viel historischem Hintergrund."

14.09.2004 / Die Welt: Familie "Spannend und dramatisch."

20.09.2004 / Deutschlandfunk: Familiengeschichte Flick "Eine flüssig geschriebene Familienbiographie und ein guter Überblick."

22.09.2004 / Stuttgarter Zeitung: Aufstieg und Fall eines Familienunternehmens "Ramge kann kompakt und spannend erzählen."

01.10.2004 / Bücher: Buchmesse-Special: Die 100 besten Neuerscheinungen "Ein informatives Stück deutscher Geschichte."

01.10.2004 / Spiegel Special: Buddenbrooks in Bielefeld "Der Journalist Thomas Ramge beleuchtet eine Familie, die wohl wie keine andere das Klischeebild deutschen Unternehmertums geprägt hat."

19.10.2004 / Die Welt: Flicks Werk "Ramge hat mit seinem Buch eine erstaunlich gelungene Analyse vorgelegt. Historisch fundiert und packend erzählt, schildert der Autor ohne Scheuklappen oder ideologische Verblendung die verzwickte Geschichte der Familiendynastie."

04.11.2004 / Cash: Hinter den Kulissen der Konzerne "Eine spannende Schilderung deutscher Wirtschaftsgeschichte."

13.11.2004 / Salzburger Nachrichten: Friedrich Flick der Große "Die Geschichte der Flicks, prägnant zusammengefasst."

19.12.2004 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Die Flicks und die Milliarden "Ein Opus, das zu den besseren und tiefgründigeren des Genres zu zählen ist."

13.01.2005 / e-politik.de: Eine deutsche Familiengeschichte "Das erste umfassende Werk über das Leben der Familie Flick und ihrer Mitglieder."

17.01.2005 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Geld, Macht, Abgründe "Lesenswert ... gut dokumentiert."

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt Bücher, die man als Wirtschaftsinteressierter einfach lesen muss, und der vorliegende Titel gehört dazu. Weite Teile des Buches sind nicht Familien-, sondern deutsche Geschichte, denn um die Flicks zu verstehen, muss man sich schon die Mühe machen, den politischen Hintergrund genauer zu beleuchten. Dann aber wird das Lesen dieses Buches mit seiner Informationsfülle zum reinen Vergnügen. Glänzend geschrieben, spiegelt es den atemberaubenden Aufstieg des Friedrich Flick wider, seine unglaublichen strategischen Winkelzüge, seinen auch angesichts von Ruin und Diffamierung unbeugsamen Unternehmerwillen - nicht zuletzt aber auch seine Unfähigkeit, die Nachfolgefrage zu regeln, sodass das Imperium schon in der zweiten Generation zerfiel. Wir empfehlen dieses Buch jedem, der sich für die jüngere deutsche (Wirtschafts-)Geschichte und vor allem für die meist der Öffentlichkeit verborgen bleibende Vernetzung von Politik und Wirtschaft interessiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hart aber fair 27. September 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Es scheint das Schicksal derer zu sein, die sich undogmatisch mit Personen beschäftigen, die sich bereits in der einen oder anderen ideologischen Schublade befinden, immer zwischen den Stühlen zu sitzen. Den einen fehlt die politisch korrekte Verdammung, andere finden die Fragen despektierlich. Die längst fällige Auseinandersetzung mit einer der mächtigsten Familien des Landes ist hart aber fair und dem Autor durchweg gelungen. Die Flicks ist ein Buch, auf das ich gewartet habe, und ein Muss für zeitgeschichtlich Interessierte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Flicks haben eine bewegte Familiengeschichte und dieses Buch erzählt sie spannend, brilliant formuliert und gut recherchiert. Neben Interna aus der Familie erfährt man auch noch eine Menge über die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Autor hat dabei keine ideologischen Scheuklappen auf und berichtet von den dunklen Kapiteln genauso wie von wirtschaftlicher Aufbauleistung. Absolut empfehlenswert für alle, die gerne Biografien lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die Flicks
Sehr anregend und unterhaltsam geschrieben.
Ich vermisse jedoch Informationen über die Entscheidungswege des "alten" Flick bzw. Bilanz- und Wirtschaftswissen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von rosi veröffentlicht
Wertungsfreier Bericht über einen Ausnahmeunternehmer
Zum Buch:
---------
Vermutlich auch wegen der umstrittenen Geschichte des Flick-Konzerns hat der Autor ein sehr wertneutrales Buch verfasst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von Freidenker
Interessante, knappe Lektüre
Der Autor beschreibt in diesem Buch den Aufstieg der Industriellendynastie Flick, eng verwoben mit dem Zeitgeschehen von Beginn des 20. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2004 von Odysseus
Gute geschrieben - gut recherchiert
Das Buch gefällt durch die ständig anhaltende Spannung und überzeugt duch hohe sprachliche Qualtität. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2004 von Guido Mohr
fesselnd und gut aufgearbeitet
Das Buch von Thomas Ramge ist nichts für Scheuklappenleser. Historisch fundiert und vor allem packend erzählt, schildert Ramge ohne Geifer die verzwickte Geschichte... Lesen Sie weiter...
Am 20. August 2004 veröffentlicht
Viele Fragen bleiben offen
Vielleicht ist es ja nicht nur kommerziell lohnend, kurz vor Eröffnung der Mick-Collection zu schildern, wie die Flick-Dynastie es vom Kaiserreich bis zur Berliner Republik... Lesen Sie weiter...
Am 18. August 2004 veröffentlicht
Viele Fragen bleiben offen
Vielleicht ist es ja nicht nur unter kommerziellen Aspekten eine gute Idee, im Vorfeld der Mick-Collection noch einmal die Rolle der Flick-Dynastie auszuleuchten: die... Lesen Sie weiter...
Am 18. August 2004 veröffentlicht
Wenig Neues schlecht verpackt
Der Autor arbeitet nach dem Muster der wunderbaren Buchvermehrung: Man nehme 5 Bücher und stelle daraus ein neues her. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2004 von "koerber42"
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