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Die Fleischmafia: Kriminelle Geschäfte mit Fleisch und Menschen Taschenbuch – Januar 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548369685
  • ISBN-13: 978-3548369686
  • Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 2,5 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.198 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Man glaubt es kaum: Allein in Niedersachsen wurden 2004 von 2.990 untersuchten Proben von Fleisch oder Fleischerzeugnissen 879 beanstandet. Das ist fast jede dritte. Stellt sich die Frage, was der Gesetzgeber machen würde, wenn der TÜV an jedem dritten Auto Mängel entdecken würde. Der Fernsehjournalist Peter Adrian ist ein akribischer Rechercheur. Deshalb hat er diese und viele andere Daten und Fakten in seinem höchst informativen Buch zusammengetragen.

Einer der Hauptgründe für die jüngsten Gammelfleischskandale: der Zusammenhang zwischen Gammelfleisch und dem Einsatz illegal beschäftigter Osteuropäer. Bei der Firma Berger-Wild beispielsweise hatte der Firmenchef Mitarbeiter über einen Subunternehmer aus Ungarn angeheuert. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg schreibt in einem anderen Fall: „Von Arbeitern, die zwischen 12 und 18 Stunden täglich bei Stundenlöhnen zwischen 1,50 Euro und 4 Euro schuften und die in häufig verwahrlosten Unterkünften hausen müssen, kann man kaum erwarten, dass sie sich mit dem Lebensmittelhersteller identifizieren, geschweige denn mit dessen Produkt.“ Das heißt im Klartext: Es fehlt an qualifiziertem Personal, weil das Dumping bei den Lebensmittelpreisen die Hersteller zu drastischen Kostensenkungen in allen Bereichen zwingt.

Ein weiterer Grund: Da der Kunde das Kilo Schnitzel möglichst billig an der Theke kaufen will, hat sich dahinter eine effiziente Fleischverarbeitungsindustrie etabliert. Adrian beschreibt eindrücklich die Branchenstruktur mit Megabetrieben. Zum Beispiel den Tönnies-Konzern, Deutschlands zweitgrößten Fleischverarbeiter. Im Stammwerk Rheda-Wiedenbrück werden täglich 20.000 Schweine geschlachtet. Das Fleisch landet bei den Billigketten LIDL, ALDI und REWE und bei McDonald’s. 2,8 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet der Konzern.

Adrian zeigt eindrucksvoll in seinem Buch, dass es nicht nur ein paar schwarze Schafe sind, die für die jüngsten Fleischskandale verantwortlich gemacht werden können. Es sind mehrere Gründe: Kriminelle Handlungen sind weiter verbreitet als bisher angenommen. Das Unrechtsbewusstsein in der Branche ist überdies wenig ausgebildet. Und wird der eine oder andere verurteilt, ändert sich nicht unbedingt sein Verhalten. Oft sind diese Kriminellen bald wieder in Fleischskandale verwickelt. Auch die frühere Verbraucherschutzministerin Renate Künast bestätigt in ihrem Vorwort, dass die Billigpreisstrategie des Handels und der Verarbeitungsindustrie der Nährboden für kriminelle Machenschaften sind. Die Strukturen der Fleischmafia! -- Barbara Friedhelmi -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Der Handel mit Gammelfleisch! Verbrecher machen damit Millionen-Geschäfte. Mit welchen Tricks sie arbeiten, enthüllt der ARD-Reporter Adrian Peter in seinem neuen Buch Die Fleischmafia.« BILD »Peters investigative Recherchen kommen zur rechten Zeit. Sie liefern Informationen, die Verbraucher dringend benötigen, um ihr Kaufverhalten nachhaltig zu korrigieren. Denn das ist der wohl einzig erfolgversprechende Weg. Wie Peter eindrucksvoll zeigt, produziert die Branche rücksichtslos, was der Markt verlangt: Viel Fleisch, für wenig Geld.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG »Adrian Peter beschreibt in seinem Buch, zu welchen Tricks Die Fleischmafia greift, um ihre Ware loszuwerden.« FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND »Die wirksamste Waffe gegen Gammelfleisch? Die Macht des Verbrauchers! Der ARD-Redakteur Adrian Peter ist überzeugt, dass sich so die kriminellen Geschäfte der Fleischmafia bekämpfen lassen, die er in seinem aktuellen Buch überführt.« DIE WELT »... in diesem Buch ist nachzulesen, was jedem Fleischesser den Appetit verderben kann ... Der bekennende Fleischesser, der auch nach diesem Buch findet, ein medium gebratenes Filetsteak vom Rind sei für ihn ein unvergleichlicher Genuss, will aufrütteln und Verbraucherbewusstsein schaffen. Wir müssen uns darüber klar werden, dass wir von dieser Fleischindustrie häufig als Verbraucher gnadenlos betrogen und degradiert werden: vom genussvollen Esser zum würdelosen Fresser.« KÖLNER STADT-ANZEIGER »Das Buch zum Steak - Die Fleischmafia guckt über den Tellerrand und enthüllt üble Geschäftemacherei.« DIE ZEIT »In seinem Buch „Die Fleischmafia“. Kriminelle Geschäfte mit Fleisch und Menschen“ dokumentiert er präzise unlautere Machenschaften der Fleischwirtschaft – von Korruptionsfällen bis Menschenhandel – und prangert Fehler im System an.« 03/07 Der Feinschmecker  

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Adrian Peter am 14. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Buchtipp
Die Fleischmafia. Kriminelle Geschäfte mit Fleisch und Menschen
Vorgestellt von Sabine Rein

Dieser Mann steht auf Roten Liste der Fleischindustrie: Adrian Peter ist ein unnachgiebiger Reporter und hat uns schon häufig die Lust aufs Fleisch-Essen verdorben. Für das ARD-Magazin "Report Mainz" deckte er diverse Fleischskandale auf. Jetzt ist aus seinen Recherchen das Buch "Die Fleischmafia" entstanden, so aktuell wie die Nachrichten dieses Sommers.

Nachrichten-Mitschnitt: "Polizei- und Lebensmittelbehörden sind offenbar einem neuen Gammelfleischskandal.....jüngsten Fleischskandalen hat sich der Verdacht gegen einen niedersächsischen Großhändler offenbar bestätigt....nach Einschätzung des Verbandes hat der Gammelfleischskandal ein weit größeres Ausmaß...."

Stinkendes Fleisch, skrupellose Händler - warum, fragt sich der Verbraucher an der Fleischtheke, ist diese Branche offensichtlich so anfällig für kriminelle Machenschaften? Adrian Peter recherchiert schon lange hinter den Verantwortlichen her, die die Branchenführer allzu gerne als "schwarze Schafe" bezeichnen. Für ihn ist klar: es sind die hohen Gewinnspannen, denn mit Verdorbenem lässt sich doppelt verdienen:

Peter: "Die Entscheidung ist sozusagen immer: Geld auszugeben für ein Produkt, was nichts mehr taugt, um es zu entsorgen oder damit noch Geld zu verdienen. Und wenn man mit etwas verdient, was eigentlich Müll ist, was keinen Wert hat, ist es sozusagen immer reizvoll und zieht natürlich auch kriminelle Energie an.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schneewittchen am 26. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
DIE ZEIT, 19.10.2006 Nr. 43

Einfach igitt

Das Buch zum Steak - »Die Fleischmafia« guckt über den Tellerrand und enthüllt üble Geschäftemacherei. Von Sabine Sütterlin

Grünlich schimmerndes Hack oder uralte Rumpsteaks, deren muffiger Geschmack von würziger Marinade getarnt wird - das ist widerlich, klar. Daran gestorben ist glücklicherweise noch niemand. Und wer nicht essen will, was ihm eine von rasendem Preisdumping angetriebene Industrie auf den Teller schmuggeln will, hat außerdem beim Einkauf die freie Wahl - und bald auch noch ein neues Verbraucherschutzgesetz, das Transparenz schaffen soll.

Bauchgrimmen müsste dem Verbraucher indes verursachen, was in der aktuellen Berichterstattung über die ungeheuerliche Schlamperei in Schlachtbetrieben nur am Rande Erwähnung findet: dass bei der Herstellung solcher Erzeugnisse die Menschenrechte oft mit Füßen getreten werden.

Der Journalist Adrian Peter, damals freier Mitarbeiter, heute stellvertretender Chefredakteur der ARD-Sendung Report Mainz, erhielt im Frühsommer 2003 von einem Zuschauer den Hinweis, rumänische Arbeiter würden in deutschen Schlachthöfen zu Hungerlöhnen ausgebeutet. Im Zuge seiner Nachforschungen stieß Peter nebenher auf unsägliche hygienische Zustände und auf Anordnungen, nach denen die Arbeiter Fleisch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umpacken mussten, um es als Frischware an Billiganbieter zu liefern.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Adrian Peter am 30. September 2006
Format: Taschenbuch
Kadavergehorsam

von Sven Nagel

Beim Herstellen von Wurst, erzählt der Fleischermeister, "da gibt's unbegrenzte Möglichkeiten". Offenbar auch, wenn Fleisch anschließend in den Handel kommt. Das fällt allerdings nur auf, wenn wieder ein Skandal hochkocht.

In einer Dönerfabrik werden rohes Fleisch und Mett zu einem Dönerspieß verarbeitet Dann geht es um verseuchtes Tiermehl, Rinderwahn, umdeklarierte Schlachtabfälle, hormonhaltiges Geflügel, neue Etiketten auf altem Fleisch - die Liste ist ekelhaft und endlos. Adrian Peter, Redakteur beim ARD-Magazin "Report", hat die Ergebnisse langjähriger Recherchen in ein aufschlussreiches Buch gepackt. "Die Fleischmafia" dokumentiert detailreich die kriminellen Machenschaften großer und kleiner Fleischhändler, von Schlachtereien und Subunternehmern.

Peter geht es nicht um Panikmache. "Die meisten Tricksereien mit Fleisch fallen in den Bereich der 'Ekelerregung'", schreibt er, "schwerwiegende gesundheitliche Gefährdungen sind tatsächlich eher die Ausnahme." Peter will zeigen, auf welchen dubiosen Wegen das Fleisch in die Läden und auf den Tisch kommt. Der Reporter staunt selbst über die Ergebnisse seiner Nachforschungen: "Die Fleischbranche ist in einem Maße für Kriminalität anfällig, wie man es sonst eher aus dem Rotlichtmilieu kennt: Gewerbsmäßiger Betrug, Körperverletzung, illegaler Waffenbesitz, Menschenhandel, Dokumentenfälschungen, Drogenhandel, Brandstiftung sind nur einige Delikte, auf die ich im Laufe der Jahre bei meinen Recherchen gestoßen bin."

Die Fleischwirtschaft hat sich in ihrer Praxis der Baubranche angeglichen.
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