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Kundenrezensionen

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am 15. August 2003
Warum nur existiert die Unart ein schon bereits bestehendes, gutes Buch zu verfilmen und es dann in entscheidenden Sequenzen völlig umzuändern, es quasi Sinn zu entstellen? Das ist leider nicht nur hier passiert, sondern die Liste dieser Unnötigkeiten ließe sich beliebig fortführen.

Jeder, der das Buch von John Grisham gelesen hat, wird sich ob dieses obskuren Endes des Filmes die Haare raufen. Man stellt sich unwillkürlich die Fragen: Warum, warum ist das Ende aus dem Buch nicht übernommen worden? Was hätte dagegen gesprochen?

Zugegeben, der Film selbst ist sehr gut. Spannend erzählt und, wie ich finde, mit einem starken Tom Cruise in der Hauptrolle. Auch die anderen Darsteller liefern eine gute Leistung ab, sei es Ed Harris oder Gene Hackmann. Wer das Buch nicht kennt, wird den Film bestimmt sehr mögen. Wer aber beides kennt, wird sich die Haare raufen. Nur zur Erinnerung:
Im Film kriegt Cruise die Anwälte der Firma wegen Missbrauch einer öffentlichen Einrichtung (Post) dran, pinkelt aber der Mafia nicht direkt ans Bein. Am Ende des Filmes packt er seine Frau und seine Sachen und entschwindet in eine bessere Zukunft. Er hat keine Farbe bekannt und ist, den für ihn, harmlosesten Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Im Buch handelt der von Cruise gespielte Anwalt anders. Er bekennt Farbe und entscheidet sich für den schwereren Weg. Er liefert die Firma und die Mafia an das FBI aus und nimmt dafür in Kauf den Rest seines Lebens auf der Flucht zu sein. Sollte er von der Mafia gefunden werden, würde er wohl umgebracht.

Ich rate jedem, sich für eine Sache zu entscheiden. Entweder man liest das Buch und verzichtet auf den Film, oder umgekehrt. Handelt man so, wird man in beiden Fällen mit einem guten und spannenden Gegenwert belohnt, ansonsten ärgert man sich schwarz.
© deval
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am 30. Oktober 2011
Es gibt nur wenige, die diesen Film aus dem Jahr 1994, der an einen John Grisham-Roman angelehnt ist, nicht kennen. Oder schätzen. Ein gut gemachter Film mit allem, was es für einen Thriller braucht.
Die nun erschienene Blu-ray-Ausgabe übertrifft hierbei die bislang übliche DVD, so ist die Farbbrillanz bei Großbild-Geräten besser. Zudem sind alle üblichen Sprachen (natürlich auch die Deutsche, das fehlt hier in der Amazon-Beschreibung!) verfügbar - und zwar für Ton und Untertitel. Das ist vor allem für diejenigen hilfreich, die z.B. ihr Englisch verbessern wollen (englischer Ton und deutscher Untertitel).
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am 23. Juli 2009
Zur DVD selbst muss ich ersteinmal sagen, dass diese vom Bild und Ton her sauber und ordentlich ist, aber mehr an Extras usw. darf man hier nicht erwarten, leider.

Der Film selbst zeigt hier ein leider authentisches Bild in unserer Gesellschaft, was einem um so mehr Angst machen dürfte, da es hier von den Hauptdarstellern bis zum kleinsten Nebendarsteller schauspielerisch einwandfrei und sehr glaubwürdig zum Zuschauer reflektiert wird. Man möchte weiß Gott wirklich nicht in Mitchell McDeerŽs (klasse verkörpert von Tom Cruise)Haut stecken, geschweige denn in deren jener die auch für diese Firma arbeiten oder "arbeiteten". Gene Hackman glänzt hier in einer seiner wichtigsten großen Nebenrollen geradezu auf, bleibt aber konstant auf gleichem hohen Niveau wie Tom Cruise, Holly Hunter (alias Tammy die sekretärin), Jeanne Tripplehorn die als am ende verstörte Ehefrau brilliert und auch nicht zu vergessen Ed Harris der einmal mehr beweist wie viele Charaktere er wunderbar ausmalen kann, wie hier den FBI-Agenten Wayne Terrence. Allem im allen, ein unterhaltsamer, spannungsgeladener und auch meist furchteinflößender Film über die Gier reinen organisierten Verbrechens innerhalb einer Firma, die es nicht zulässt Mitarbeiter "gehen zu lassen". Top-Film, Top-Besetzung und dicht an der Wahrheit! Absolut sehenswert und ein Erlöser der Langenweile...
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HALL OF FAMEam 5. März 2006
°
Wie so oft ist auch hier die Vorlage überzeugender als der Film und wer das Buch davor gelesen hat, könnte ein wenig enttäuscht sein. Dennoch fand ich ´Die Firma´ gut umgesetzt und sowohl Tom Cruise als auch Gene Hackman sehr überzeugend in ihren Rollen. Tom Cruise spielt dabei einen jungen Anwalt, der für seine Karriereziele bereit ist, alles zu opfern. So arbeitet er sich immer mehr in der neuen Kanzlei hoch, bis er deren illegale Geschäfte entdeckt. Doch ein Aussteigen ist nicht mehr gefahrlos möglich und er entwickelt einen Plan, wie er nicht nur sich selbst retten, sondern auch die Firma der Gerechtigkeit zuführen kann. Ein sehenswerter Film mit durchdachter Geschichte und einem guten Spannungsbogen. Ich fand ihn sehenswert trotz kleiner Abstriche gegenüber dem Buch. 4 Sterne allemal.
~
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am 26. August 2011
Ein junger Jura-Student erzielt regelmäßig Bestnoten. Er wird deshalb von den größten und wichtigsten Kanzleien Amerikas heftig umworben. Als er sich für eine eher kleine Kanzlei im Tennessee entscheidet, denkt er noch er sei dort bestens aufgehoben. Nach den ersten Arbeitstagen merkt er jedoch, dass dort nicht so ist, wie es zu seien scheint. Die Kanzlei ist tief in die übelsten Geschäfte des organisierten Verbrechens verwickelt. Die Hintermänner schrecken selbst vor Mord nicht zurück. Der junge Anwalt muss weiter feststellen, dass er und seine Frau ständig abgehört und beschattet werden.

Die Firma ist ein schockierender Justiz-Thriller aus der Feder John Grishams. Der Film packt einen schon in den ersten Minuten und lässt einen bis zum Abspann nicht mehr los. Der Handlungsstrang ist eng geknüpft, man kann sich keine Sekunde losreißen kann. Die Schauspielleistung ist erstklassig.
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am 3. August 2004
Ganz klar, wer das (wirklich gute) Buch gelesen hat, muss sich diesen Film mit der richtigen Einstellung anschauen! Er erinnert etwas an die Kinderbücher, wo man selber entscheiden kann, wie die Geschichte weitergeht und dann an anderen Seiten weiterlesen darf...

Was wäre gewesen, wenn Mitch Abby von seiner Cayman-Affäre erzählt hätte? Was wäre gewesen, wenn Avery Tolar sich an Abby rangemacht hätte? Was wäre gewesen, wenn Mitch mit der Mafia einen Deal geschlagen hätte?

Der Film ist von der schauspielerischen Leistung klasse, von den Momentaufnahmen auch total (Verfolgungsjagd Mobkiller und die Monorail, tolle Bilder!). Jedoch lässt das Gesamtpaket etwas zu wünschen übrig, denn es ist eine ganz andere Geschichte als das geniale Buch, und, wie ich es sehe - eine nicht so gelungene Geschichte. Dennoch sollte man sich diesen Film mit der richtigen Einstellung anschauen, die auch die anderen Rezensenten beschrieben haben - und vorher das Buch gelesen haben.
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Der Film hat seine eigenen Gesetze, und deshalb tut man Filmen häufig Unrecht, wenn man von ihnen erwartet, dass sie einen Roman 1:1 umsetzen. Der Film *Die Firma* ist sehr gut gelungen, denn die Geschehnisse werden dramatisch und glaubwürdig umgesetzt, dank einer hervorragenden Schauspielerriege und einer erstklassigen Regie. Diesen Film kann man sich oft anschauen, ohne sich zu langweilen. Und von wie vielen Filmen kann man das schon sagen ?
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am 6. Oktober 2004
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, schaute ich mir sofort danach den Film an und war enttäuscht. Der Film hat ein anderes Ende wir das Buch, einige Szenen und Personen sind vollkommen anders dargestellt wie im Buch. Wenn man nur den Film sieht, sagt man sicher, das es ein sehr guter Thriller it. Aber wenn man das Buch kennt, ist man enttäuscht. Es ist aber wie mit allen Büchern und Filmen. Das Buch ist besser. Ich werde mir die Filme (besonders die Verfilmungen der Grisham-Bücher) nur noch mit zeitlichem Abstand zum Buch ansehen, dann schaut man sicher über einiges hinweg.
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am 16. November 2011
Das Bild zählt nicht zu den schärfsten, ist aber trotzdem noch für eine Blu Ray ok. Der Ton kommt gut rüber, man sollte aber besser keine wahnsinns Effekte oder sonstige Dynamik-Highlights erwarten. Das ist bei "Die Firma" auch gar nicht nötig. Extras sind bis auf die damaligen Trailer keine vorhanden.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. August 2015
Ein Wiedersehen nach mehr als zwanzig Jahren. Erster Eindruck: Tom Cruise ist noch viel schlimmer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Wenn er betroffen oder berührt schauen soll, geht das derart daneben, dass Regisseur Sydney Pollack (1934-2008) vermutlich physische Schmerzen erlitten hat. Aber zugegeben: Für die Darstellung von Eitelkeit und Gespreiztheit hat Cruise ein Händchen …

John Grishams Romane, die in den 1990er Jahren unglaublich erfolgreich waren, sind moralische Lehrstücke, die heute etwas antiquiert wirken. Aber sie liefern ein bestimmtes Zeitbild: Das amerikanische Rechtssystem und der Beruf des Anwalts wird als mehrheitlich verrottet dargestellt. Beides dient in der Hauptsache der Durchsetzung von ökonomischen und politischen Interessen. Es ist ein Instrument der Reichen und Mächtigen. Der Mythos, der in Filmen wie »Mr, Deeds geht in die Stadt« (1936), »Die zwölf Geschworenen« (1957) oder »Wer die Nachtigall stört« (1962) beschworen wurde, ist dahin. Das führt »Die Firma« nebenbei vor, etwa, wenn ein Meeting von Wirtschaftsanwälten gezeigt wird. Das öffentliche Ansehen, das Anwälte in den USA heute haben, dürfte in etwa der Figur des Saul Goodman aus »Breaking Bad« entsprechen.

Der Film zeigt uns den frischgebackenen, mit Bestnoten ausgestatteten Anwalt Mitch McDeere (Cruise), der in eine größere Kanzlei in Memphis eintritt. Diese ›Firma‹ fällt durch besonders rigide informelle Verhaltensregeln auf, die McDeere zunächst dem Südstaatenkonservatismus zuschreibt. Es enthüllt sich jedoch, dass die ›Firma‹ in der Hauptsache für die Mafia arbeitet. Wer in der ›Firma‹ arbeitet, gehört auf Gedeih und Verderb zum erweiterten Kreis der ›Familie‹. Die Zugehörigkeit endet erst mit dem Tod, sei er nun, je nach Umständen, natürlich oder gewaltsam.

Gegen die Kanzlei ermittelnde Bundesbehörden versuchen McDeere als Insider anzuwerben, was ein Ende der Anwaltskarriere und ein Leben in Zeugenschutzprogrammen bedeuten würde. McDeere sucht verzweifelt nach einem Ausweg.

Der Ausgang der Geschichte ist von den Drehbuchautoren (u. a. Robert Towne) verändert worden. McDeere kommt im Film moralisch weitaus besser weg. Zudem gestaltet sich die Problemauflösung erheblich handlungsbetonter, was für einen Film gut sein mag, aber die Auflösung selbst ziemlich hanebüchen aussehen lässt.

Geht man von Pollacks Filmen der 1970er Jahre aus, dann zeigt »Die Firma« nur Spuren der früheren Exzellenz. Die tendenzielle Eindimensionalität der Figuren dürften größtenteils der Vorlage geschuldet sein, und im Unterschied zu Tom Cruise gelingt es dem Rest der Darstellerriege (Gene Hackman, Gary Busey, Hal Holbrook und vor allem Holly Hunter) durchaus, die schwach gezeichneten Charaktere dennoch glaubwürdig zu gestalten. Die Fotografie ist sehr hochglanzmäßig und setzt oftmals auf visuelle Klischees, um Milieus oder Situationen zu charakterisieren. Aber es finden sich auch Momente bemerkenswerter Abgründigkeit (bspw. die Gartenszene nach dem Tod der beiden Kanzleianwälte am Beginn).

Fazit: Ein Film von bemerkenswerter Mittelmäßigkeit, nur ein Abklatsch früherer Arbeiten Pollacks. Tom Cruise hängt wie ein Bleigewicht an der für sich schon blassen Grisham-Story.
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