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Die Finanzkrise und die Gier der kleinen Leute
 
 
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Die Finanzkrise und die Gier der kleinen Leute [Taschenbuch]

Michael Hörl
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 391 Seiten
  • Verlag: Wagner Verlag, Gelnhausen; Auflage: 1. (9. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862790207
  • ISBN-13: 978-3862790203
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.889 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Banker sind unschuldig. Lasst Sie geh’n!

Nicht Banken oder Spekulanten waren an Finanzkrise und Euro-Kollaps Schuld. Es war die Gier, die Amerikaner handeln ließ, wie es die Europäer schon seit vier Jahrzehnten tun: Sie wählten, wer am meisten Geld – auf Pump – versprach. Das Buch entlarvt die Mythen von Globalisierungsgegnern und erklärt Kapitalismus unkonventionell und schlüssig:

· Wer löste die US-Finanzkrise nun wirklich aus und wie war das im „System Kreisky“?

· Was lief bei den Griechen schief und wann braucht es die Spekulanten?

· Warum macht ein Mehr an Arbeit Menschen reicher und Arbeitslose weniger?

· Welchen Irrtümern sitzen Marxisten auf und warum suchen Europäer nach den Armen?

· Warum steht der „Neue Schulungsfilm“ Let’s make money für Europas Bildungsnotstand?

Über den Autor

Michael Hörl

1969 wurde ich geboren, die Kindheit verbrachte ich in Salzburg (Österreich), Matura 1987. Wen der liebe Gott bestrafen will, dem schenkt er Hausverstand und Kenntnisse in Arithmetik -und sendet ihn in Bruno Kreiskys Österreich. Im Alter von 10 Jahren war ich der Meinung, Politik sei eine Art Wettkampf, bei dem derjenige gewinnt, der die meisten Möglichkeiten findet, das im Überfluss vorhandene Geld an Menschen zu verschenken. 1988 schrieb ich mich an der Wiener Wirtschaftsuni ein, für BWL. In diesen Jahren war Österreichs Experiment einer sozialistischen Planwirtschaft gerade erst gescheitert, im Stakkato gingen Kreiskys Staatsbetriebe nun in Konkurs, 10.000ende Arbeiter verloren ihren Job. Osteuropas sozialistische Diktatoren verloren derweil ihre Völker –an Marktwirtschaft und Demokratie. Kreisky war gegangen, sein System jedoch geblieben. Immer neue Milliarden borgten seine sozialdemokratischen Nachfolger von den Finanzmärkten und verteilten sie an Stammwähler wie Eisenbahner, Pensionisten oder Eisenbahner-Pensionisten. Und sprachen von fortschrittlicher und fairer Politik. Vor den Wahlen. Danach erhöhte man die Steuern und nahm neue Schulden auf. Ein Zusammenhang fiel nur „neoliberalen“ Einzelbrötlern auf. Mehrmals jobbte ich in Germany, 1993 ein Praktikum an Österreichs Außenhandelsstelle in Johannesburg. 1991 zum ersten Mal beim „Klassenfeind“ in USA. Als das Reisebüro, für das ich drüben war, wegen des Irakkrieges I schlecht lief, wurde ich prompt freigesetzt. Saddam kapitulierte 6 Wochen später, die Firma hatte überlebt und so wurde ich gleich wieder eingestellt –mit der ersten Gehaltserhöhung meines Lebens. „Kriegsgewinnler“ hieß man das in meiner Heimat kühl. Ich war erst kurz als Betriebswirt in einem österreichischen Handelskonzern tätig, als ich 1996 nebenberuflich in die Erwachsenenbildung („Unternehmertraining“) einstieg. Zwei Jahre später war ich Lehrer für wirtschaftliche Fächer an einer Tourismusschule. Wenn ich schon nicht den negativen Duktus unserer Gesellschaft ändern konnte, so wollte ich wenigstens Jugendlichen eine positive Lebenseinstellung auf deren Lebensweg mitgeben. Deren Wirtschaftsbild sollte nicht auf Verschwörungen („Die Konzerne beuten uns einfache Menschen aus“), auf Mythen (Die Kluft geht auseinander“) oder Sündenböcken („Die Reichen/Banken/Unternehmer sind schuld“) basieren. Wenn man versteht, wie Menschen denken, versteht man auch ihr (Wirtschafts-) System -es ist ja bloß ihr Spiegelbild. Unsere Absolventen begreifen Wirtschaft (hoffentlich) „positiv“ und als eine Herausforderung, die man aktiv gestalten kann –und nicht passiv erdulden muss. Privat genieße ich die Vorteile, die das Leben in den Alpen mit sich bringt (Mountainbiken, Schitouren, Segeln). Und die Geborgenheit, wie sie nur Familie bieten kann.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ideologisch verschwurbelt 14. März 2012
Von DasSams
Hörls Beweggründe das Buch zu schreiben: die Dummheit der kleinen Leute, was
ökonomische Zusammenhänge angeht, und sein missionarischer Eifer, die neoliberale Ideologie in die Welt hinauszutragen.

Lästig ist sein Schreibstil: holprig und anklagend. Hörls Verständnis von Wirtschaft
reduziert sich darauf, die Brille der Unternehmerschaft aufzusetzen. Gesamtwirtschaftliches
Denken ist ihm vollkommen fremd.
Und so versucht ein volkswirtschaftlicher Dilettant auf fast 400 Seiten zu erklären,
warum die kleinen Leute Schuld an der Krise sind.

Das Buch möchte man am liebsten nach den ersten Seiten in die Ecke pfeffern.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Vater ein Gendarm im Pension fand ich müsse das Buch unbedingt lesen. Nachdem ich hinein geblättert habe wusste ich gleich warum. Ein Betriebswirt, Hörl, liefert mit der Eloquenz eines KHG vor dem Untersuchungsausschuss Beweise für die Unsinnigkeit der Argumentationen von Anglist Christian Felber und von ATTAC. Nun ich bin gelernter Volkswirt und wir haben mit Professor Loitlsberger diskutiert ob die BWL überhaupt eine Wissenschaft ist oder eher eine Ideologie bzw. Praxeologie. Nun bin ich heute so weit weg von der Wirtschaftsforschung, dass ich eigentlich nicht mehr den Anspruch erhebe als Volkswirt a jour zu sein und auch Volkswirte verzapfen viel Unsinn. Zum Beispiel bin ich Volkswirten auf den Leim gegangen die behaupteten die New Economy wachse aufgrund der praktisch nie sinkenden Skalenerträge von Software im Prinzip ewig und habe aufgrund einer bequemen Auslegung der Portfoliotheorie durch meinen Vermögensberater eher unangenehme Verluste in Kauf nehmen müssen, was ich ziemlich blöd finde aber verständlich, denn eines weiß ich die Wirtschaft, besonders die globale Wirtschaft ist hoch komplex und schon so einfache Fragen wie die Einführung von Mindestlöhnen und ihre Effekte lassen sich kaum vorhersagen - ich habe einmal ein halbes Jahr dazu wirklich geforscht. Wenn sich nun Hörl gegen den Anglisten Felber und andere GlobalisierungskritikerInnen polemisiert, dann gebe ich gequält und verzweifelt einen Witz zum besten:

Eine Gruppe von Volkswirten und eine Gruppe von Betriebswirten, die im gleichen Grossunternehmen arbeiten, fahren mit dem Zug gemeinsam zu einer Tagung. Jeder Betriebswirt besitzt eine eigene Fahrkarte, dagegen hat die ganze Gruppe der Volkswirte nur eine einziges Ticket. Plötzlich ruft einer der Volkswirte: "Der Schaffner kommt!", worauf sich alle Volkswirte in eine der Toiletten zwängen. Der Schaffner kontrolliert die Betriebswirte, sieht, dass das WC besetzt ist und klopft an die Tür: "Die Fahrkarte bitte!" Einer der Volkswirte schiebt die einzige Fahrkarte unter der Tür durch und der Schaffner geht zufrieden weiter.
Die Betriebswirte sind von dieser Idee begeistert und beschließen, auf der Rückfahrt denselben Trick anzuwenden. Sie kaufen nur eine Karte fuer die ganze Gruppe. Sie sind aber sehr verwundert, als sie merken, dass die Volkswirte diesmal überhaupt keine Fahrkarte haben. Wieder ruft einer der Volkswirte: "Der Schaffner kommt!". Sofort stürzen die Betriebswirte in das eine WC, die Volkswirte machen sich etwas gemächlicher auf den Weg zum anderen WC. Bevor der letzte der Volkswirte die Toilette betritt, klopft er bei den Betriebswirten an: "Die Fahrkarte bitte!"
Und die Moral von der Geschichte? Betriebswirte wenden die Methoden der Volkswirte an, ohne sie wirklich zu verstehen.

Näher auf Hörls Buch einzugehen ist in etwa so sinnvoll wie einen Puding an die Wand zu nageln oder Empathie für die Geschädigten von einem psychopathischen Politiker nach massiver Korruption. Die "kleinen Leute" sind sicher keine Heiligen aber, wenn sie lügen und betrügen, dann hat das kleine Schäden zur Folge, wenn Top-Banker & Co lügen und betrügen, Steuern hinterziehen, dann gehen die Schäden nachweislich in die Milliarden. Let's make Money hat Fehler im großen und ganzen erhellt der Film aber einiges. Hörls Buch vernebelt von rechts und da er unterrichtet befürchte ich, dass viele Menschen wie mein Vater Hörl auf den Leim gehen werden, weil er ihrer Ideologie das Wort redet. Interessant ist, dass selbst die Banker am letzten Weltwirtschaftsforum wesentlich Kapitalismuskritischer und näher bei Felber und ATTAC waren als Hörl.
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Billige Polemik 17. Oktober 2011
Zufällig habe ich diese Buch in die Hand bekommen. Um es kurz zu machen: Unter Verwendung verschiedenster Zahlen und Statistiken (Auswahl nach dem Motto: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast) versucht der Autor, den Leser davon zu überzeugen, dass an der derzeitigen Krise auf dem Finanzmarkt der "kleine Mann" und nicht gewisse Banken und vor allem den sogenannte Kasinokapitalismus fördernde politische Strömungen schuld sind. Mit der - sehr - einseitigen und polemischen Darstellung kann er vielleicht Leser überzeugen, die von Wirtschaft noch sehr wenig wissen, andere werden das Buch jedoch kopfschüttelnd weglegen. Vielleicht sollte man Investmentbanker auf dieses Buch aufmerksam machen, die werden den Autor dann vielleicht auf ihre geheime Gehaltsliste setzen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wie "Unter Linken" nur für Wirtschaftsbereich
Gleich vorweg gesagt: die Hörl-Biografie im Netz hat mich anfangs abgeschreckt - eher unprofessionell.
Das Buch selber hat aber alle Erwartungen übertroffen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von F. Mayerhofer veröffentlicht
Perfekt
Ein "Super-Buch" ! Empfehlenswert für jeden der sich für dieses Thema interessiert.
Insbesondere für die öffentlich rechtlichen Tendenzjournalisten denen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Philipp Leyen veröffentlicht
Geht so
Ich bin von dem Buch sehr enttäuscht.
Hatte mir mehr erhofft.
Der Schreibstill vom Autor ist auch nicht jedermanns sache.
Vor 8 Monaten von Sven Hinrichsen veröffentlicht
wirtschaft einfach erklärt
habe es am strand in 2 tagen gelesen, konnte es nicht mehr weglegen.
hörl räumt mit wirtschaftsmythen und systemlügen auf. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von K. Ortner veröffentlicht
Klare Worte...
Der Autor findet klare Worte um die Entstehung der Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit zu erklären. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Frank Nietzsche veröffentlicht
das beste "massenmarkttaugliche" wirtschaftsbuch
dieses buch ist ein MUSS für jeden, der sich auch nur ansatzweise für wirtschaft interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von michael krammer veröffentlicht
Sensationell! Endlich einer der einen BWLer versteht...
Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert, weil es in der Presse ziemlich hohe Wellen geschlagen hat: ich hatte Glück und konnte gleich eines erwerben! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von glitzerfee7 veröffentlicht
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