Hans Pfeiffer - mit drei F - ein junger, erfolgreicher Schriftsteller, wird von seinen Freunden, ehrwürdigen Herrn von Rang und Namen, sehr bedauert, weil er nie die vielgerühmten Schülerfreuden an einem Gymnasium genießen konnte, da er von einem Hauslehrer unterrichtet worden war.
Man beschließt, ihm diese für unverzichtbar gehaltenen Erfahrungen nachträglich zu ermöglichen, und zwar an einer höheren Lehranstalt in der verschlafenen Kleinstadt Babenberg, wo Lehrer uns Schüler noch echte Originale sind. Hans Pfeiffer wird dort unter Verschleierung seiner Herkunft als Pennäler in die Oberprima eingeschult. Bald schon kommt es zu erheiternden Konflikten mit Lehrern und Mitschülern. Pfeifer treibt es auf die Spitze, als er sich ausgerechnet in Eva, die Tochter des Schuldirektors, verliebt, die doch bereits für den angegrauten (köstlich charakterisierten) Professor Krey als Braut vorgesehen ist.
Heinrich Spoerl schildert die Erlebnisse des Hans Pfeiffer, bei dem wohl die meisten Leser an Heinz Rühmann denken werden müssen, in lebendiger Sprache und mit viel und feinsinnigem Humor. Die Verfilmung des Romans mit Heinz Rühmenn ist ein zeitloser Klassiker. Wer aber diesen Roman gelesen haben wird, wird in Zukunft vom Film enttäuscht werden, da der Roman noch besser ist.Man kann sich bei der Lektüre köstlich amüsieren. Bei den Schlußsätzen kommt Wehmut auf... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)