Hierbei handelt es sich um keinen gewöhnlichen Arthur-Roman, wie wir ihn vielleicht schon kennen. Diese Fantasygeschichte spielt ebenso wenig im alten Camelot, noch gibt sie die Ereignisse, die damals geschahen, wieder.
Wir befinden uns in der Gegenwart. Hier dreht sich die Geschichte um Personen des normalen Alltags, einen Polizisten und seine Partnerin, einen Autor und dessen Frau, einen Butler, drei Schuljungen, einen Landstreicher und viele mehr. Diese Personen sind dem Anschein nach ganz normale Leute, doch in Wahrheit sind sie etwas besonderes, denn sie sind die Reinkarnationen von Arthur, Guinevere, Lancelot und den anderen aus Arthurs berühmter Burg Camelot.
Aber auch Mordred, der Camelot zu Fall brachte, hat die Zeit überlebt, und die Welt währenddessen unter seine Fittiche gebracht, ohne das die Menschen auch nur eine Ahnung von seiner Macht hätten. Die Idee ist fantastisch. Man hat sich schnell eingelesen, und auch an das gelegentlich etwas zu schnelle Tempo des Autors gewöhnt man sich während des Lesens. Leider schafft es Deepak Chopra nicht, seine Idee dem Leser so spannend näher zu bringen, dass man begierig weiter liest, Seite um Seite, um nun endlich mehr zu erfahren, so dass ich mich nicht selten zwingen musste, weiter zu lesen.
Zum Ende hin fand ich das Tempo, das vorgelegt wurde, etwas zu heftig und einfach nur wirr. Es hat den Anschein, man wollte auf den letzten Seiten alles in Sekundenbruchteilen erklären, leider blieb mir der Aha- Effekt "Achso war das" oder "So hängt das also zusammen" verborgen, und ich fragte mich ständig, was diese konfusen Geschehnisse nun eigentlich zu bedeuten hatten. Ich habe es auch jetzt noch nicht herausgefunden.