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Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug
 
 
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Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug [Broschiert]

Bascha Mika
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen! [527kb PDF]
  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (7. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570100707
  • ISBN-13: 978-3570100707
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.870 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bascha Mika
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Was Bascha Mikas Buch lesenswert macht, ist die Leidenschaft, mit der die Autorin gegen den weiblichen Selbstbetrug anschreibt. Es ist eine Streitschrift, die mutig Position bezieht. “ (ORF-Radio Ö1-Kontext )

„Lohnende Lektüre!“ (St. Galler Tagblatt )

„Ein Paukenschlag!“ (Nürnberger Nachrichten )

Kurzbeschreibung

Kontroverse Streitschrift, die markant Position bezieht

Genug mit dem Geschlechtertheater! Frauen betrügen sich selbst. Geben wir es zu: Wir Frauen haben es vermasselt und pflegen unsere Geiselmentalität. Wir fordern ein eigenes Leben und stolpern doch in die selbstverschuldete Unmündigkeit. Wir reden von Selbstbestimmung und erliegen doch der Faszination traditioneller Rollen. Rhetorisch sind wir emanzipiert, doch in der Praxis versagen wir jämmerlich. Wir ordnen uns unter. Freiwillig. Weil es bequem ist, weil wir Konflikte scheuen, weil wir davon profitieren. Frauen sind zu feige.

Bascha Mika streitet gegen den weiblichen Selbstbetrug. Die Autorin fordert von sich und anderen Frauen den Mut, dem selbstgewählten Rückfall in alte Rollenmuster zu widerstehen. Ein kontroverses Debattenbuch, das markant Position bezieht.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Bei einigen der vorherigen Rezensionen farge ich mich, ob wir vom gleichen Buch sprechen ... für mich ist es ein gutes Buch mit inspirienden Gedanken. Bascha Mika beschäftigt sich in ihrem Buch mit der Frage, wie es passieren kann, dass gut und oft langjährig akademisch ausgebildete Frauen, die gerne arbeiten und sich eine Karriere gewünscht haben, irgendwann diese Lebensziele aufgeben und mit einem Leben als Hausfrau und Mutter zufrieden sind bzw. sich in dieses Leben fügen. Diese Frage zu klären ist sicherlich eines der wichtigen Themen in einer Zeit, wo Facharbeitermangel droht und die Ressource "Frau" auf dem Arbeitsmarkt besser erschlossen werden soll. Das es zuwenig Frauen in Führungspositionen gibt, hat nur teilweise mit den Strukturen der Männerwelt zu tun, so verstehe ich Mika, sondern vor allem damit, dass Frauen die eigenen Karrierewünsche und Ambitionen zugunsten der Familie zeitweise freiwllig aufgeben (und dann oft nie wieder auf diesem Niveau einsteigen können). Klug - und manchmal etwas plakativ - untersucht sie dieses Phänomen und definiert in verschiedenen Kapiteln die psychologischen innerfraulichen Gründe: die Liebeslist, die Modelzucht, das Kümmersyndrom, das Hormonkomplott, die Komfortzone, der Phantomschmerz, das Kribbeln - so heißen die Kaptitel. In diesen hält sie den Frauen einen Spiegel vor und zeigt auf, in welche psychologischen Fallen sie geraten, wo sie die Weichen selbst stellen können und ihr Leben eigenverantwortlicher gestalten - wenn sie denn wollen. Ich selbst habe das Buch gelesen, weil ich selbst immer wieder erleben, wie hochgradig fähige und gut ausgebildete Kolleginnen plötzlich für einige Jahre in den Mutterschaftswahn verfallen, und statt von eigenen interessanten Projekten nur noch von den Erfolgen ihrer Sprösslinge reden. Mich schmerzt als Frau dieser Wegfall an weiblicher Kompetenz im Job. In diesem Buch habe ich interessante Gedanken dazu gefunden, wie das passieren kann. Es erinnert mich an "Der dressierte Mann von Esther Vilar" und "Der Mutterschaftswahn" , Bücher, die ich vor 2 Jahrzehnten gelesen habe. Auch sie rütteln Frauen wach und regen an das eigene Verhalten in Frage zu stellen. Ich finde, Bascha Mika in ihrem Buch überhaupt nicht altfeministisch, sie mahnt lediglich die Frauen sich genau anzusehen, was sie tun und warum sie es tun. Dabei greift sie keinesfalls glücklich Hausfrauen, die nie etwas anderes mit ihrem Leben machen wollten an - das wird wohl von einigen missverstanden - sie bezieht sich klar und ausdrücklich nur auf die Frauen, zu deren Lebensentwuf von Anfang an eine Karriere gehörte, und die dann aus dem Berufsleben verschwinden und sich als Latte-Machiato-Mutter verwirklichen und das Geld ihres Mannes ausgeben. Da sie dies kritisiert, unterstützt sie sogar noch die Position der Männer, die auch nicht immer glücklich damit sind, den Versorger darstellen zu müssen. Mein Fazit: eine wichtige zeitgemäße Streitschrift (s. Untertitel), die Diskussion anregt.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Feigheit der Frauen 19. August 2011
Von enjoykl
Format:Broschiert
Erschreckend mit welcher Ahnungslosigkeit Bascha Mika über die Situation arbeitender Mütter/Frauen polemische Platitüden von sich gibt. So zieht es sich durch das ganze Buch,teilweise bekommt man beim Lesen leichte bis stärkere Aggressionen. Alles in allem ein streitbares Werk, bei dem man den Eindruck bekommt der Autorin geht es nicht um die Frauenbewegung, sondern um eine Glorifizierung Ihres Lebensweges-den Sie anscheinend als alleinigen und richtgen Weg sieht. Es gibt aber eben auch "Grau" und nicht nur Schwarz oder Weiß.
Meint: Es gibt nicht nur die Möglichkeit sich für Karriere und gegen Kinder zu entschieden, sondern es geht auch beides. Und dass das so schwer ist, liegt nicht nur am Rollenverhalten der Geschlechter, sondern nach wie vor an den politischen Rahmenbedingungen und dem immer wertenden Urteil der Gesellschaft.
Weiterhin störend an der ganzen Diskussion empfinde ich, dass immer nur Frauen in Führungspositionen bedacht werden.
Was ist mit allen anderen arbeitenden Frauen. Die, die täglich alte Menschen pflegen, die, die in der Kita die Kinder betreuen, die, die in der zweiten Führungsebene Karriere machen, um nur enige Beispiele zu nennen.
Die Frauenbewegung wird nicht weiter kommen, wenn sie gegen verschiedene Lebensmodelle wettert. Sie wird weiter kommen, wenn Frauen endlich akzeptieren, dass Karriere und Familie für jede Frau individuell definiert wird.Und dass sich diese Definition in Lebensabschnitte teilen kann.
Zur Ernüchterung kann man es lesen aber wirklich wertvolle Impulse gibt dieses Buch nicht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Bevor jemand überlegt, dieses Buch zu Weihnachten zu verschenken, möchte ich meinen Teil als "Kaufhilfe" beitragen. Man kann sich das Bändchen übrigens auch in jeder gutsortierten Stadtteilbibliothek ausleihen (für alle, die Frau Mika nicht monetär unterstützen wollen wie ich). Ein Fakt, der die Glaubwürdigkeit/ Authentizität von Mikas Polemik konterkariert, muß jeden halbwegs aufmerksamen Leser gleich zu Beginn der Lektüre verstimmen: Jeder, der über die politisch/ soziale Stellung der Frau schreibt, sich zu ihrem Verhältnis zur Mutterschaft, Familie und Beruf wie allgemein sich über Fragen der Identität und des Lebensglücks äußert, wird dies in der Regel aus Sicht seiner speziellen Lebenssituation tun - und natürlich versuchen, diese zu rechtfertigen. Ein abschließendes Urteil über das gefälligst "richtige Leben" des weiblichen Individuums in einer freiheitlich verfaßten, pluralistischen Gesellschaft zu fällen, wie Mika das tut, ist geradezu so wie die Sonne verklagen zu wollen, weil sie zum Geburtstag nicht scheinen wollte.

Basha Mika, die eine bruchlose Karriere von der einfachen taz-Schreiberin zur gefeierten Publizistin während der hochfeministischen Phase der Bundesrepublik aufgebaut hat, ist selbst kinderlos und unverheiratet. Auf die persönlichen Lebensumstände geht B.M. jedoch mit keinem Wort ein; sie kämpft mit geschlossenem Visier, was zunächst einmal ziemlich unredlich und einer ernstzunehmenden Kritikerin nicht angemessen ist. Richtig schäbig wird es aber, wenn die so biografisch verhüllte Mika dazu übergeht, alle diejenigen verbal zu vermöbeln, die sich ihr gegenüber lebensweltlich zu erkennen gegeben haben, in ihr feministisches Frauenbild aber nicht einpassen wollen: vorzugsweise die Mütter, die sich der Aufgabe, ihre Kinder zu nähren, zu erziehen und ihnen ein intaktes, harmonisches Familienleben zu ermöglichen, ernsthaft verpflichtet fühlen. Was Frau Mika mit ihrer altbackenen, unendlich larmoyanten Tirade gegen die berühmten drei K's betreibt - und das werfe ich ihr zornig vor - ist mitnichten eine längst fällige Abrechnung mit der jüngeren Frauengeneration, sondern ist die künstliche Verbreiterung der häßlichen Kluft, die sich seit `68 zwischen Familien und Kinderlosen aufgetan hat.

Ich weiß, daß gewisse Fragen aus Gründen der political correctness längst nicht mehr zu stellen erlaubt sind, aber ich frage dennoch: Wer von den heute Kinderlosen inklusive Frau Mika glaubt, wird einmal dafür sorgen, daß sie auf eine regelmäßige Rente vertrauen können, wer wird sie im Alter pflegen, wer wird die Innovationen hervorbringen, die ihnen das Altern erleichtern? Was die Familie produziert ist nicht allein der (in Zahlen meßbare) monetäre Beitrag zum gegenwärtigen Staatshaushalt wie bei kinderlosen Singles eben auch, sondern es ist die (privat getätigte) Investition in das Humanvermögen unserer Gesellschaft, die nur diejenigen leisten, die sich eben Kinder "leisten". Je besser, je liebevoller unsere Kinder von heute aufwachsen, je besser die Qualität ihrer Erziehung/ Ausbildung, desto verantwortungsvoller, desto leistungsfähiger werden sie als steuerzahlende Bürger von morgen sein. Da ist es nur eine Küchenweisheit, daß je höher die Bildung einer Hausfrau ist, desto mehr sie davon ihren Kinder mitzugeben imstande ist. Es ist also gewiß nicht zu hochgegriffen zu sagen, daß die Sorgetätigkeit der "verhühnerten, vermausten" Hausfrau die Stärke und Innovationskraft der zukünftigen Generation bestimmt - und das völlig gratis, oft bis weit in die Abendstunden hinein und dazu noch auf der untersten Stufe der gesellschaftlichen Werteskala stehend. Umgekehrt könnte man auch sagen: Während die Kosten der Kindererziehung auf die Familie verlagert, d.h. privatisiert werden, so wird ihr Nutzen vergesellschaftet und dem Solidarwesen einverleibt. Vielleicht, so könnte man vermuten, ist das der kinderlosen Vollberufstätigen wie Frau Mika alles zuviel an ungerecht belohnter Verantwortung für die Allgemeinheit...?! Sie gönnt sich stattdessen den Luxus, alles Wünschbare an Selbstverwirklichung aus der (egoistischen) Sicht der Frau zu denken (egal, ob diese Kinder hat oder nicht!), wenn sie der kommunistischen Zwangsbeglückung durch Vollberufstätigkeit der Mutter das Wort redet, die dann wiederum durch die Möglichkeit bezahlter Fremdbetreuung so leben kann, als hätte sie kein Kind (alle Welt läßt sich heute schon beim simplen Liebeskummer vom Psychologen helfen, aber wer fragt hier einmal nach den Folgen für die Psyche eines Kleinstkinds?). Man kann bereits jetzt von einer kollektiven Verbindlichkeit dieses Lebensmodells der berufstätigen Mutter sprechen, wenn Familien lediglich vor die Wahl zwischen Zuverdienst/Kita oder Armut durch ein einziges Einkommen gestellt sind. Echte Freiheit bedeutet Wahlfreiheit. Doch diese ist im deutschen System für Familien nicht vorgesehen. Dies beschreibt zugleich die moderne Lebenswirklichkeit der meisten deutschen Kleinfamilien, die Basha Mika sehr einfach hätte überprüfen können, wenn sie nur ein paar Broschüren des Bundesfamilienministeriums etwas gründlicher gelesen hätte.

Ich selbst, 33 Jahre, verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter (übrigens mit einem Abschluß in Soziologie mit dem Schwerpunkt Gender), bin glücklich mit meinem Leben so wie es ist, wäre noch glücklicher, wenn ich ein paar Jahre länger bei meinem Kind bleiben dürfte (was leider aus o.g. Gründen nicht finanzierbar ist) und trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen, mit einem derartigen Zorn und einer solchen Unerbittlichkeit andere Frauen für meine Art zu leben zu missionieren wie Frau Mika. Es ist kein Thema, das sich für die wissenschaftliche Erörterung eignet und daher glaube ich, daß man erst dann eine glaubwürdige Meinung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vertreten kann, wenn man diese Situation von innen heraus einzuschätzen weiß. Basha Mikas Streitschrift ist daher nichts weiter als das haßsprühende Pamphlet einer Blinden im (feministischen) Tal der Ahnungslosen gegen einen Lebensentwurf, der ihrem diametral entgegensteht. Urteil: überflüssig. Wer will Frau Mika zuerst wegen Rassismus verklagen?
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