Kurzbeschreibung
Es ist ein Frauenbuch, ein Krater in der Erde, in dem Schmerzensbäume treiben und Liebesblumen, und an den Ufern stehen Messgeräte und Gläser mit Proben aus Stein, Sand, Erde und Samen. Der Paläontologe sagt, es war ein Komet, der Astronom behauptet es war ein unbekanntes Flugobjekt, der Biologe reinigt eine Muschel vom Sand, es war ein salziger See? Irgendjemand lässt den Geigerzähler ticken, es war eine Bombe. Ein Vulkan! Ruft der Feuerwehrmann und er packt seinen Schlauch aus und uriniert auf die Feuerlilie: Brand aus! Und er ernennt sich zur Feuerwache und auf vier Beinen kniend spuckt er die Blütenflämmchen tot bis sein Mund trocken ist. Dieser Roman fordert nicht den Widerstand sondern die Wahrnehmung. Die Lebensverletzung ist der rote Faden, an den sich Träume und Erfahrungen hängen und eine Gedankenberührung wird zur ersten Stufe der Veränderung. Fünf Frauen gelangen in einer Wohngemeinschaft an ihre Grenzen, die ein Mann als Therapeut zu setzen versucht bis sie an seiner Rinde kratzen und verängstigt in der Liebe bleiben.