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Die Feder folgt dem Wind: Eine weiße Frau bei den Sioux [Broschiert]

Kerstin Groeper
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. Februar 2012
Die Familie Bruckner lebt ein bescheidenes, aber durchaus zufriedenes Leben in Deutschland. So folgt Theresa ihrem Mann mit eher gemischten Gefühlen, als dieser 1863 nach Amerika auswandert. Nach dem Massaker an einem friedlichen Cheyennedorf am Sand-Creek durch weiße Soldaten überfallen die nach Rache sinnenden Cheyenne und verbündeten Lakota die abgelegene Farm der deutschen Familie. Schrecklich bemalte Indianer zerren Theresa aus dem Haus und entführen sie in eine Welt, die ihr völlig unbekannt und bedrohlich erscheint. Gestrandet in einem fortwährenden Alptraum, lehnt sie jede Annäherung ab und weigert sich die andere Sprache zu lernen. Auch Wakinyan-gleschka, der Mann, der sie eher aus Mitleid vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß nichts mit der Frau anzufangen. In seinen Augen ist sie dumm und ungebildet, kaum in der Lage ein Tipi zu führen oder ihn im Bett zu erfreuen. Doch dann erreicht der Krieg der weißen Soldaten das Dorf der Brulé-Lakota, mit einer Brutalität, die Theresas Leben für immer verändern wirdBasierend auf wahren Begebenheiten beschreibt das Buch diese Geschichte abwechselnd aus dem Blickwinkel von Theresa und Wakinyan-gleschka.

Wird oft zusammen gekauft

Die Feder folgt dem Wind: Eine weiße Frau bei den Sioux + Kranichfrau, die Geschichte einer Blackfeetkriegerin + Wie ein Funke im Feuer: Eine Lakota und Cheyenne Odyssee
Preis für alle drei: EUR 54,30

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Produktinformation

  • Broschiert: 499 Seiten
  • Verlag: Traumfänger; Auflage: 2 (9. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941485156
  • ISBN-13: 978-3941485150
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,2 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.595 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der zweite große historische Indianerroman von Kerstin Groeper ist ein großer Wurf. Eine Geschichte, wie sie sich vielfach im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts abgespielt haben mag, zumindest sind die Elemente, aus denen sich dieser Roman zusammensetzt, jedem Historiker bekannt. Man kann sie in Tagebüchern und Briefen, Zeitungsberichten der Zeit und Aufzeichnungen von zeitgenössischen Chronisten nachlesen. Kerstin Groeper hat diese Elemente aufgegriffen und mit menschlichen Gesichtern versehen. Sie hat diesen Ereignissen Atem eingehaucht und Dialoge geschaffen, und sie hat einen Handlungsbogen geschlagen, der Menschen und Vorgänge mit Leben versieht. Die Hauptfigur ist eine deutsche Frau, die 1863 mit ihrer Familie nach Amerika auswandert. Als Siedler ziehen sie nach Westen und hoffen, eine neue Welt zu bauen. Doch es kommt anders. Nach dem Massaker am Sand Creek im Süden Colorados erheben sich die Cheyenne und Lakota, um Rache für das furchtbare Gemetzel zu nehmen. Zu den unschuldigen Opfern gehört auch die deutsche Familie Bruckner. Während die Farm, die sich die Einwanderer mit viel Fleiß gebaut haben, niederbrennt, wird Theresa Bruckner von den Indianern verschleppt und erlebt zunächst einen ständig währenden Alptraum. Auch die Indianer wissen zunächst nicht viel mit der weißen Frau anzufangen. Aber die Verhältnisse wandeln sich. Theresa beginnt, die Welt der Indianer mit anderen Augen zu sehen, und als das Dorf der Lakota ins Fadenkreuz der US-Truppen gerät, stellt sich für Theresa die Frage, wo sie hingehört. Kerstin Groeper hat zu einer ungewöhnlichen und spannenden Erzähltechnik gegriffen. Sie hat jeweils ein Kapitel des Buches aus Sicht der Indianer und eines aus Sicht der weißen Frau geschrieben. Sie hat ein einfühlsames, gut fundiertes Buch geschaffen, eine Geschichte, wie sie den Annalen des amerikanischen Westen entstammt und nur hier geschehen sein kann. Groepers Buch ist ein großer Indianerroman, wie es sie heutzutage nur noch selten gibt. Daneben ist das Buch handwerklich ausgezeichnet gestaltet und verlegerisch sorgfältig betreut. Eine hervorragende Leistung. Dietmar Kügler; Magazin für Amerikanistik 2010

Buchrückseite

…Theresa drückte sich an die kalte Wand, suchte mit flackernden Augen nach einer Möglichkeit zur Flucht. Überall standen diese grässlich bemalten Indianer und starrten sie mit teuflischen Augen an. Warum erwachte sie nicht aus diesem Alptraum? Sonst waren es immer nur Geschichten von anderen, denen so etwas passierte! Schauergeschichten, die man sich unter vorgehaltener Hand nach der Kirche erzählte und die einem einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen ließen. Doch nun befand sie sich selbst in der Gewalt dieser Wilden, war ihnen wehrlos ausgeliefert. Der plötzliche Schmerz hatte ihr den Atem genommen, so brutal, so unschicklich, ohne dass jemand kam und ihr half. Die Gesichter und Stimmen verschwammen zu einem unwirklichen Bild, bemalte Fratzen, die für sie keine Bedeutung hatten. Es würde nicht aufhören! Niemand würde das Buch zuschlagen und die Geschichte beenden! Sie würde hier sterben! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexer und packender Roman! 13. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Feder folgt dem Wind" ist mit 500 Seiten nicht nur ein umfangreicher historischer Roman, sondern auch ein höchst komplexer mit großer Tiefe und Intensität.

Er beginnt 1863 als Theresa mit ihrer Familie aus Deutschland nach Amerika auswandert.
Schon im kurzen Kapitel der Überfahrt zeigt sich, dass die Autorin Wert auf realistische Beschreibungen legt. Die Hygiene an Bord ist schlecht, mit Typhus lauert eine gefährliche Krankheit und die Auswanderer an Bord sind wie eingesperrt.
In Nebraska angekommen zeigt sich die Härte des Landes, ein Kapitel heißt dann auch zerplatzte Träume.

Auffällig ist die personale Erzählstruktur des Romans, bei dem sich immer ein Kapitel mit Theresa mit einem Kapitel des Indianers Wakinyan-gleschka abwechselt. Die Blickwinkel der Protagonisten sind anfangs sehr unterschiedlich, doch es folgt eine Annäherung.
Das Buch verkommt aber nie zur bloßen Liebesgeschichte, es ist eine Lebens- und Überlebensgeschichte.
Dabei werden einseitige Ansichten vermieden. Obwohl die Greueltaten von Soldaten auf wehrlose Indianer deutlich mit harten Szenen gezeigt werden, bleiben auch blutige kriegerischer Auseinandersetzung zwischen indianischen Stämmen wie der Lakota und Crow nicht aus.

Das Buch lässt sich gut, aber aufgrund des Handlungsreichtums nicht unbedingt schnell lesen. Es ist vollgepackt fast bis zur Überfrachtung!

Man spürt dem Roman deutlich an, wie ambitioniert die Autorin ist. Erfreulicherweise bleibt sie dabei auch in kleinen Details immer genau und sorgfältig. Sie schreibt in dem interessanten Nachwort mit historischen Anmerkungen auch über die ausführliche Recherchearbeit.

Der Roman ist im TraumFänger Verlag erschienen und bietet eine gute Arbeit, angefangen über das liebenswert altmodisch gehaltene Cover und Karten im Buchdeckel bis zur lesefreundlichen Textgestaltung.

Die Feder folgt dem Wind" ist ein empfehlenswertes Buch mit vielen, oft verblüffenden Details über das indianische Leben. Es wird auch der geschichtliche Verlauf unaufdringlich gut gezeigt, bekannte Namen, die außerdem erwähnt werden sind z.B. Red Cloud und Crazy Horse. Die vielen historisch belegten Fakten verhindern aber nicht, dass auch eine gute, spannende Geschichte erzählt wird.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Nachdenken! 9. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Autorin schafft es, den Leser in eine andere Welt eintauchen zu lassen.
Die Karl-May-Bücher, die man als Jugendliche verschlungen hat, erscheinen einem oberflächlich und banal.
Nach dem Lesen des Buches, auf dessen Inhalt ich bewusst nicht näher eingehe, empfinde ich großen Respekt und Ehrfurcht vor der Welt der sogenannten "Wilden".
Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Stets aber hat mich beim Lesen eine Traurigkeit begleitet, eine Traurigkeit darüber, wie die "Weißen" mit den Ureinwohnern Amerikas umgegangen sind. Beim Lesen des Buches wird deutlich: die Indianer hatten nie eine Chance.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend und historisch gut recherchiert 21. Mai 2010
Von Mario Koch TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ein mitunter ziemlich heikles Thema ist die Beziehung zwischen Indianern und weißen Frauen. Derartige Beziehungen gibt es schon sehr lange: aber während die indianische Seite mit dem Thema sehr offen umgeht, haben gerade die weißen Amerikaner ein großes Problem damit. Viele Frauen, die im Grenzland von Indianern entführt worden waren, hatten nach ihrer Rückkehr in die sogenannte Zivilisation mit dem Stigma zu kämpfen, bei den "Wilden" gelebt zu haben. Und war es früher selbstverständlich, dass solche Beziehungen verteufelt wurden, so besteht heute das Problem der Mythisierung der Problematik, indem man sagt, den Frauen wurde nie Gewalt angetan, sie wurden zu nichts gezwungen. Doch dabei darf nicht übersehen werden, dass der Raub der Frauen eine Form von Sklaverei ist. In der römischen Mythologie als Raub der Sabinerinnen noch verklärt und dort von allen Frauen, zumindest in der Sage, akzeptiert, notierte man in Nordamerika keine einheitlichen Abläufe. Es gab immer wieder Frauen, die zurück in die "Zivilisation" flüchteten - es gab aber auch häufig Frauen, die ein Leben mit ihrem indianischen Mann dem bisherigen Leben bewusst vorzogen. Denn man darf nicht vergessen, dass alle von den Indianern geraubten Frauen einen Kulturschock erlebten: alles war anders. Die Sprache, die Religion, das alltägliche Leben.
In ihrem neuen Roman zeigt Kerstin Groeper, wie dieses neue Leben sich entwickeln konnte. Dabei bedient sie sich einer wirkungsvollen Methode, indem sie abwechselnd ein Kapitel aus der Sicht des Mannes und eines aus der Sicht der Frau schreibt. Auf diese Weise gelingt es, die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten überzeugend darzustellen. Und die Entscheidung, die beide am Ende treffen müssen, wird dadurch für den Leser sehr gut nachvollziehbar.
Der Roman bezieht sich auf tatsächliche Begebenheiten, die historisch nachgewiesen sind. So wird trotz aller prosaischen Fiktion deutlich, dass es sich hier um eine authentische Darstellung handelt, auch wenn die beiden Hauptfiguren des Romans nicht tatsächlich gelebt haben.
Dass sich die Autorin mit den vielen Facetten der Handlung vertraut gemacht hat, merkt man schon beim Lesen des ersten Kapitels, in dem die Überfahrt der deutschen Aussiedler nach Amerika beschrieben wird. Diese sehr realistische Darstellung wird auch auf den folgenden Seiten fortgesetzt.
Kleine Ungereimtheiten vermögen den Lesegenuss nicht zu trüben. Aber ein Lakota wird im Jahre 1865 sicher nicht daran denken, eine Frau "in seinem Bett zu wissen". Wird doch an anderer Stelle beschrieben, wie sich die Lakota in ihre Felle kuscheln. Andererseits klingt die Formulierung: "er will sie zwischen seinen Fellen wissen" auch ziemlich albern, weshalb die Wahl der oben genannten Formulierung durch die Autorin durchaus verständlich wird. Und schon an dieser einen Formulierung zeigt sich, wie schwer es doch ist, für heutige Leser einen historischen Roman zu schreiben, in dem alle Fakten stimmen und der sich trotzdem gut liest und auch verstanden wird.
Detailreich und mit großer Sachkenntnis schildert die Autorin das Alltagsleben in einem Indianerlager. Dabei ist gerade die Aufteilung der Kapitel in die männliche und weibliche Sichtweise sehr interessant, denn gerade auf diese Weise gelingt es, das indianische Alltagsleben von Mann und Frau darzustellen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbar geschriebenes Buch.
Ähnlich wie das Buch von Lucia St. Claire Robson "Die mit dem Wind reitet" .
Besonders gefällt mir, dass das Buch beide Seiten beleuchtet.
Vor 2 Monaten von Klebedßon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen was mir gefällt
Fesselnd geschrieben, super recherchiert! Das Erleben einer anderen Kultur in einer anderen Zeit so gut beschrieben, dass ich beim Weglegen des Buches immer erst eine Zeit zum... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von veronika simon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr guter und realistischer Roman
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!! Es ist alles realistisch und auch sehr gut recherchiert. Ohne Kitsch und Schmalz. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bienchen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut recherchiert, spannend, ergreifend
Inhalt
Die deutsche Familie Bruckner wandert nach Amerika aus, in das Land der unbegrenzten Möglichkeit. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartiger Roman über das indianische Alltagsleben
Inhalt

Die deutsche Familie Bruckner wandert nach Amerika aus, in das Land der unbegrenzten Möglichkeit. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Rosamunde Pilcher bei den Sioux
Das Buch ist ja ganz nett geschrieben. Ich habe es aber trotzdem nur mit Mühe fertig gelesen. Die Autorin verfällt in Ihrer Lakota Euphorie in einen Winnetou oder Pilcher... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Walter Schnetzer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen langatmig
Kerstin Gröpers ambitionierter Roman der sich entwickelnden Beziehung zwischen einer Weißen (Deutschen) und einem Lakota-Indianer, der sie zunächst einmal aus Rache... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Bella Mar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Ich befinde mich aktuell auf Seite 467 von 500, gebe, ohne das Ende der Story zu kennen, eine glatte Empfehlung und schließe mich damit den höchst positiven Bewertungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2011 von Ghostwriter
5.0 von 5 Sternen ERGREIFEND
Ich bin durch eine Amazon-Empfehlung,auf dieses Buch aufmerksam geworden,daraufhin habe ich mir die Rezensionen durch gelesen und das Buch bestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2011 von Gerhard Gericke
5.0 von 5 Sternen sollte man gelesen haben
Es ist ein Buch dessen Einfachheit und Tiefe mich gefesselt hat . Man kann die Handlungen und Meinungen nachvollziehen . Das ist mehr als die meisten Romane bieten . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2010 von Hartigtino
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