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Die Fassade: Roman
 
 
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Die Fassade: Roman [Taschenbuch]

Libue Moníková
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Broschiert --  
Taschenbuch, 1. November 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423131411
  • ISBN-13: 978-3423131414
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 873.131 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Libu?e Moníková
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der Roman Libuše Moníkovás ist aus dem Stoff, aus dem die großen, die schönsten Volksbücher gemacht sind. Cervantes' Don Quijote gehört in seine Ahnenreihe.

Ein europäischer Roman, auf den die deutsche Literatur stolz sein kann.

Kurzbeschreibung

Die Fassade des Renaissanceschlosses im böhmischen Friedland ist von der Zeit und von der Umweltverschmutzung zerstört. Zwei Maler und zwei Bildhauer aus Prag erhalten den Auftrag, die Sgraffiti zu restaurieren. Eine Sisyphos-Arbeit, die ihnen, wie sie sich erfreut ausrechnen, Lohn und Brot für Jahre garantiert, denn wenn sie mit einem Durchgang zu Ende sind, können sie wieder von vorne anfangen.

Das Quartier ist zwar ungemütlich und der Schloßverwalter ein unsympathischer alter Nazikollaborateur, aber es gelingt ihnen doch, neben der Arbeit das Vergnügen nicht zu kurz kommen zu lassen.

Die vier Schelme begnügen sich nicht mit der Rekonstruktion, sondern beginnen, Geschichte, Kunst und Natur ihres Landes in die Renaissance-Allegorien mit einzuarbeiten, und sie befassen sich nicht nur mit den böhmischen Dörfern, sondern unternehmen auch eine Reise nach Japan, die allerdings in einem von Akademikern und Matriarchinnen bevölkerten Sibirien vorzeitig endet ...

Ein Schelmen-, Gelehrten-, Abenteuer- und Reiseroman, für den die Autorin mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. »Ein Zeitbild von verblüffender Breite und Tiefenschärfe.« Kyra Stromberg


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ciliegia
Format:Taschenbuch
Was für ein hinreißendes Buch! Die titelgebende Fassade gehört zu einem ausladenden Renaissance-Schloß in der ehemaligen Tschechoslowakei. Die vier mit ihrer Renovierung beauftragten Maler und Bildhauer haben den Job ihres Lebens gefunden: wenn sie nach Monate langer Arbeit das letzte Sgraffito erneuert haben, könnten sie eigentlich wieder von vorne mit der Erneuerung der empfindlichen Fassadenmalerei anfangen.
Aufzuzählen, was diesen vier zustößt und was sie anstellen, hieße, an einen prallen Sack voller Geschenke und Überraschungen ein Stück Pappe zu heften mit der Aufschrift „Geschenke und Überraschungen". Man muss die Päckchen selbst aufschnüren und dieser Handvoll Menschen auf allen ihren Wegen folgen. Und die führen sie bis nach Sibirien, in eine nur für WissenschaftlerInnen erbaute Siedlung und zu Rentiernomaden in der Taiga. Eigentlich werden sie in Japan erwartet, aber die Unwägbarkeiten des Klimas und des real existierenden Sozialismus' zwingen sie zu einer Odyssee mit allem Drum und Dran: erzwungener Aufenthalt, Besuch bei Amazonen, die lästige Sowjetfunktionäre in Rentiere verwandeln, Verfolgung und Entkommen.
Ohne die Hilfe der gastfreundlichen Russen und der nördlichen Volksstämme der ehemaligen Sowjetunion, den Ewenken, Kirgisen, Tungusen, würden die Tschechen wahrscheinlich noch heute im sibirischen Eis und Matsch herumirren. Aber nach einem halben Jahr kehren sie mehr oder weniger wohlbehalten nach Prag zurück - und erleben die nächste Überraschung: wie einige von Homers Argonauten finden sie ihr Haus nicht wohlbestellt. Ein ehemaliger Graf Thurn und Taxis (das sind die von der Post) hat sich in der Zwischenzeit an der Fassade zu schaffen gemacht. Bereits am Anfang des Romans hatte er eine Massenschlägerei zwischen einer Staatsgut-Gruppe auf Betriebsausflug und den Restauratoren losgetreten, weil er mit deren großzügiger Auslegung einer stilechten Renovierung nicht einverstanden war. Nun zieht er ein zweites Mal den Kürzeren, die werktätigen Künstler machen sich wieder an die Arbeit.

Schade, dass der Verlag die Kosten für ein Glossar gescheut hat. Libuse Monikovás zahlreiche Anspielungen auf Geschichte und Kultur ihrer Heimat hätten es verdient, erläutert zu werden.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieser Roman ist hoechstens empfehlenswert, denn er ist lustig UND literarisch. Die Verfasserin, Monikova, ist leider in 1998 gestorben. Die weitere Werke Monikovas kenne ich leider nicht, ausser ihre Essay-Sammlung "Prager Fenster". _Die Fassade_ las ich zuerst auf Englisch; Das Original wuerde auf deutsch von Monikova geschrieben--sie lebte in Exil in Berlin. Die 4 Heldenfiguren des Roman sind tschechische Kunstler/Arbeiter,
die eine Reise nach Japan beginnen...durch die ehem. UdSSR.

Die 4 Helden fahren bis zu Sibirien, wo sie von Russischen
professoren als Gaeste zu "AKADEMGORDOK" eingeladen sind; In der Tat sind Sie gefangene geworden. Dieser Roman schildert die Probleme in der historische Beziehung zwischen die Russen und die Tschechen. Der Postmodernismus ist ein starker Einfluss im Roman...sein Struktur ist sehr experimental. Das ist meiner Meinung als amerikanische Germanist (MA, German Studies, Rice University - 1997)

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