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Die Farm in den grünen Bergen
 
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Die Farm in den grünen Bergen [Gebundene Ausgabe]

Alice Herdan-Zuckmayer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 236 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100312090
  • ISBN-13: 978-3100312099
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 780.070 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alice Herdan-Zuckmayer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit der außerordentlichen Frische der ihr eigenen reinen Erzählfreude zeigt Alice Herdan-Zuckmayer, was das eigentlich ist: einfache Liebe zum täglichen Leben. -In diesem Buch-, schreibt sie, -ist nichts erfunden.- Wie sie und -Zuck- mit ihren beiden Töchtern, aus Europa vertrieben, als stadterfahrene Bürger das Abenteuer Fremde wagen müssen und das Abenteuer Landwirtschaft meistern - wie sie allen Widrigkeiten der Zeit und der Natur zum Trotz in Vermont, in den grünen Bergen, eine Heimat finden und die Backwoodsfarm aufbauen - wie Carl Zuckmayer drei Jahre lang nachts nach getanem Tagwerk sein großes Drama -Des Teufels General- schreibt - diese ihre Schilderung ist zu einem der liebenswertesten Bücher deutscher Emigration geworden. Der große Charme, der von der Natürlichkeit des Tones ausgeht, spiegelt sich in den Fotos aus Privatbesitz.

Über den Autor

Alice Herdan-Zuckmayer wurde in Wien geboren. Sie war in den frühen zwanziger Jahren Schauspielerin in Berlin und heiratete 1925 den Schriftsteller Carl Zuckmayer. 1939 wanderte das Ehepaar in die Vereinigten Staaten aus, wo sie während der Kriegsjahre eine Farm im Staat Vermont betrieben. Alice Herdan-Zuckmayer starb am 11. März 1991 in Wallis (Schweiz).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Wer Alice Herdan-Zuckmayers hinreißende Erinnerungen in "Das Scheusal" genossen hat, der wird auch bei der "Farm in den grünen Bergen" auf seine Kosten kommen. Denn auch wenn das grandiose Mistvieh Mucki hier nur noch einmal in der Erinnerung auftaucht, heißt das nicht, dass das Zuckmayer'sche Leben nun langweilig geworden wäre.
"Die Farm in den grünen Bergen" setzt in etwa da ein, wo "Das Scheusal" endet -- nachdem die ständige Aufenthaltserlaubnis nicht eben unproblematisch ergattert wurde, beschließt das Ehepaar Zuckmayer, seinen Unterhalt als Farmer in der Wildnis von Vermont zu verdienen. Nicht, dass einer von ihnen eine Ahnung von Landwirtschaft gehabt hätte, aber wozu gibt es die USDA, eine US-Behörde, die in allen Belangen der Landwirtschaft und darüber hinaus Rat weiß? -- Natürlich gestaltet sich der Farmer-Alltag etwas anders als erwartet, und es ist wohltuend, wie elegant Herdan-Zuckmayer in ihren höchst amüsanten Schilderungen den billigen Pointen aus dem Wege geht. Es ist zum Schießen, wie sie es nun, statt mit einem egozentrischen Köter, mit eigenwilligen Ziegen und allerlei exzentrischem Federvieh zu tun bekommt.
Das Buch geht jedoch weit über die Nöte landwirtschaftender Intellektueller hinaus. Herdan-Zuckmayer erweist sich nämlich auch in Sachen "Amerika und die Amerikaner" als gute Beobachterin, meilenweit entfernt von der Pose der kultivierten Dame, die es unter die Hinterwäldler verschlagen hat. Statt dessen liest man sympathische Schnurren über ebenso sympathische Käuze und Sonderlinge, die anscheinend in Vermont besonders gut gedeihen, man liest aber auch kluge Überlegungen über spezifisch amerikanische Eigenheiten allgemein, ohne erhobenen Zeigefinger -- und dazu gibt es ja schließlich auch nicht immer einen Grund. Beneidenswert bis heute die Bedingungen an amerikanischen Bibliotheken (seit Herdan-Zuckmayers Zeiten haben sie sich nicht wesentlich geändert), sympathisch so manche Direktheit, natürlich auch befremdlich so manches andere.
Freilich muss man an "Die Farm in den grünen Bergen" andere Maßstäbe anlegen als an Carl Zuckmayers Jahrhundertbuch "Als wär's ein Stück von mir": Ist letzteres eine erstaunlich leicht lesbare Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts, so ist die "Farm" erkennbar als Unterhaltungsliteratur der besten Sorte konzipiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Betis
Format:Taschenbuch
Ein einmaliges Juwel der Zeit der 40er Jahre! Die unbekannte Frau an der Seite Carl Zuckmayers läßt den Leser an der Emigration des Schriftstellers ins hinterwäldlerische Vermont teilhaben. Das macht sie mit viel Humor, es liest sich schmunzelnd und packt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist weit mehr als ein Schicksal unter vielen. Viel erfährt man vom Leben in den USA jener Zeit, die Überlebensmentalität in der kalten, verschneiten Provinz schweisst die Menschen zusammen. Köstlich sind die landwirtschaftlichen Exkurse, vor allem, wenn über die tierische Gesellschaft auf der Farm erzählt wird. Unbedingt zu empfehlen - vielleicht für kalte Wintertage, an denen gute Laune gewünscht wird!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebenswertes Chaos 6. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist eine erfrischend natuerliche und bescheidene Geschichte ueber den Alltag von Auswanderern.Auch heutzutage habe ich viel dieses Lebens und Staunens wiedererkannt anlaesslich einer 5-jaehrigen Auslandsverwendung in New Mexico.Ich habe das Buch geschenkt bekommen,es weiterverschenkt und mir nun meine gebundene Ausgabe gekauft.Sehr empfehlenswert fuer jemanden ,der ruhige,freundliche Geschichten mag.
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