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Die Farben der Magie. Ein Scheibenwelt-Roman.

4.2 von 5 Sternen 113 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wer noch nie einen Scheibenwelt-Roman in der Hand hatte, sollte mit mit diesem Werk anfangen; nicht nur, weil es eben der erste war - nein - auch weil er die Grundbegriffe aller folgenden Bücher am besten erklärt.

Wer sich mit der Erzählweise dieses Buches schon nicht anfreunden kann, sollte von den Nachfolgewerken besser die Hände lassen, da sie noch skuriller und abgedrehter sind. Sicher sind viele der bis heute 30 Scheibenweltromane "besser" als dieser Erstling, aber der grandiose Humor, der ja im Grunde immer heutige und hiesige Gesellschaftsbeobachtungen wiedergibt, statt eine neue Fantasywelt aus dem Boden zu stampfen, ist unerschütterlich.

Viele Abschnitte kann und muss man zweimal lesen, um neben aller versteckten Pointen dem roten Faden folgen zu können. Aber gerade diese Eigenart der Pratchett-Romane macht seine Bücher so interessant.

Und wenn Sie erst einmal ein Fan sind...

... finden Sie einen anderen Fan und treffen sich auf einen Cappuccino in einem Cafe und philosophieren öffentlich über obskure Scheibenwelt-Denkweisen, über reanuellen Wein (der geernet wird, bevor man ihn sät), Drachen (die natürlich nicht existieren, es sei denn ausreichend Menschen glauben es gäbe sie doch)und magische sprechende Schwerter. Achten Sie nicht auf die Fragezeichen der lauschenden Gäste, seinen Sie sich darüber klar: Sie sind klüger, Sie lesen Pratchett, Sie wissen worüber Sie reden!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Obwohl einige Rezensenten dieser Geschichte eher durchschnittliche Noten vergeben haben, hat mir die Geschichte um den unfähigen Zauberer Rincewind und den Scheibenwelt Touristen Zweiblum ausgesprochen gut gefallen und Lust auf mehr gemacht.

Die Protagonisten der Geschichte entwickeln eine tiefgehende Persönlichkeit, der sie auch in den folgenden Geschichten treu bleiben. Pratchett ist es gelungen eine herrlich übersichtlich-unübersichtliche Welt zu schaffen, die voller Unsinn, Missverständnissen und Unfähigkeit, aber auch Schlitzohrigkeit steckt. So zündet beispielsweise der Inhaber einer Taverne selbige an, nachdem ihm Zweiblum, der aus einem anderen Land stammt - die Vorzüge einer Fähr-Sicher-Ung schildert.

Man muss schon aufmerksam lesen, um persiflierte Verhaltensweisen, aber auch bekannte Persönlichkeiten wieder zu erkennen. Gepaart mit dem Wortwitz des Autors macht es einfach Spaß, diese Geschichte zu lesen.

Bisher sind weit über 30 Scheibenwelt Romane erschienen, die alle mehr oder weniger miteinander zusammenhängen, obwohl die Geschichten auch einzeln lesbar sind. Wer bei Wikipedia nach Scheibenwelt sucht, findet dort eine Auflistung aller Scheibenwelt Romane. So lässt sich herausfinden, welche Romane des Zyklus miteinander zusammenhängen und in welcher Reihenfolge
man sie lesen sollte. Ich habe mit den Abenteuern des unfähigen Zauberers Rincewind angefangen, weil "Die Farben der Magie" das Erste in der Scheibenwelt Reihe ist. Außerdem erfährt man in diesem Band elementare Dinge über die Welt und deren Einwohner, was das Lesen weiterer Bänder deutlich erleichtert.
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Format: Broschiert
[technischer Hinweis]

Nicht verwechseln:

Dies Buch ist nicht die Fortsetzung des Buches "Die Farben der Magie", sondern es ist das gleiche Buch, allerdings in der schönen Übersetzung von Dagmar Hartmann aus dem Jahr 1985, während 1992 dann unter dem Titel "Die Farben der Magie" die Übersetzung von A. Brandhorst erschien.

Das Buch "Das Licht der Phantasie" ist dann die Fortsetzung von "Die Farben der Fantasie.".
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Von Ein Kunde am 10. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Der erste Roman der Scheibenwelt macht uns mit dieser seltsamen Welt bekannt, ist aber in Aufbau und Handlung eher ein untypischer Scheibenwelt-Roman. Wobei man hier auf die Handlung auch im großen und ganzen verzichten kann. Es ist viel mehr ein abfeuern von Gags und skurielen Ideen, die aber so verückt und witzig sind, das man auf jeden Fall viel verpasst hätte, wenn man diesen Roman nicht lesen würde. Die Handlung dreht sich um den ersten und einzigen Touristen der Scheibenwelt, Zweiblum, und Rincewind, den unfähigsten Zauberer der Scheibenwelt. Alles beginnt damit dass Zweiblum die Bevölkerung von Ankh-Morpork mit dem Konzept der Versicherung vertraut macht. Kurz darauf steht die Stadt am Ankh in Flammen und Zweiblum macht sich unter dem "Schutz" von Rincwind auf in die weite Welt um Abenteuer zu erleben und vor allem eine Menge Fotos zu schießen. Begleitet werden die beiden von Zweiblums Truhe aus intelligentem Birnbaumholz und Hrun einem wagenmutigen Helden und Abenteurer der allerdings nicht sehr hell ist aber Zweiblums Lieblingsmotiv darstellt (vorzugsweise mit einer halbnackten Jungfrau im Arm und mit einem zerstückelten Troll im Hintergrund). Auf ihrer Reise macht die illustre Gesellschaft Bekanntschaft mit den Spielen der Götter, mit Dämonen aus grauer Vorzeit, mit Drachen die eigentlich gar nicht existieren, mit einem Troll der nur aus Wasser besteht und landen zu guter letzt im Königreich Krull. Eine weitere Besonderheit dieses Werkes stellt das offene Ende da. Alle anderen Scheibenweltromane sind in sich abgeschlossen - eben alle bis auf diesen. Desshalb empfielt es sich "Die Farben der Magie" zusammen mit dem zweiten Scheibenweltroman "Das Licht der Phantasie" zu lesen. Hier ist zum ersten mal Pratchetts überschäumende Ideen und verückte Logik zu sehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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