Pressestimmen
Natürlich geht es in diesem Buch nicht um nostalgische Erinnerungen, sondern vor allem um ein Istrien, das mit großen Kraftanstrengungen und viel privatem Engagement den Anschluß an Europa sucht, aber unübersehbar ist die Absicht, eine Verbindung zur Vergangenheit herzustellen. Erreicht wird dies in erster Linie durch den reizvollen Kontrast, der sich aus der Gegenüberstellung hinreißend schöner Fotos der istrianischen Gegenwart von Manfred Horvath und Postkarten aus der Zeit um 1910 ergibt, als dieses Stück Erde das beliebteste österreichisch-ungarische Feriengebiet war. Hinzu kommen Illustrationen aus dem sogenannten Kronprinzenwerk von 1891, einer vierundzwanzig Bände umfassenden Enzyklopädie der Donaumonarchie in Wort und Bild. Aber auch im Text wird immer wieder Bezug genommen auf die historischen Zusammenhänge. Das macht dieses Buch zu einem außerordentlichen Produkt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Toller Bildband über die Halbinsel mit spannenden Geschichten rund um die Bewohner, das Essen und Leben. (ADAC Reisemagazin)
Nahes Glück (...) Eine Menge Zeit hat FREIZEIT-Autorin Mella Waldstein zwischen Koper und Opatija, Rabac und Rovinj verbracht. Ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke liegen nun in Form eines prachtvollen Bildbandes (Brandstätter Verlag) vor. Und ihre Liebe zu der Region, in der überall die Ahnung von Rosmarin und Lorbeer in der Luft schwebt, Glühbirnen nackt und fröhlich im Laub der Pergola schaukeln und der Mond nachts auf den flachen Dächern spazieren geht. (...) (Kurier)
Kurzbeschreibung
Die istrianische Lebenskultur entstand im Spannungsfeld zwischen römischer, slawischer, venezianischer und kakanischer Vergangenheit. Sie verbindet das Land zu einer bunten Mischung: so weiß wie der Fels, so rot wie die Erde und so blau wie das Meer.
Istrien ist ein Gemisch an Geschichte, Kultur und Sprache. Es ist ein Lebensgefühl, das sich das Geflecht slawischer und romanischer Kultur zu Eigen macht. In Istrien trifft das von Seeleuten und Fischern geprägte Leben auf das der Land- und Bergbewohner. Das Selbstverständnis der Istrianer wird aus diesem Schmelztiegel genährt. Für die Italiener hat es Italianitá, für die Kroaten ist es das Land der eigenen Schriftkultur, der Glagoliza. Für Slowenen ist der Karst Heimat, für Österreicher ist es hinreichend kakanisch, für Franzosen noch balkanisch und für die moderne Gesellschaft einfach Multikulti.
Istrien ist eine Projektionsfläche der Träume. Oder ein Westentaschenparadies: Eine Halbinsel, die von einem blauen, sauberen Meer umspült wird. Ein Land das vom Gipfel des U?ckas bis zu den welligen Bergen um Buje, von Wein- bis zu Salzgärten, von lebhaften Küstenstädten bis zu verträumten Bergdörfern alles in sich vereint: Römische Tempel und frühchristliche Mosaike, venezianische Palazzi und Wiener Cafés, frühgotische Fresken und archaische Steinhäuser.