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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Auge in Auge mit Eisbären,
Von Dr. Reinhard Lahme "t 43 t" (Borgwedel SH) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Farben des Eises. (Broschiert)
Die Arktis war eine der letzten Männerrefugien. Das ist zumindest literarisch spätestens mit Peter Hoegs Weltbestseller "Fräulein Smilas Gespür für Schnee" nun auch abgehakte Männergeschichte. Die Amerikanerin Audrey Schulman schickt in ihrem Debütroman "Die Farben des Eises" eine junge, zierliche Frau an den nördlichen Polarkreis. Beryl aus Boston, eine Tierphotographin, erhält von der "Natural Photography" den Auftrag, als erster Mensch Eisbären in Freiheit ohne Teleobjektiv, aus einem Eisenkäfig heraus, aufzunehmen. Begleitet wird sie von David, einem homosexuellen Tierfilmer, der die Kälte haßt; von dem Zoologen und Machotypen Butler; von Jean-Claude, dem einheimischen Führer und Überlebenskünstler. Ein paar Wochen akklimatisieren sie sich in der kleinen Stadt Churchill in Manitoba. Hier ziehen im Herbst ausgehungerte Eisbären durch die Straßen und durchstöbern Mülltonnen nach Futter. Mit einem Speizialbus geht es dann zur Hudson Bay. Beryl wagt sich in den kleinen Käfig, der bald von den riesigen Eisbären umlagert wird. Sie kann nun ihre Aufnahmen aus einer Nähe von nur einem Meter schießen.Die Expedition erfährt eine dramatische Wendung, als die Tiere sämtliche Busleitungen zerfetzen. Das Benzin versickert im Schnee, die Heizung fällt aus. Einzige Überlebenschance: Rückzug zu Fuß durch die Eiswüste. Zwei der Teilnehmer überstehen die Strapaze... Die junge Autorin hat, so wirkt es jedenfalls, Fingerübungen aus ihrem literarischen Schreibseminar am College zu einem Roman zusammengefügt. Das Aufeinandertreffen mit den Eisbären und der Überlebenskampf erzeugen Lesespannung. Die langen Zwischenpassagen dagegen, in denen die Arktis als Raum der Selbsterfahrung einer jungen Frau unter drei Männern dient, laden zum Überblättern ein - sie übersteigen nicht die Ebene von abgedroschener Befindlichkeitsprosa. Nebenbei: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Schulman das großartige Tier-und Naturbuch "Eisbären" von Dan Guravich und Downs Metthews ohne dankenden Hinweis oder gar genaue Quellenangabe ausgeschlachtet hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein eisiges Vergnügen!!!,
Rezension bezieht sich auf: Die Farben des Eises (Broschiert)
Das Buch liest sich gut, am Anfang ein wenig mühsam, doch im nu ist man mitten in der Eiswüste und lernt fast hautnah die Expedition mit all ihren guten, aber auch gefährlichen Seiten kennen und spührt förmlich die eisige Kälte langsam in sich hochsteigen. Im Laufe der Zeit findet man sich teilweise in der Rolle der Käfiginsassen, aber auch als Eisbär wieder. Es ist spannend, sowie mit einem unvorhersehbaren Ende geschrieben."Zieht euch warm an"!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Phantasie- Roman -nicht mehr und nicht weniger!,
Rezension bezieht sich auf: Die Farben des Eises. (Broschiert)
Leider kommt am Anfang der Teil über Churchill und die Eisbären zu kurz und so richtig ist mir der Sinn der seitenlangen Ausführungen über Kindheit und Eltern nicht klar. Vieleicht ist es insgesamt auch ein bißchen unrealistisch - Spannend am Schluß- das Ende - gewöhnungsbedürftig. Insgesamt für 3,00 ¤ kann man es kaufen und lesen.
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