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Produktinformation
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Eigentlich ist es ungerecht, dass Whoopie Goldberg, eine Bühnenmonologistin, die mit diesem Film ihr Leinwanddebüt gab, schließlich so berühmt wurde. Es war nämlich zum Teil ihre Unerfahrenheit, die ihre zurückhaltende Darstellung der Celie so effektvoll machte. Der Film wurde für elf Oscars nominiert, darunter der für den besten Film und die beste Darstellerin (Nebendarstellerinnen Oprah Winfrey und Margaret Avery wurden ebenfalls nominiert), und es war ein ziemlicher Skandal -- und ein herber Schlag für Spielberg -- dass Die Farbe Lila noch nicht mal einen gewann. --Jim Emerson
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All das trat nicht ein. "DIE FARBE LILA" wurde zu einer gigantischen, überzeugenden Botschaft, die aussagt: Das ist dein Leben und Leben bedeutet Kämpfen.
Die junge Schwarze Celie wandert durch die Heirat mit dem Mann, den sie nur "Mr." nennt von einem Gefängnis in das neue. Ihr Vater vergewaltigte sie seit eher und beschert seiner Tochter zwei Kinder, die er verschwinden lässt. Der einzigen Person, der sie sich anvertrauen kann, ist ihre Schwester Netty, von der sie jedoch brutal durch ihren Mann getrennt wird. Sogar in der weißen Unterdrückung der Dreißiger Jahre, in der die Schwarzen leben, bestimmen Hass und Gewalt das Leben der jungen Celie, bis zu dem Tag, an dem die Geliebte ihres Mannes, eine lebenslustige Sängerin, in ihr Haus einzieht und Celie "das Leben beibringt".
Der Film mündet in Celies Aufstand gegen die Unterdrückung ihres Mannes und einen Neubeginn.
Die Zuschauer werden von Whoppie Goldberg als unterdrückte Schwarze überrascht sein, besticht ihre große Karriere doch durch komödiantische Rollen in "SISTER ACT" oder "RAT RACE", in der sie ihre Hautfarbe ganz gezielt als skurilen Kontrast zum spießigen Weißen einsetzt. Nicht so in "DIE FARBE LILA", denn hier wird eigentlich nicht der Konflikt zwischen Weiß und Schwarz dargestellt, sondern zwischen Macht und Schwäche, welcher nach Ausgleich und Umkehrung sucht. Whoppie Goldberg ist dabei absolut überzeugend und spielt sowohl die Unterdrückte als auch die "Auferstandene" mit derartiger Wirkung auf den Zuschauer, dass er sich direkt in die Geschichte hineinversetzt fühlt.
Der Film ist ein absoluter Meilenstein und berührt unendliche Perspektiven: Gesellschaftskritik, Drama, Tragödie, Komödie, Satire und Melodram.
Ich hatte seinerzeit Englisch als Hauptfach beim Abitur und ich bei der Prüfung gab es zwei Themen, ich entschied mich für: "Die emanzipierte schwarze Frau in den USA" Als Mann eine eigenwillige Entscheidung, aber mir schoss sofort dieser unglaublich gute Film durch den Kopf, den ich dessen Thema ich dann aufgriff. Der Film ist realistisch und ungeschönt, brutal und menschlich. Ich glaube, dass kein anderer Film das Thema so gut getroffen hat. Ich kannte das Buch und hab den Film erst viel später nach erscheinen gesehen und war mehr gefesselt als beim lesen und hab geheult, das mache ich auch noch, wenn ich den Film zum x-ten Mal sehe. 11 Oscarnominierugen und kein einziger gewonnen, ich versteh die Welt nicht mehr!!!! Whoopie Goldberg (eigentlich eher für komische Rollen bekannt) spielt grandios und Oprah in einer Nebenrolle ebenso, aber Hut ab vor Steven Spielberg, in der Kategorie kann er's nur mit seinem eigenen "Schindler's Liste" aufnehmen. Der Film ist menschlich, realistisch und zeigt Gefühle.
Als Europäer lernt man so dunkle amrerikanische Geschichte kennen und wird nachdenklicher.
Der Film ist perfekt umgesetzt und pefekt besetzt und erschreckend zugleich. Für einen Hollywood-Film eher ein Kleinod, aber absolut sehenswert und herzergreifend.
Für mich ist dieser Film, einer der in meinen Top 10 der besten Filme vertreten, mit Recht!
Unbedingt ansehen, aber auf emotionale Schmerzen gefasst sein!
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