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Die Farbe des Krieges Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2007

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 3 (18. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 387134558X
  • ISBN-13: 978-3871345586
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 2,5 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 604.178 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

(Die Zeit) ,,Gerade weil es kein plattes Plädoyer gegen den Krieg darstellt, sondern dessen Abgrund auslotet, braucht es sich vor den Meisterwerken der realistischen Kriegsliteratur nicht zu verstecken. NZZ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arkadi Babtschenko, 1977 in Moskau geboren, wurde mit achtzehn Jahren zum Militärdienst einberufen und 1996 nach Tschetschenien versetzt. Später studierte er Jura in Moskau, wo er heute als freier Journalist und Schriftsteller lebt. Seine Bücher «Die Farbe des Krieges» (2007) und «Ein guter Ort zum Sterben» (2009) zählen zu den bedeutendsten Werken der jüngeren Kriegsliteratur.


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Karolyi am 30. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
1995 wird ein achtzehnjähriger Wehrdienstleistender, der als Ich-Erzähler fungiert, in den Kaukasus versetzt. Zunächst wartet seine Einheit noch auf den Einsatz im unmittelbaren Kriegsgebiet. Das heißt, dass die frischgebackenen Soldaten tagsüber zumeist untätig und hungrig herumlungern und nachts von wenig älteren Berufssoldaten brutalst misshandelt werden. Täglich gelangen mehrere Flugzeugladungen mit Leichen zu ihrem Stützpunkt.

Die Verlegung an die Front bringt keine Verbesserung: Während die nächtlichen Übergriffe durch die älteren Soldaten fortwähren, ist nun auch noch die Todesangst ein täglicher Begleiter; ständig fallen Kameraden den tschetschenischen Partisanen zum Opfer, und zuweilen werden sie mangels Koordination von den eigenen Leuten beschossen. Bald kann die jungen Leute nichts mehr schockieren, denn sie haben alles erdenklich Grässliche gesehen, abgerissene Gliedmaßen, aufgerissene Leiber, von Partisanen gekreuzigte Landleute, aus Rache vor der Tötung kastrierte Tschetschenen.

Im zweiten Teil des Romans findet sich der Ich-Erzähler im nächsten Krieg gegen Tschetschenien wieder. Wenig hat sich geändert an der Grausamkeit der Kriegsparteien und der in diesem Teil noch mehr thematisierten Brutalität innerhalb der russischen Armee. Wodka und Drogen demoralisieren die Streitkräfte. Und den Lohn für die unter zahllosen Opfern errungenen Siege fahren selbstverständlich die Sesselhocker ein, nicht etwa die aktiven Soldaten. So reduziert sich das Leben des Erzählers und seiner Kameraden nur noch auf ein Ziel: "Ich will nach Hause.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fiercedragon am 27. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Babtschenko, der in diesem Buch seine Erlebnisse aus den beiden Tschetschenien-Kriegen niederschrieb, hat mit diesem Text nicht seine Sicht der Dinge ausgedrückt sondern ein beeindruckendes Stück gegen den Krieg an sich geschaffen.

Ob der Vergleich mit anderen großen Autoren, die (Anti-)Kriegsromane geschrieben haben wirklich gerechtfertigt ist vermag ich nicht zu beurteilen - auf jeden Fall weiß "Die Farbe des Krieges" mitzureißen, betroffen zu machen und aufzurütteln.

Die Sinnlosigkeit der Hügelerstürmungen, der Suff und die Prügel von Dienstälteren und Vorgesetzten, der Hunger, der Dreck und das Elend und in all dem versteckt die Frage nach dem Sinn all dessen - so nüchtern und dennoch beklemmend habe ich schon lange keinen Text mehr gelesen.

Empfehlenswert für alle, die mehr über diesen Krieg wissen wollen - und nicht vor der ganzen, blutigen Wahrheit zurückschrecken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FG TOP 1000 REZENSENT am 20. Mai 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Babtschenko besitzt ähnlich wie sein über Tschetschenien schreibender Soldatenkollege Lilin eine große Tugend:
Appell oder Anklage muss der Leser selbst formulieren. Eine Moral wird hier zunächst nicht gezogen, hier geht es um das Klarkommen mit den unabänderlichen Fakten und um die Folgen des Krieges für den Autor persönlich (den seine Erlebnisse bis in die Träume hinein verfolgen). Um noch einmal den Vergleich mit Lilins "Freier Fall" zu bemühen: Babtschenko ist sprachlich gewandter und beschränkt sich keineswegs in der Manier eines Landser-Romans auf militärische Fakten. Er spielt nicht den Coolen, überschüttet uns allerdings auch nicht mit Emotionen: das gibt dem Buch ein sehr wirkungsvolles Gleichgewicht.

Will man aus "Die Farbe des Krieges" eine politische Botschaft herauslesen, dann wohl die, dass der Kampf innerhalb der russischen Armee (Veteranen gegen Nachwuchs, Offiziere gegen Mannschaften, Etappe gegen Front) an Härte, Sinnlosigkeit und Menschenverachtung dem Kampf gegen den offiziellen Gegner durchaus das Wasser reichen kann. Wie viele Soldaten durch interne Schlampereien, Korruption, Prügel usw. als Leiche oder Invalide endeten, darüber gibt es wahrscheinlich keine Statistik.

Zum Schluß sind die erklärenden Seiten des Verlages zum Kaukasuskonflikt zu loben, welche einen schönen Überblick über die unschöne lange Geschichte des russischen Engagements in dieser Region geben. Russland bzw. seine Vorgängerstaaten "siegen" nämlich seit 150 Jahren über die Völker des Kaukasus. Vermutlich sind die Verantwortlichen versucht, eine derart erfolgreiche Politik immer und immer fortzusetzen.

Starke Empfehlung für dieses Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ramones 16 TOP 1000 REZENSENT am 21. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Mit Kriegsbüchern ist es immer so eine Sache...Die einen lehnen selbige sowieso kategorisch ab, weil Krieg ja an und für sich "böse" ist, andere wollen Heldenstories lesen und wieder andere interessieren sich für eher trockene militärische Fachliteratur. Ich lese sehr viel über Kriege, da ich mich eben sehr für Militärhistorie interessiere (und trotzdem ein Netter bin...;-) und dieses Büchlein gehört mit zum besten unter der Kategorie "Erlebnisberichte einfacher Soldaten". Lakonisch und schnörkellos berichtet der junge Dienstpflichtige von seinen grausamen Erlebnissen im schmutzigen Tschetschenien-Krieg. Neben den harten Kampferlebnissen, dazu noch besonders furchtbar die Tatsache, dass in diesem Krieg keine Gefangenen gemacht wurden bzw. wenn, dann nur um sie anschließend möglichst grausam umzubringen, ist die innere Verfaultheit des russischen Militärapparates zutiefst erschreckend. Hier werden die jungen Soldaten von den eigenen Chargen oder Offizieren gedemütigt und geprügelt, es wird betrogen, gestohlen und es werden miese und dunkle Geschäfte betrieben. Dafür sollen dann junge Männer sterben? Wie sinnlos und grausam! Krieg ist nicht gleich Krieg und Armee ist nicht gleich Armee. Dies kommt in diesem Buch besonders gut zur Geltung. Eine solch verrohte und kaputte Truppe unter derart unfähigen und desinteressierten Offizieren ist der fleischgewordene Alptraum jedes Profimilitärs. Das allerdings ein Krieg wie der in Tschetschenien gar nicht nach geltendem Kriegsrecht geführt werden kann, selbst wenn dies gewollt wäre, ist leider auch klar. Ein hervorragendes Buch zu einem deprimierenden und erschütternden Thema - vielleicht aber gerade deshalb 5 Sterne wert!
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