Die Familiengruft ist der erste Roman der Boston-Reihe um Sarah Kelling und Max Bittersohn. Für mich ist dies ein vier Sterne Krimi! Es ist kein Thriller, den man gebannt nicht mehr aus Hand legen kann und nachts einen prüfenden Blick unter das Bett wirft, sondern ein Krimi der netten Art. Spannend natürlich auch, aber nicht schockierend. Charlotte Macleod gibt dem Leser Tips, so daß man auch selber mitermitteln kann, außerdem sind die einzelnen Charaktere wirklich bezaubernd und gewinnen von Band zu Band an Witz. deshalb auch "nur" vier Sterne, denn der 2. Band hat mir noch besser gefallen. Ich hatte allerdings Schwierigkeiten erstmal die richtige Reihenfolge herauszufinden.
Deshalb für alle die genauso gern am liebsten in chronologischer Reihenfolge lesen: Die Familiengruft, Der Rauchsalon, Der Spiegel aus Bilbao, Kabeljau und Kaviar,Rolls Royce und Bienenstiche, Teeblätter und Taschendiebe, Ein schlichter alter Mann und bisher schließlich Jodeln und Juwelen.
Aus den Leserkommentaren habe ich ab und zu einen Hinweis erhalten, welches Buch ich als nächstes wählen sollte. Wobei mir aufgefallen ist, daß eine Studentenrezension offensichtlich mehrmals (am Schluß noch eben schnell einen Satz zum tatsächlich vorliegendem Buch angehängt) für verschiedene Bände genutzt wurde. Dies ist durchaus als Kritik an dem entsprechenden Verfasser zu verstehen, denn man hätte doch bestimmt noch etwas anderes schreiben können. Interressant zu lesen war es -beim ersten Mal- also bitte gerne weiterschreiben, aber ohne den gleichen Kopftext zu verwenden!