In diesem Buch wird die Familiengeschichte der Familie von Butlar erzaehlt. Einer Familie in der das Soldatsein, die Zugehoerigkeit zur Armee und eine militaerische Laufbahn seit jeher zur Tradition gehoert.
Schwerpunkt des Buches ist das 20ste Jahrhundert, in der die Familie viele Maenner in die Kriege sendete und, wie bei vielen Familien, wenige den Weg nach Hause fanden. Peter und Ruprecht er- und ueberleben den Krieg auf unterschiedlichen Ebenen, der eine als Offizier, der vom ersten Tag des Polenfeldzuges an der Front kaempft und dem ein rascher Austieg bescherrt wird, am Ende Stabsoffizier in der Armee Wenck, der andere als 19jaehriger, der in den letzten Kriegsmonaten noch an die Front geworfen wird. Beide sind bei verschiedenen Panzerdivisionen taetig und werden spaeter am Aufbau der neu geformten Bundeswehr tatkraeftig teilhaben und am Ende als hochdekorierte Generaele in den Ruhestand gehen.
Die Beschreibungen der Erlebnisses waehrend und nach dem Krieg, bzw. in den Jahren in der Bundeswehr sind sehr persoenlich, verharmlosen oder glorifizieren nichts, zeigen den inneren Zwiespalt des Offizierslebens in einer schweren Zeit und das man daraus hat etwas lernen koennen.
Interessant sind ebenfalls die Ausfuehrungen ueber die unterschiedlichen Fuehrungsstile der Wehrmacht und der Bundeswehr mit Ihrem der Inneren Fuehrung.
Zur Abrundung wird am Ende des Buches auch Carl-Hubertus beschrieben. Der Generalmajor des Heeres war fuer die Bundeswehr als Kommandeur in Afghanistan und fuehrt die soldatische Tradition der Familie fort.
Ein runderherum lesenwertes Buch mit Einblicken in eine fuer viele unbekannte Welt.