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TOP 1000 REZENSENTam 12. März 2009
Bei der Fahrt der Beagle von 1831 bis 1836 handelt es sich wohl um eine der bedeutendsten Reisen der Menschheit, denn durch sie wurde letztlich unser gesamtes Weltbild verändert.

Das vorliegende Buch enthält den authentischen Bericht von Charles Darwin über diese berühmte Fahrt.
Er widmet sich der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Geologie sämtlicher besuchter Orte. Einige biologische Fachbegriffe sind für den Laien zwar schwer verständlich, es ist aber jedenfalls interessant zu sehen, mit welcher Detailgenauigkeit Darwin die fremden Welten katalogisiert hat.
Lebendig wird der Bericht jedoch vor allem durch die Schilderungen der diversen Erlebnisse während der Reise, wobei besonders die Begegnungen mit Einheimischen oft Anlass zu interessanten und unterhaltsamen Erzählungen geben.
Doch Darwin schildert nicht nur seine Erlebnisse und Beobachtungen. Er macht sich auch immer wieder Gedanken, wie das eine oder andere beobachtete Phänomen zu erklären sei. Dies gibt dem Leser die Möglichkeit, in die Denkweise dieses großen Wissenschaftlers Einblick zu nehmen und daneben auch etwas über den allgemeinen Wissensstand seiner Zeit zu erfahren.

So ist dieses Buch für jeden, der sich für Charles Darwin, die Evolutionstheorie oder die Wissenschaftsgeschichte im allgemeinen interessiert, unbedingt empfehlenswert.
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am 7. April 2012
Wenn man das vorliegende Buch beurteilen will, muss man zwei Aspekte unterscheiden: Zunächst Darwins Text und zum anderen die verlegerische Arbeit.
Zuerst zum Inhalt: Ich kannte Darwins Evolutionstheorie und sein erkenntnistheoretisches Modell aus Schule und Studium. Von ihm selber hatte ich bisher noch nichts gelesen. Um so erstaunter war ich über den jungen engländischen Wissenschaftler, der hinter seinen Tagebuchaufzeichnungen zum Vorschein kam. Ein hochgebildeter junger Mann, der mit seinen zweiundzwanzig Jahren nicht nur sein Theologiestudium mit Auszeichnung abgeschlossen hat, sondern sich in Entomologie und Geologie weitergebildet hat und schon jetzt zu den bekanntesten Entomolgen Englands gehört. Er spricht neben Latein auch Französisch und Spanisch, was er für diese Reise gelernt hat. Zusätzlich verfügt er über Kenntnisse als Tierpräparator. Als weitere Vorbereitung auf seine Reise hat er so ziemlich alle Reiseberichte gelesen, die zu seiner Zeit zu haben waren. Besonders intensiv hat er von Humboldt studiert und die Aufzeichnungen von Kapitän Cook. Daß er über einen höchst wachen Verstand und eine exzellente Beobachtungsgabe verfügt, erwartet man beinahe, wenn man seine Bedeutung für die heutige Wissenschaft kennt. So ist sein Reisebericht auch keine Unterhaltungslektüre. Es geht Darwin um die Beschreibung der damals unbekannten Welten. Dabei interessieren ihn die Geologie und die Zoologie besonders. Gesetzmäßigkeiten über die Verbreitung von Tieren, Besiedelung von Lebensräumen, Entstehung von Gebirgen und Atollen scheinen ihn regelrecht anzuspringen. Streng folgt auf die Beobachtung die Verallgemeinerung und darauf die Formulierung der Gesetzmäßigkeit. Neben seinen exzellenten wissenschaftlichen Qualitäten ist er ein sehr einfühlsamer Mensch, der Brutalitäten gegen Menschen und Tiere aus tiefstem Herzen verabscheut. So sind seine Aufzeichnungen auch fast 170 Jahre nach ihrem Erscheinen lesenswert. Man bekommt einen Eindruck von der Art des Lebens, Arbeitens und Reisens der damaligen Zeit. In der Zeit von Flugzeug, Kreuzfahrtschiff und Funktionsbekleidung ist es kaum vorstellbar, mit Maultieren die Kordillieren zu überqueren.
Die verlegerische Arbeit an diesem wichtigen und wertvollen Text läßt jedoch viele Wünsche offen: Zitate in französischer, spanischer und lateinischer werden nicht übersetzt. Fremdworte werden nicht erklärt. Es werden die lateinischen Bezeichnungen der beschriebenen Tierarten nicht übersetzt. Abbildungen der Tiere sucht man vergeblich. Es fehlt eine Karte mit der Route der Beagle". Er fehlt ein Verzeichnis mit weiterführender Literatur. Es gibt nicht einen erklärenden Satz des Herausgebers. Lediglich ein Vorwort von Daniel Kehlmann, das zum Verständnis des Textes nichts beiträgt und eine winzige Tabelle der englischen Längenmaße, in die man die Geschwindigkeit Knoten" hätte aufnehmen müssen.

D. Diepholz
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am 18. März 2009
Charles Darwin hatte am 12.02.2009 seinen 200. Geburtstag. Das hat mich darauf gebracht etwas mehr über ihn zu erfahren. Besonders haben mich seine eigenen Aufzeichnungen interessiert. Ich erhoffte mir davon eine realistische Schilderung, wie die Welt in der Zeit seiner Forschungsreise ausgeschaut hat.
Er hat tatsächlich sehr ausführlich über seine Beobachtungen der geologischen Verhältnisse, wie auch über Flora und Fauna berichtet. Für einen Laien ist das meistens etwas schwer verständlich, weil er meist lateinische Namen angibt und sich zudem auf andere Wissenschaftler bezieht. Trotzdem sind diese, seine Erkenntnisse interessant.
Darüber hinaus schildert er aber auch seine Reiseerlebnisse ins Innere der besuchten Länder. Und diese erscheinen mir sehr authentisch. Es wird die Welt dargestellt (ich nenne hier Südamerika) wie sie tatsächlich um diese Zeit war. Da erfährt man vieles über die Menschen, wie sie damals lebten. Zu dieser Zeit gab es ja noch Sklaverei und freie Indianer. Manches kann man sich heute so gar nicht mehr vorstellen. Reisen konnte man nur per Pferd und auf den oft tagelangen Ritten durch einsame Gegenden musste man sich vollkommen selbst versorgen. Die Längen- und Höhenangaben sind leider in den alten englichen Maßeinheiten, so dass man oft keine richtige Vorstellung davon hat.
Ja, teilweise ist das Lesen etwas anstrengend. Viele Passagen sind recht langatmig, bei anderen würde man sich mehr Einzelheiten wünschen. Insgesamt, glaube ich, kann man sich aber doch ein authentisches Bild von dieser Zeit machen.
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am 28. August 2006
Die 4 Cd's haben eine Laufzeit von 300 Minuten und geben leider nur eine gekürzte Version des Originaltextes wieder. Daher kann dieses Angebot nur das Buch ergänzen. Verstehen kann man das eigentlich nicht.
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am 28. Juni 2009
Das Buch schildert in einer sehr gut lesbaren Sprache - die Übersetzung erhält das Zeitkolorit und das Sprachniveau sehr gut - eine Weltreise, von der damals wie heute jeder nur träumen kann. Einerseits kann man die Fragestellungen, die sich Darwin stellten gut nachvollziehen, andererseits bekommt man einen unglaublich tief gehenden Eindruck über die "Kolonien" und die fremden Erdteile in der ersten Hälfte des 19. Jhdts.Zum Verschlingen und begleitendem Verfolgen der Route und Orte in google earth!
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am 21. Oktober 2006
Wie kommen die Produzenten nur darauf, dass mich die Hälfte des Buches nicht interessiert, nur weil ich es mir vorlesen lasse.

Und wieso erlaubt der Autor eine solche Kastration seines Werkes?

Gekürzte Hörbuchfassungen sind wirklich das letzte.

Deswegen - trotz des guten Buches - nur 1 Stern für das Hörbuch, weil weniger nicht geht!
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am 12. Oktober 2009
Wir sollten nicht über Darwin lesen sondern Darwin, das ist lohnender. Nachdem ich schon von der "Entstehung der Arten" vor allem aufgrund ihres undogmatischen Charakters mehr als angetan war, bin ich jetzt der "Fahrt der Beagle" geradezu verfallen: Hier teilt ein noch sehr junger und auch unschlüssiger Mensch seine Erfahrungen und Gedanken auf einem fünjährigen Weltabenteuer mit, die zu einem der streitbarsten Fundamente heutiger Weltanschauung wurden. Ein wunderbares Buch vor allem auch für junge Leser, denn es ist Abenteuer und Wandel und waghalsiger Aufbruch - nicht eine Zeile Langeweile.
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am 2. September 2013
Mit Ausnahme einer Karte über die Reiserute der Beagle ist dieses Buch frei von Illustrationen. Ganz im Stil eines Reiseberichtes/Tagebuches führt es den Leser den Weg der HMS Beagle entlang und präsentiert detailgenau die Eindrücke des NAturforschers und Begründers der modernen Evolutionstheorie Charles Darwin wieder. In penibler Genauigkeit werden feinstel Einzelheiten von Tieren, Pflanzen, Fossilien und der Landschaft wiedergegeben. De Leser wird so ein eigenes Bild der Natur gegeben, die ihm das Gefühl gibt, bei der Fahrt dabei gewesen zu sein.
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am 10. Oktober 2010
Begleiten Sie Charles Darwin auf seiner Weltumsegelung. Entdecken Sie fremde Kulturen, Pflanzen und Tiere. Hierbei handelt es sich nicht um ein langatmiges aneinanderreihen von Beobachtungen. Vielmehr wird die Gesellschaft im 19. Jahrhundert beschrieben. Man lernt viel über die Ansichten von damals, den Umgang mit Indianern in Nord- und Südamerika, sowie das Bewusstsein für die Umwelt. Man ist überrascht wie viel sich noch mit heutigen Ansichten ähnelt und was Darwin allein durch Beobachtungen hervorsagt.

Nicht nur für biologisch Interessierte ein Leseerlebnis. Auch für Freunde von Reise- und Abenteuerberichten, sowie gesellschaftlichen Auseinandersetzungen eine interssante Lektüre.
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am 10. Januar 2016
tolles Buch, wenn man sich für die Evolutionstheorie so sehr ineressiert, daß man auch längere wissenschaftiche Beschreibungen gerne dafür in Kauf nimmt
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