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Die Fahrstuhlinspektorin
 
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Die Fahrstuhlinspektorin [Gebundene Ausgabe]

Colson Whitehead
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 317 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455078923
  • ISBN-13: 978-3455078923
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.066.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lila Mae Watson arbeitet als Fahrstuhlinspektorin in einer amerikanischen Großstadt. Fahrstühle gelten hier als technologischer Ausdruck des Vertikalen, ihre Funktionsweise wird an Hochschulen gelehrt und die ihnen zugrunde liegende Philosophie heiß diskutiert. Als Lila Mae auf Pläne eines perfekten Aufzugs stößt, gerät sie allerdings in höchste Gefahr, da die Aufzeichnungen eine völlig neue Welt begründen könnten.

"Gleichzeitig todernst und komisch, und durch seine vielschichtige Erzählweise voll überraschender Originalität, kann man das Buch ebenso gut als Detektivgeschichte wie als philosophischen Roman lesen."
Libro Journal

"Die Handlung allein ist schon faszinierend, aber es sind Whiteheads abgründiger Humor und seine facettenreiche Darstellung des ewigen Konflikts von Materiellem und Spirituellem, die diesen Roman so großartig machen."
Booklist

"Literarische Reputationen gehorchen vielleicht nicht dem vorhersehbaren Auf und Ab von Fahrstühlen, aber die von Colson Whitehead dürfte die höchsten Stockwerke erreichen."
The New York Times Book Review -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Colson Whitehead wurde 1969 in New York geboren. Er arbeitet als Journalist für ‚Vibe‘, ‚Spin‘, ‚Newsday‘ und ‚The Village Voice‘, für die er TV-Kolumnen schreibt. „Die Fahrstuhlinspektorin“ war sein gefeiertes Debüt. Sein zweiter Roman, „John Henry Days“ (Hanser, 2004), wird als Meilenstein der zeitgenössischen amerikanischen Belletristik gefeiert. Colson Whitehead lebt in New York. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
»eine Seele« 25. Juli 2005
Format:Taschenbuch
.
Eine ungenannte Stadt, die sehr an New York erinnert, zu einer ungenannten Zeit, irgendwann, in naher Zukunft, vermute ich. Fahrstühle sind der Ausdruck des Vertikalen, die Spitze der Technik und Gegenstand unterschiedlicher Philosophien. Sie werden kontrolliert von der Fahrstuhlinspektionsbehörde.

Lila Mae Watson ist die erste farbige Fahrstuhlinspektorin, die Behörde und überhaupt die von Colson Whitehead beschriebene Welt ist sehr rassistisch, farbige haben es schwer, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Im Fahrstuhlinspektiontum gibt es zwei wiederstreitende Schulen, die klassichen Schrauber, die "Empiriker", und die Intuitionisten, die die Fehler im System spüren oder erahnen.

Ein von Lila Mae überprüfter Fahrstuhl stürzt ab, alle Sicherheitssysteme versagen, zum Glück ist er leer. Sofort wird von einer Sabotage ausgegangen, schließlich stehen die Wahlen zum Behördenvorsitzenden kurz bevor, der Kandidat der Empiriker ist nach diesem Unfall natürlich im Vorteil, schließlich ist Lila Mae ja Intutionistin. Als schließlich auch noch Pläne für den "perfekten Fahrstuhl" auftauchen oder zumindest Hinweise darauf, dass diese Pläne existieren müssen, werden die Intrigen immer rabiater.

Das alles hört sich sehr befremdlich an und abgehoben, es ist schwer vorstellbar, dass Fahrstühle solch eine Bedeutung bekommen sollen. Die Konflikte und Kämpfe, die entstehen, die Einflussnahme durch die Industrie, das erinnert alles sehr an die reale Welt, wenn man sich vor augen führt, welche Bedeutung heute beispielsweise der horizontale Verkehr hat.

Ich bin zu dem Buch gekommen, da es von Henning Ahrens, den ich gerne lese, übersetzt wurde. Sprachlich erinnert es mich auch an dessen eigene Werke. Die fremde Welt wird anschaulich geschildert, in klaren Bildern, die Figuren erscheine plastisch, es ist für den Leser kein Problem, in die vertikale Welt einzusteigen. Es hat mir viel Spaß bereitet, insofern also eine Kaufempfehlung für all die Leser, die sich gerne mal aus ihrer eigenen Welt entführen lassen.

Das Zitat aus dem Rezensionstitel, hat was mit dem Fahrstuhlabsturz zu tun: »Die Zerstörung der Nummer elf ist so vollständig, dass nur das Geräusch des Aufpralls übrig ist, im Schacht aufsteigt, nach oben stürzt: eine Seele.«
.

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