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Die Fürsten des Nordens.
 
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Die Fürsten des Nordens. [Taschenbuch]

Guy G. Kay , Irene Holicki
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 552 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492266681
  • ISBN-13: 978-3492266680
  • Originaltitel: The Last Light of the Sun
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guy Gavriel Kay
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieser Autor verzückt, überrascht und unterhält seine Leser wie kein anderer.« Carsten Kuhr, phantastik-news.de

Kurzbeschreibung

Mordend und plündernd ziehen die Erlinger über die Meere. Kein Hafen, keine Siedlung sind vor den dunklen Kriegern sicher. Wo immer ihre Drachenboote auftauchen, verbreiten sie Feuer und Tod. Bis König Aeldred die Dämonen in seiner Seele bezwingt und ein Heer gegen die grausamen Beutejäger aufstellt. Doch bevor es zum entscheidenden Zweikampf kommt, gerät sein Sohn in die Tiefen des Geisterwalds, wo schauerliche Geschöpfe der Zwischenwelt auf ihre Opfer lauern ... Kein Autor versteht es so perfekt wie Guy Gavriel Kay, Historie, Magie und Fantasy zu einem atemberaubenden Pageturner zu verknüpfen. Großartige Sprache, Exotik und unvergeßliche Bilder sind sein Markenzeichen. Wer George R.R. Martins »Lied von Eis und Feuer« liebt, wird dieses Buch verschlingen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Erneut ragt Guy Gavriel Kays Werk aus der Masse heraus. Mit "Die Fürsten des Nordens" (engl. "The Last Light of the Sun") wendet er sich nun nördlicheren Gefilden zu. Die Geschichte des Buchs spielt in derselben Welt, in der auch der Zyklus "Die Reise nach Sarantium" (engl. "The Sarantine Mosaic") und "Die Löwen von Al-Rassan" (engl. "The Lions of Al-Rassan") angesiedelt sind. Wieder einmal orientiert sich der Autor stark an historischen Begebenheiten und erschafft so ein dichtes Werk, das zugleich vertraut und doch überraschend ist.

Sprachlich zeigt sich der Autor von seiner besten Seite. Stilsicher und auf hohem Niveau erzählt er eine spannende Geschichte, die uns jedoch vor allem den Konflikt der Völker untereinander zeigt, die sich im Norden der Welt um Macht und Einfluss streiten. Dabei werden uns unterschiedliche Kulturen gezeigt, und wir lernen jedes dieser Völker kennen und verstehen. Immer wieder schweift der Autor kurz ab, stellt uns die weitere Lebensgeschichte einer Nebenfigur vor, und so erfahren wir viel über die Welt und die Lebensumstände, und auch über die Auswirkungen, welche die Protagonisten des Buches auf ihre Welt haben. Das ist ein intelligenter Kniff, der die Welt noch greifbarer werden lässt. Auch sonst spielt der Autor gekonnt auf der Klaviatur der Sprache und des Schreibens, so dass man dieses Buch reinen Gewissens als Lesevergnügen bezeichnen kann.

Wer den Autor noch nicht kennt, sollte unbedingt zugreifen. Und Freunde der historischen Fantasy von Guy Gavriel Kay werden ohnehin erneut voll auf ihre Kosten kommen. Der Roman ist abgeschlossen, und bietet die Möglichkeit, den Autor kennen zu lernen, ohne sich auf eine Serie einlassen zu müssen. Ein Buch, das uneingeschränkt empfohlen werden kann, und das vom besonderen Können seines Autors zeugt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von zed
Format:Gebundene Ausgabe
Mit den Fürsten des Nordens entwirft Guy G. Kay ein finster- atmosphärisches Gemälde der rauen Wikingerzeit. Die fiktiven Völker der Erlinger, Cyngael und Anglcyn beruhen auf dem historischem Kontext der germanischen und altnordischen Kulturen wie Franken, Angeln und Sachsen. Das Buch ist in sich geschlossen und damit eine angenehm kurzweilige Abwechslung zu den verbreiteten Mehrteilern im phantastischen Bereich.

Die Aufmachung der gebundenen Version ist dem PIPER- Verlag sehr ansprechend gelungen. Der Einband ist qualitativ hochwertig, mit goldenem Lesebändchen und glänzendem, festen Schutzumschlag, auf dem eine prächtige Coverzeichnung abgebildet ist. Somit fügt sich diese Ausgabe schön in das Bücherregal.

Kay schildert seine Welt der nordischen Königsfamilien und Wikinger in einfacher, roher Sprache, die sich gut mit der plastischen Erzählung mischt. Manchmal wirkt sich das aber auch negativ aus, besonders wenn die Protagonisten pissen" gehen oder sich paaren". Störend sind auch etliche Nebenbemerkungen, die sich eingeklammert zwischen die Sätze schieben. Manche Kommentare sind amüsant und die Klammen damit in Ordnung, ein simpler Nebensatz wäre jedoch oft angenehmer.

Das Szenario ist stimmungsvoll und dicht entworfen, der historische Hintergrund ist fleißig recherchiert. Man fühlt sich beim Lesen in die grimmigen Welt der Nordmänner versetzt, ohne von lähmenden Fakten überschüttet zu werden. Raubzüge, Schwertkämpfe, soziale Konflikte, politische Bündnisse - der Titel entfaltet ein eindrucksvolles, breites Erzählmuster. Einzig die Schlachten kommen verhältnismäßig zu kurz. Auch die phantastischen Züge sind sehr dezent gesetzt. Abgesehen von den erdachten Ländern und Kulturen gib es Feen und Lichtewesen in einem unheimlichen Geisterwald, Begegnungen mit Ungeheuern werden aber nur angedeutet. Schade, man vermisst sie etwas.

Schonungslos und mutig fährt Kay seine Geschichte auf. Es finden Vergewaltigungen, Hinrichtungen und exotische Sexszenen statt - die Grenzen der Ästhetik werden aber nie überschritten. Auch gibt es bewegende, sanfte Momente, wie Aluns Begegnungen mit der Elfe im Geisterwald, oder melancholische, bei der Geschichte um Bern und seinen Vater. Damit mischt sich eine sehnsüchtige, träumerische, magische Nuance in die raue Grundstimmung der Erzählung.

Die Protagonisten sind anregend und differenziert, könnten aber noch mehr gefallen, wenn sie etwas tiefgründiger, mehrdimensionaler und aufwändiger gezeichnet wären. Man kann sich auch kaum mit ihnen identifizieren oder sympathisieren. Kay erschlägt den Leser außerdem vielfach mit einer Reihe von Namen.

Das große Problem der Geschichte liegt jedoch an der losen, wirren Handlung. Sie zeichnet sich erst spät ab und geht immer wieder verloren. Entsprechend dünn ist der Plot. Einzelne Passagen sind toll erzählt, schließen sich aber kaum zu einem harmonischen Ganzen. Oft fragt man sich was denn nun eigentlich geschieht und warum. Das wirkt sich sehr störend und demotivierend beim Lesen aus. Zahllose unterschiedliche Handlungsstränge bewirken eine komplexe Erzählung, verlaufen sich aber häufig. Regelmäßig wird vom Leben und Schicksalen in den Nordlanden berichtet, das ist interessant, geschieht aber unabhängig von der Rahmenerzählung und hemmt so den Erzählfluss. Im letzten Drittel verläuft die Handlung schließlich zielstrebiger einem logischen Höhepunkt entgegen. Leider fällt dieser etwas unspektakulär, aber überraschend aus. Das Ende schließt befriedigend ab, Kay lässt keine aufgeworfenen Fragen unbeantwortet.

Fazit:
Stimmungsvolle historische Phantastik, mit vielschichtigen Handlungssträngen, die leider zu lose ein Ganzes formen und der Erzählung den Schwung nehmen. Trotzdem lohnt sich der Ausflug in die dunklen Gefilde - empfehlenswerter als viele andere Bücher im gleichen Genre. Erik der Rote würde für diese Lektüre das "Blutadlerritual" vollziehen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wortgewaltig und stilsicher erschafft Guy Gavriel Kay ein gewaltiges und lebendiges Bild einer fernen Vergangenheit. Schnell erkennt der Leser, dass die Grundlagen der Geschichte die historischen Wikinger, Angelsachsen und Waliser abbilden. Dennoch gelingt es dem Autor, aus diesen geschichtlichen Vorlagen etwas komplett neues zu erschaffen, das den Leser gefangen nimmt. Nur am Rande kann man bei diesem Roman von Fantasy sprechen. Er beschwört eine düstere kriegerische Zeit herauf, die überzeugend und spannend ist. Historische Tatsachen verschmelzen mit dichterischer Freiheit zu bewegendem und grandiosem Lesestoff. Gerade die Darstellung der Ereignisse in unterschiedlichen Ausblicken in Zukunft und Vergangenheit und der Wechsel zwischen einzelnen Blickwinkeln schaffen den umfassenden Eindruck, den der Leser von der Geschichte erhält. Dennoch verliert die Geschichte nie an Schwung und der Leser nie an Überblick.

"Die Fürsten des Nordens" ist ein gewaltiger Roman, den man gelesen haben muss. Ein großes Werk, frei von Kitsch und Zierrat, eine Geschichte, die den Leser überzeugt, fesselt und bis zur letzten Seite in eine fremde Welt eintauchen lässt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Etwas enttäuschend...
Da ich bereits einige sehr gute Erfahrungen mit Werken von Guy Gavriels Kay's hatte, kaufte ich mir "Die Fürsten des Nordens". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2010 von N. Orelly
Vonnöten wie...ein Sack Kartoffeln
Die Fürsten des Nordens...

Ein passendes Titelbild, ein toller Titel und ein interessanter Klappentext; ich habe mir das Buch gekauft, um in die Welt der Wikinger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2010 von Siebenstreich
Langatmig und ohne klare Linie
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um mal eine Wikingergeschichte zu lesen. Aber mit den Wikingern die unsere Erde bevölkerten hatte dieses Buch weniger etwas zu tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2010 von Fee et Magnhor
Fantasy mit historischem Einschlag
Mit "Die Fürsten des Nordens" legt Guy Gavriel Kay einen weiteren Roman vor, der in einer Fantasyversion unserer Welt spielt, und viele historische Einflüsse hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Voltaire
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Veröffentlicht am 11. Dezember 2008 von Olav Jost
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Veröffentlicht am 28. März 2008 von Gawain Greifenflügel
Historische Fantasy
Aus der Feder von Guy Gavriel Kay stammten bereits die sehr guten Sarantium-Romane. Nun erzählt der Autor eine Geschichte, die ebenfalls in dieser Welt angesiedelt ist, jedoch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2007 von Nidhoggur
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