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Die Fälscher
 
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Die Fälscher

Karl Markovics , August Diehl , Stefan Ruzowitzky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow
  • Regisseur(e): Stefan Ruzowitzky
  • Komponist: Marius Ruhland
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000U6SOMK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.459 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Mit "Die Fälscher" legt Autor und Regisseur Stefan Ruzowitzky seinen bislang besten Film vor, der ein Stück Kriegsgeschichte aufgreift, von dem man noch nicht soviel gehört hat. Dabei zeigt er in bedrückenden Bildern das Lagerleben, aber auch das Leben im "goldenen Käfig" und wie die Zweigerissenheit zwischen dem Retten des eigenen Lebens und dem Helfen des Feindes sehr greifbar umgesetzt wird. Hauptdarsteller Karl Markovics spielt sehr zurückhaltend, überzeugt jedoch als ständig wachsamer, besorgter, sich scheinbar nur für sich selbst interessierender, aber dennoch anderen helfender Geldfälscher, der es schafft, sich und die anderen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Filme, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen, gibt es einige, doch "Die Fälscher" ist ein Film, der uns etwas zeigt, das bislang noch unentdeckt war. Fazit: Intensives Drama

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch etwas durchwachsene DVD, was vor allem am enormen Rauschwert liegt. Beim Bonus hätte man sich noch mehr zu den filmischen und realen Hintergründen gewünscht.

Bild: Das Bild lebt von seinen kargen und nüchternen Farben, die den tristen Alltag im KZ perfekt widerspiegeln und kaum ein Gefühl von Hoffnung aufkommen lassen. Leider hat man sich wohl des naturalistischen Feelings wegen für einen starken Rauschwert entschieden, der immer und enorm deutlich wahrnehmbar ist (00:22:45). Die Kompression ist ganz ordentlich und der Kontrast kann voll und ganz überzeugen (01:14:58). Auch in dunklen Momenten wird hier auf Detailwiedergabe geachtet. Die Schärfe ist leider nur einigermaßen durchschnittlich (01:02:56), wobei bei Gesichtern oftmals Feinheiten oder Konturen bei den Frisuren verloren gehen. Die Vorlage ist bestens erhalten.

Ton: Der Ton ist gut, allerdings gilt anzumerken, dass die Dialoge teilweise von der Musik deutlich übertönt werden, so dass man schon ganz genau hinhören muss (00:24:18). Das macht der Sprachverständlichkeit immer mal wieder zu schaffen. Die Umgebung wird jedoch sehr lebensecht wiedergegeben, da man auch außerhalb der Baracken immer mal wieder Geschehnisse vernehmen kann. Für den Subwoofer gibt es hier kein echtes Betätigungsfeld.

Extras: Es gibt ein sehr kurz geratenes Making Of, bei dem man sich mehr gewünscht hätte, ein paar entfallene Szenen, die nicht unbedingt notwendig sind, und den Trailer. Schade ist, dass man nicht in einer Dokumentation das Thema noch etwas weiter aufzieht. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen ,Operation Bernhard′ zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig′, ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für DIE FÄLSCHER ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blüten aus dem KZ. 5. Januar 2008
Format:DVD
Regiseur Stefan Ruzowitzky hat ein ehrgeiziges Projekt an die Kinokassen geführt. Eingebettet in die persönliche Geschichte des Salomon Sorowitsch (Karl Markovics), des Königs der Geldfälscher, berichtet er über die "Operation Bernhard", die bis heute größte, organisierte Geldfälscheraktion in der Geschichte unseres Planeten. Das diese Aktion im Dritten Reich und dazu noch im Konzentrationslager Sachsenhausen stattfand, das ist so überraschend wie makaber.

Berlin 1936, Salomon Sorowitsch lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Er ist ein genialer Geldfälscher und druckt sich seinen Reichtum selbst. Allerdings stolpert er über den US-Dollar und wird von Kripoermittler Herzog festgenommen. Da Sorowitsch jüdischer Herkunft ist, landet er im KZ. Kurze Zeit später wird er nach Sachsenhausen überstellt und sieht sich dort wieder Herzog gegenüber. Der hat mittlerweile Karriere in der Partei gemacht und leitet die "Operation Bernhard." In großem Stil sollen England und die USA mit Falschgeld überschwemmt werden, damit die Wirtschaft dieser Länder zusammenbricht. Herzog weiß, war er an Sorowitsch hat. Die Häftlinge dürfen unter besten Bedingungen und mit den neuesten technischen Mitteln ihre Aufgabe erledigen. Während um sie herum die jüdischen Häftlinge grauenvoll sterben, leben die Fälscher sicher im Herzen des KZ. Aber das geht nicht lange gut. Das Gewissen des Chefdruckers Burger(August Diehl) regt sich. Nachdem das Pfund exakt kopiert werden konnte, sabotiert er die Produktion des Dollar. Das bringt die Fälschergruppe in Lebensgefahr. Sorowitsch muss entscheiden, auf welcher Seite er steht. Überleben um jeden Preis, oder aber Widerstand leisten und sterben...

-Die Fälscher- ist keiner der üblichen Filme über das Dritte Reich. Der Hauptdarsteller ist die Geschichte. Unglaublich, faszinierend, schrecklich und mitreißend. Karl Markovic führt uns als Sorowitsch durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. Bis zum Schluss wissen wir nicht, hat Sorowitsch das Geld gefälscht, um seinen Freunden das Leben zu retten oder wollte er doch nur das perfekte Falschgeld herstellen. Sorowitsch Verhältnis zu Herzog, so zwiespältig und surreal es auch erscheint, wirft dabei einen völlig neuen Blick auf das Lagerleben der Häftlinge. -Die Fälscher- ist mutiges Kino, das Anspruch und Unterhaltung auf gleicher Ebene transportiert. Ein hervorragender Film über eine grauenvolle Zeit in unserer Geschichte.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur mit Untertiteln sehenswert 30. November 2008
Format:DVD
Ich schließe mich meinen Vorrezensenten an: Die Tonqualität dieses Films ist eine Zumutung.
Wir hatten uns auf einen spannenden Filmabend gefreut und fingen schon nach drei Minuten an zu fragen: Hast du verstanden, was er gesagt hat? Nö, du?
Nachdem wir den Fernseher schon auf volle Lautstärke gestellt hatten und immer noch nichts verstanden, haben wir nach zehn Minuten dann die Untertitel eingeschaltet.
Mit Untertiteln wurde es dann ein guter Film.
Spannend, gute Schauspieler, ein menschlicher Konflikt, bei dem sich jeder unweigerlich selbst fragt: wie hätte ich gehandelt?
Sehr bezeichnend für diesen Konflikt auch der eine Satz des Hauptdarstellers: Lieber morgen ins Gas, als heute erschossen werden. Ein Tag ist ein Tag.
Jeder möchte leben, so lange wie möglich, und wenn unrechtes Handeln das gewährleistet, dann tut man es eben.
Nicht jeder ist ein Idealist wie der Kommunist Burger, der sein Leben opfern würde, um nur nicht beim Unrecht der Nazis mitmischen zu müssen.
Ein sehr sehenswerter Film, der einerseits ein noch sehr unbekanntes Kapitel des Dritten Reichs beleuchtet, und der einen andererseits zum Nachdenken über sich selbst bringt.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank Huebner TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Ein reichsbekannter jüdischer Fälscher wird 1938 festgenommen und kommt ins KZ. Dort arbeitet er im Steinbruch und wird von einem KZ-Bewacher aufgrund seiner kunstvollen Zeichenkünste entdeckt. In der weiteren Zeit überlebt er (im Gegensatz zu den anderen Häftlingen) recht angenehm, indem er Portraits der Wärter und sogar des Lagerleiters sowie Wand-Propagandabilder malt.

Schließlich kommt er mit vielen anderen Häftlingen, allesamt Fälscher, Drucker, Bankangestellte etc ins KZ Sachsenhausen, in die baracke 19. Dort leben sie fast im Luxus, in weichen Betten und mit guter Versorgung. Dort sollen Sie für die Nazis Banknoten drucken, erst britische Pfund, später US-Dollars. Ursprünglich wollte man damit den Markt überschwemmen und die Bankwirtschaft zum Kollabieren bringen. Da die falschen Noten aber so gut sind ändert man den Plan, man will stattdessen damit den Krieg finanzieren.

Während man die britischen Pfundnoten schnell in Spitzenqualität herstellen kann (und der Reichsführer ja so stolz ist) steht als nächstes Projekt der Dollar an. Nur ein Mithäftling sabotiert die Arbeit.

Die Geschichte ist war. KZ-Häftlinge haben mehrere Millionen Pfund hergestellt. Und viele von denen haben überlebt. Bei Kriegsende wurden die Druckanlagen abgebaut, die Kisten mit den falschen Pfundnoten wurden im Toplitzsee versenkt. Der Film ist sehr gut gemacht, er zeigt, wie die Häftlinge aus Angst um ihr Überleben für die Nazis Falschgeld und Ausweise druckten, um den Krieg und damit ihr Leiden zu verlängern. Gerade der hauptdarsteller (bekannt als Assistent von Kommissar Rex) spielt sehr überzeugend.

Immer schwebt eine Frage über den Film: Darf man moralisch dem Peiniger helfen, den krieg zu verlängern, um sein eigenes Leben zu retten? Überraschenderweise sagt der Film aus: Ja, der Mensch tut alles für sein Überleben. Sehr überzeugend und spannend auch die Spannungen zwischen den Häftlingen um diese Frage.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein sehr guter Film über eine noch kaum beleuchtete Begebenheit...
5Sterne-Perfekt 4Sterne-Sehr Gut 3Sterne-Gut 2Sterne-Nicht Gut 1Stern-Schlecht
(Diese Rezension bezieht sich auf den Film "Die Fälscher")

Nach dem... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von saber bueno veröffentlicht
Die Fälscher DVD
Ein wirklich toller und spannender Film über die Praktiken in der NS-Zeit. Sehr gute schauspielerische Leistung aller Darsteller. Absolut sehenswert.
Vor 5 Monaten von Randolfus veröffentlicht
Schlechteste Blu-ray aller Zeiten
Die Bildqualität dieser Blu-ray ist so schlecht, dass man trotz des hervorragenden Filmes keine Empfehlung aussprechen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Horst Uwe Holzer veröffentlicht
Fabelhafte Schauspieler. Einfach ein Muss!
Ein fantastischer, nachdenklich stimmend, bewegender Film, der eine andere Facette der Grausigkeiten des Holocaust schildert. Genial-verwirklicht. Fabelhafte Schauspieler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Martin Snell
Endlich
Wenn schon der deutschsprachige Video-Verleih keine Blue-Ray herausbringt, so glücklich muß man sich schätzen, wenn dies die "Spanier" tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Vic Polkan
Sehr guter Film..
...Darsteller, Regie, Drehbuch, Kamera alles sehr gut. Nur der Ton ist schlecht. Die Sprache versteht man fast nicht.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2009 von Ripley
Moral oder eigenes Überleben?
Von einem eher unbekannten Kapitel aus der Zeit deutscher Schreckensherrschaft handelt dieser Fim aus dem Jahr 2007, der im Febr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Heike Werner
Ein guter Film mit schlechtem Sound
Ein guter Film. Ein spannendes Drama über jüdische Häftlinge, die im Auftrag der NAzis im KZ Sachsenhausen Blüten herstellen mussten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2009 von Nikuleta
Ein unbekanntes Stück deutscher Geschichte
Während des Zweiten Weltkrieges beschloss die Führung des deutschen Reiches Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner zu fälschen, diese in Umlauf zu bringen und damit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Amigo Del Sol
sensationell gut - schauspielerische Glanzleistung
macht sehr betroffen der Streifen. Aber ein wirklich packender Film ohne eine Sekunde Langeweile mit absolut schauspielerischen Bestleistungen.
Veröffentlicht am 21. Februar 2009 von Stefan Reinhardt
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Untertitel 0 26.09.2009
SOUND bei "Die Fälscher" 0 13.08.2008
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