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Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde Gebundene Ausgabe – 31. Mai 2013

4.2 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Thomas Junker studierte Pharmazie in Freiburg und promovierte in Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Marburg. Von 1992 bis 1995 arbeitete er in Cambridge, England, und an der Harvard University in den USA. Heute lehrt er Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht.


Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Von karin1910 TOP 1000 REZENSENT am 28. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Schon seit frühster Vorzeit ist die Menschheit von einer Faszination für Kunstwerke erfasst - der wohl eindruckvollste Beweis dafür sind die in verschiedenen Teilen der Welt aufgetauchten Höhlenmalereien. Doch woher kommt diese Begeisterung für das kreative Schaffen, die trotz gewisser Vorläufer im Tierreich eine einzigartige menschliche Eigenschaft zu sein scheint? Wie lässt es sich aus Sicht der Evolution erklären, dass so viel Energie für eine Sache aufgewendet wird, die nicht unmittelbar dem Überleben dient?

Thomas Junker versucht hier, diesen Fragen nachzuspüren, wobei er sich der Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten bedient. Er sieht sich nicht nur an, was Evolutionsbiologen bisher zu diesem Thema zu sagen hatten, sondern bezieht auch Stellungnahmen von Kunstexperten in seine Überlegungen mit ein.

So gelingt es ihm durchaus überzeugend darzulegen, dass die Kunst den Menschen bei der Organisation ihres Zusammenlebens half und daher einen Selektionsvorteil darstellte.
Abschließend wirft er dann noch einen Blick auf die Frage, ob sie auch in einer durch moderne Medien geprägten Zukunft weiterhin in der Lage sein wird, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Obwohl man bei manchen Argumentationen natürlich unterschiedlicher Meinung sein kann, bietet dieses Buch doch jedenfalls eine Reihe interessanter Diskussionsansätze. Es gibt vielleicht ein bisschen zu viel allgemeines Gerede über das Wesen der Kunst und die Frage, was als Kunstwerk gelten darf, insgesamt ist die Lektüre aber sicherlich lohneswert und zeigt, dass die Evolutionstheorie nicht nur zur Erklärung körperlicher Merkmale herangezogen werden kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch gekauft, weil ich die These, dass ästhetisches Empfinden angeboren ist, weil es in der Evolution der Menschheit einen Selektionsvorteil darstellte, für durchaus interessant halte. Der goldene Schnitt lässt sich beispielsweise mathematisch auf die Fibonacci-Folge zurückführen, die sehr vielen physikalischen und biologischen Prozessen zugrundeliegt, so dass sich in der Natur - und im Körperbau des Menschen - viele Proportionen finden, die wir als harmonisch empfinden. Ähnliches gilt für Farbempfinden und für harmonische Musik. Dass wir offene Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen und Wasserläufen als besonders attraktiv empfinden, ergibt sich wohl auch daraus, dass Urmenschen in solchen Landschaften besser überleben konnten als im Dschungel oder in der Wüste.

Seltsamerweise findet sich von solchen, evolutionsbiologisch leicht nachweisen Regelmäßigkeiten fast nichts in dem Buch. Stattdessen dominiert der Versuch, höchst exzentrische Formen der Kunst (wie Readymades, hyperrealistische Gemälde oder das eigene Exkrement des Künstlers) als evolutionären Vorteil im Prozess der sexuellen Selektion zu interpretieren.

Die zugrunde liegende Argumentation ist zwar auf 193 Seiten wortreich, aber schlicht: Vogelmännchen, die bunte Federn haben, haben bei der Partnerwahl einen Vorteil gegenüber farblosen Männchen und weil das Weibchen ein ästhetisches Empfinden für Buntheit hat, setzen sich die Gene der bunten Vögel in der Evolution durch. Deshalb haben sich auch in der menschlichen Evolution die gutaussehenden Menschen durchgesetzt (was wir bei jedem Freibadbesuch bestätigt finden). Aber dabei bleibt es nicht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich fast durchgehend enttäuscht.
Der Autor versucht darin zu zeigen, dass Kunst mehr ist als nur ein Nebenprodukt oder als eine 'Lust-Technologie', als die Steven Pinker sie bezeichnete. Kunst, so Junker, sei eine eigenständige (biologische) Anpassung, die dem Menschen, sowohl den Einzelnen als auch im Kollektiv, Selektionsvorteile bot und bietet.

Der Schluss, auf dem diese Theorie letztlich beruht, ist: Weil Kunst Lust bereitet, muss sie einen biologischen Nutzen haben. Steven Pinker hat in meinen Augen in seinem Buch "How the Mind works" ziemlich gut gezeigt, warum das ein Fehlschluss ist. Dessen Überlegungen zur Kunst werden übrigens von Junker auf Seite 50f. kurz diskutiert, um dann mit den Worten vom Tisch gewischt zu werden: "Als allgemeine Theorie der Kunst ist sie aber kaum haltbar, wenn man nicht annehmen will, dass die Menschheit den Luxus hatte, für Zehntausende von Jahren eine alle Lebensbereiche durchdringende Drogenkultur zu kultivieren."

In diesem Satz stecken schon zwei Fehler: Erstens gönnen sich fast alle bekannten Gesellschaften seit Jahrtausenden den Luxus, den Genuss von Drogen zu kultivieren. Vielleicht wurden die Menschen sogar nur sesshaft, um zusammen Bier zu brauen und zu feiern (kein Scherz! Das ist eine ernsthafte Theorie). Zweitens kann man, wenn man selbst nicht gerade Berufskünstler ist, kaum behaupten, dass Kunst alle Lebensbereiche durchdringt (wie etwa Technik, Sprache oder Religion). Für die allermeisten Menschen war und ist Kunst genau das, was Pinker in ihr sieht: ein angenehmer Luxus, den man sich, ob allein oder in der Gruppe, ab und zu gönnt.

Junkers zentrale These findet sich auf S.
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