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Die Evolution im Liebesrausch: Das bizarre Paarungsverhalten der Tiere [Gebundene Ausgabe]

Markus Bennemann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

26. Januar 2010
Sex mit der Echs Von Transvestiten, Trittbrettfahrern, Akrobaten, Tuntenfischen und Samenräubern: Die außergewöhnlichsten Fortpflanzungsstrategien im Tierreich. Die Natur ist äußerst kreativ, wenn es um das Paarungsverhalten von Tieren geht. Liebesdüfte, Liebeslieder, Liebestränke - ohne diese Hilfsmittel läuft bei Hamstern, Buckelwalen und Salamandern überhaupt nichts. Sex beim Fliegen? Kein Problem für Schmetterlinge wie die japanischen Schwalbenschwänze, die zur besseren Bewältigung der Luftnummer Augen am Penis haben. Angeber wie die Anolis-Eidechse machen vor ihren Rivalen Liegestütze, um Eindruck zu schinden und zum Zuge zu kommen. Trittbrettfahrer wie die Pfeilschwanzkrebse setzen sich einfach auf ihre Rivalen drauf, wenn sie sie bei der Paarung sehen, und kopulieren kräftig mit. Ob Glühwürmchen, Wale, Leguane oder Schimpansen: Markus Bennemann schildert kenntnisreich, sprachgewandt und unterhaltsam, was sich die Evolution alles zum Thema Liebe und Sex...

Wird oft zusammen gekauft

Die Evolution im Liebesrausch: Das bizarre Paarungsverhalten der Tiere + Kamasutra kopfüber: Die 77 originellsten Formen der Fortpflanzung
Preis für beide: EUR 37,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: Aufl. 2010 (26. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821865075
  • ISBN-13: 978-3821865072
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.497 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Markus Bennemann, geboren 1971, hat Geschichte und Englische Literatur studiert. Er war Redakteur bei einer Tageszeitung, hat Krimis fürs Fernsehen geschrieben und arbeitet heute als Autor, Übersetzer und freier Journalist in Wiesbaden. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Markus Bennemann, geboren 1971, hat Anglistik, Geschichte und Biologie studiert und arbeitet als freier Autor und Übersetzer in Wiesbaden. Er hat mehrere Drehbücher fürs Fernsehen geschrieben. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Taucher und Naturfotograf. Im Eichborn Verlag bereits erschienen: "Im Fadenkreuz des Schützenfischs. Die raffiniertesten Morde im Tierreich" (2008) und "Die Evolution im Liebesrausch. Das bizarre Paarungsverhalten der Tiere" (2010)

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Nauphoeta cinerea: Der gut untersuchte Geruch der Grauschabe Wer schon mal Kakerlaken im Haus hatte, wird der Meinung gewesen sein, unter den Insekten gebe es keinerlei Rangordnung und sie arbeiteten alle unterschiedslos und solidarisch an dem einen großen Vorhaben mit, einem möglichst erfolgreich auf die Nerven zu gehen. Doch Schabe ist nicht unbedingt gleich Schabe, besonders in den oft eng bevölkerten Kolonien von Nauphoeta cinerea, und hier bildet sich unter den Männchen stets eine strenge Hierarchie und Hackordnung heraus, die einem eher friedlich gesinnten Schabenmann schnell das Leben zur Hölle machen kann. Wo er auch geht und steht, wird er von den aggressiveren Männchen der Kolonie gepiesackt, geknufft und manchmal sogar auf den Rücken geworfen. Wie amerikanische Forscher herausgefunden haben, müssen die anderen Männchen nur an ihm riechen, um zu wissen, dass sie einen Feigling vor sich haben. Denn wie bei vielen Insekten spielen auch im Leben der Grauschaben chemische Duftstoffe, sogenannte Pheromone, eine große Rolle, und in diesem Fall bestimmt allein die Zusammensetzung eines Pheromons, das die Männchen in ihren Brust- und Hinterleibsdrüsen tragen, darüber, welchen Platz sie innerhalb der unbarmherzigen Männergesellschaft der Schabenkolonie einnehmen. Enthält bei einem Schabenmann das Pheromon eine hohe Konzentration an 2-Methylthiazolidin und 4-Ethyl-2-methoxyphenol, aber nur einen verschwindend geringen Anteil 3-Hydroxy-2-butanon, ist er der King in der Kolonie und darf mit den anderen Schaben umspringen, wie er will. Enthält der Duftstoff hingegen einen hohen Prozentsatz des wohlriechenden 3-Hydroxy-2-butanons, aber kaum einen Anteil der anderen beiden Stoffe, steht das dazugehörige Männchen ganz unten in der Rangfolge und wird von jedem rumgeschubst. S eine Geschlechtsgenossen müssen ihn nur mit den Fühlern berühren, an denen spezielle Geruchshärchen sitzen, um seinen Status zu erkennen, und gehen ihn besonders dann hart an, wenn paarungsfähige Weibchen in der Nähe sind. Kaum taucht eine Frau auf, verdoppeln sie die übliche Zahl ihrer Angriffe noch und setzen alles daran, dass der Underdog das Weite sucht oder sich zumindest in eine stille Ecke zurückzieht und - geruchlich gesehen - keinen Mucks mehr von sich gibt. Während sie selbst prahlerisch ihre nutzlosen Flügel in die Höhe strecken und dreist dem Weibchen ihr Siegerpheromon entgegensprühen, muss er aus der Ferne zusehen, seine Drüsen stillhalten und kann nicht mehr tun, als Mutter Natur dafür zu verfluchen, dass sie ihm Butteraroma statt eine Dose Axe for Men in die Wiege gelegt hat. Sollte der unglückliche Schabenmann allerdings den Mut aufbringen (oder es sich einfach nicht verkneifen können), doch einen kleinen Spritzer seines Verliererdufts in die Luft abzugeben, erlebt er die Überraschung seines Lebens. Immer hinten anstellen, wenn irgendwo eine faulende Frucht oder ein vor sich hin rottender Tierkadaver herumliegt, nie wissen, ob nicht ein anderer kommt und einen wegscheucht, wenn man eine schöne dunkle Ritze zum Ausruhen gefunden hat - das Dasein als Trottel der Nation ist wirklich kein Vergnügen. Aber manchmal scheint selbst die Evolution einen Sinn für ausgleichende Gerechtigkeit zu haben. Grauschabenfrauen stehen auf Verlierer: Kaum schnuppert das Weibchen den süßen Buttergeruch, der plötzlich durch die Luft weht, lässt es sämtliche Alpha-Männchen stehen, kommt in Windeseile zu dem Omega-Männchen gerannt und gibt sich ihm an Ort und Stelle hin...."

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4.0 von 5 Sternen Verblüffende "Einfälle" der Evolution 6. Mai 2010
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein bisschen brav beschreibt der Autor die zum Teil wirklich verrückten "Einfälle" der Evolution schon, doch ab und an blitzt kräftiger, um nicht zu sagen: deftiger Humor durch, etwa, wenn schwächere männliche Tintenfische sich als Weibchen tarnen, sich auf diese Weise von Macho-Männchen unbeachtet an echte Weibchen heranmachen und dann als "Tuntenfische" bezeichnet werden. Es sind natürlich die Parallelen zum menschlichen Erfahrungshorizont, die eigenwillige Blüten tierischer Sexualität interessant machen, und der Autor wird auf diesem Feld bestens fündig! So ein Tintenfisch ist eben auch nur ein Mensch, würde Loriot sagen.
Die Begeisterung des Autors für sein Sujet überträgt sich während der Lektüre auf den Leser. Rein wissenschaftlich geht es nicht zu, sonst würde man nicht mit den Breitfuß-Beutelmäusen fühlen, die einmal in ihrem Leben einige Tage lang eine bemerkenswerte Sex-Orgie feiern, sich währenddessen vermutlich fortpflanzen und kurz darauf erschöpft sterben. Mit Befremden nimmt man auch die extrem matriarchalische Struktur von Hyänenclans zur Kenntnis; die Weibchen haben tatsächlich eine Art Penis, dessen Vor- und Nachteile für Menschenfrauen zu diskutieren wären.
Doch es geht noch wesentlich verrückter zu, etwa, wenn bestimmte männliche Käfer mit anderen Männchen derselben Art kopulieren und über einen solchen Umweg ihre Gene an Weibchen und somit an die nächste Generation weitergeben.
In der Mitte des Bandes veranschaulicht ein farbiger Bilderblock etliche der genannten verblüffenden Maßnahmen der Evolution.
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5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen 1. Juli 2013
Von solidity
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Eine äußerst unterhaltsame und lehrreiche Lektüre. Man staunt immer wieder, auf welche Lösungsmöglichkeiten die Natur kommt. - - - -
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Format:Gebundene Ausgabe
Markus Bennemann, Autor und Übersetzer und in seiner Freizeit leidenschaftlicher Naturfotograf hat schon mit seinem 2008 ebenfalls bei Eichborn erschienenen Buch "Im Fadenkreuz des Schützenfisches. Die raffiniertesten Morde im Tierreich" Maßstäbe gesetzt für populärwissenschaftliche Literatur über die Tierwelt unseres Planeten. Konsequenterweise wurde das Buch auch ein Jahr später von der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2008 nominiert.

Im vorliegenden Buch des sympathischen Autors geht es um "das bizarre Paarungsverhalten der Tiere", ein witzig und abwechslungsreich geschriebenes Werk darüber, was sich die Evolution zur Partnersuche und zur Problemlösung in der Liebe hat einfallen lassen.

Unzählige Geschichten über das Paarungsverhalten verschiedener kleiner und großer Tiere überall auf der Welt zeigen, wie einfallsreich und gewitzt, manchmal aber auch brutal einzelne Arten dabei vorgehen.

Markus Bennemann hat wie in seinem schon erwähnten ersten Buch gut recherchiert, glänzt mit detailliertem Wissen, einer mitreißenden Sprache und einer großen Portion Humor

Für Menschen seien all diese Praktiken und Tricks eher weniger empfohlen, Die Lektüre kann ihnen nur zeigen, das es andere Arten mit der Liebe auch nicht leicht haben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Sold
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die Welt in ihren absonderlich herrlichen Spielen um die Freuden der Vermehrung und andere wundersame Entdeckungen. Die Henne wird zum Hahn, der männliche Fisch zur schnippischen Frau und das räkelt und häkelt es sich im Meer und an Land, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Das ganze mit einer süffisanten Brise und Anekdoten zum menschlichen Übersinn oder war es Irrsinn? Kurzum ein heiteres Buch mit Lerncharakter bis 99.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da staunt der Fachmann..... 21. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Als Tierarzt sollte man sich mit dem Sexualleben, dem Liebesrausch, der "üblichen" bekannten Tiere auskennen. Immerhin können schon Hunde und Katzen mit erstaunlichen Spezialleistungen auf dem Gebiet der Fortpflanzung aufwarten. Doch Markus Bennemann übertrifft mit seinen sorgfältig zusammengetragenen, teilweise mehr als pikanten Einzelheiten der verschiedenen Tierarten alles, was man bisher so zu wissen glaubte. Insofern liest sich das mehr als inhaltsreiche Buch spannend, teilweise sogar faszinierend. Was hat sich im Laufe der Jahrmillionen durch verschiedenste Mutationen nur alles herausgebildet! Ob nicht auch Vater Darwin staunen würde, wenn er das lesen könnte? Wer "Die Evolution im Liebsrausch" durchgearbeitet hat, wird nicht nur bei jedem Stammtisch, sondern auch in Fachkreisen großen Eindruck schinden. Dagegen verblasst jeder Thriller, der nur von Mord und Totschlag handelt!
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