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Die Evolution der Liebe (Sammlung Vandenhoeck): Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen
 
 
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Die Evolution der Liebe (Sammlung Vandenhoeck): Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen [Taschenbuch]

Gerald Hüther
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 104 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 6., unveränd. Aufl. (16. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 352501452X
  • ISBN-13: 978-3525014523
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gerald Hüther
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Falls es der Wissenschaft vom Leben gelingt, ihre analytische, zerspaltene Denkweise durch eine Gesamtschau zu ersetzen, könnte aus dem Prinzip der Konkurrenz eine Biologie der Liebe werden. Seit mehr als einem Jahrhundert sind die Naturforscher nun schon damit beschäftigt, die vielfältigen Formen des Lebens in ihre kleinsten Bausteine zu zerlegen. Für die Herausbildung der Formenvielfalt machen sie seit Darwin ein einziges Grundprinzip verantwortlich: die Konkurrenz. Ihren Theorien über die Bedeutung der natürlichen Auslese und das Überleben der Besten im Kampf ums Dasein, über angeborene Verhaltensweisen und Instinkte, über egoistische Gene, über Sexualität und Partnerwahl und den Krieg der Geschlechter fehlt jedoch die entscheidende andere Hälfte. Sie haben bisher vergessen, danach zu suchen, was die lebendige Welt, was den Einzelnen, was ein Paar, was eine Gruppe und was nicht zuletzt auch die menschliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhält: die Liebe.

Autorenporträt

Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gelungene Symbiose 8. Januar 2012
Format:Taschenbuch
Als ausgesprochener Prof. Hüther Fan bin ich auch hier wieder voll auf meine Kosten gekommen.
Dieses Buch ist sicher anders, als seine anderen Bücher. Und möglicher Weise nichts für rein sachlich, wissenschaftlich orientierte Menschen.
Dafür ist es eine wunderbare Symbiose aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und seiner eigenen philosophischen Betrachtung der Zusammenhänge.
Ob das, was er - wie immer in seiner gekonnt wunderbar bildhaften Sprache - darstellt, stimmt, mag dem geneigten Leser selbst überlassen bleiben.
Wer aber auf der Suche nach dem möglichen tieferen Sinn des Lebens und der Relevanz von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Suche danach ist, bekommt Denkanstösse, die nicht nur ihrer weiteren Verfolgung wert sind, sondern auch möglicherweise zum Handeln veranlassen.
Für mich ein Werk, das berührt und bewegt.
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50 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Gerald Hüther ist für mich ein Pionier. Er erklärt mir mein Gehirn auf neue Weise. Und bestätigt mir damit meine Lebenserfahrungen. In diesem Buch wittmet er sich dem Gefühl der Bindungsliebe. Ich stimme nicht mit allen seinen Schlußfolgerungen und Überlegungen überein. Was Gesellschaften zum Erblühen bringt oder zum Sterben, erklärt mir Jared Diamond in seinen Büchern "Arm und reich" und "Kollaps". Ich denke, dass die Mechanismen, die zum Entstehen von Kulturen führt, außerhalb von Sozialverhalten und Bindung passieren. Die verschiedenen Lebensformen, ob als Normade oder seßhaft im Dorf, in der Stadt, beeinflussen das Ausleben von Liebe, passen sich den Möglichkeiten der Lebensformen an, nicht umgekehrt. Das ist jedenfalls meine Vermutung. Nach meinem Kenntnisstand wurde das noch nie untersucht. So bliebt auch meine Vermutung genau das, eine Annahme.

Gerald Hüther geht den neuen Weg, ein Gefühl, DAS Gefühl der Zugehörigkeit, die Bindungsliebe, in sein wissenschaftliches Weltbild einzubetten. Er zeigt, das wir diese Liebe brauchen, dass wir unsere Gefühle im Zusammenhang mit anderen Menschen, ob den eigenen Verwandten, zu größeren Gruppen, Freundeskreis, Arbeitskollegen oder Freizeitpartner, brauchen, dass diese Gefühle eine wichtige Funktion haben. Ohne liebevolle Zuwendung stirbt ein Kind. Versuche mit Menschen Kindern in den 20. Jahren des letzten Jahrhunderts zeigten, dass Kinder seelischen Beistand, die Verbindung und das seelische Umsorgtsein von Menschen brauchen, sonst sterben sie. Satt und sauber reicht nicht.

Ich denke, dass wir uns aktuell in einem der größten Menschenversuchen befinden, derer die Menschheit je ausgesetzt war. Fernsehn und Internet Unterhaltung greift viel tiefer in unsere Gefühlswelten ein, als es uns klar ist. Und bewirkt nach meiner Beobachtung nach ein kleiner werden oder deckeln z.B. dieser Bindungsgefühle. Denn den archarischen Bindungen zur Familie ist jeder Mensch angehaftet, nur scheint es heute oft so, als wären sie schwächer als früher. Das täuscht meiner Beobachtung nach.

Was heute ganz oft fehlt, ist das offene Ausleben und damit öftere Konzentrieren und durch stetige Wiederholen Stärken dieser Bindungsgefühle oder ihres Ersatzes in Form von Verbundenheitsgefühlen zu Freunden. In diese Lücke springen grade neue Konzepte für ein erfüllteres Leben. Immer mehr Menschen entdecken für sich, ohne Gefühle wird und bleibt ein Leben leer.

Gerald Hüther macht mit seinen Büchern Mut, sich wieder mehr genau diesen Gefühlen zu wittmen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Danke Herr Hüther 25. Juni 2011
Format:Taschenbuch
Herr Hüther zeigt in eindrucksvoller Weise, dass viele der heute so hochgelobten Wissenschaftler auf dem "Holzweg" sind. Ein super Buch mit einer sehr humanistischen, uns Menschen nahen Sicht.

Ich bezweifle, das die emotionale Intelligenz und ein humanistisches Weltbild bei den Autoren der "negativen" Rezensionen sehr ausgeprägt ist.
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