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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kooperation ist moeglich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Evolution der Kooperation (Taschenbuch)
Robert Axelrod hat mit "Die Evolution der Kooperation" ein Buch vorgelegt, dass in mehrerlei Hinsicht spekatakulaer ist. Im deutschen Wissenschaftsbetrieb faellt auf, dass das Buch gut zu lesen und leicht verstaendlich, aber trotzdem nicht banal ist. Doch am meisten ueberzeugen die Inhalte. Die Strategien des Robert Axelrod und der anderen Wissenschaftler, die am Computerturnier zur spieltheoretischen Loesung des Gefangenendilemmas teilnahmen - ganz besonders sei hier TIT FOR TAT von dem Kanadier Anatol Rapoport erwaehnt - zeigen, dass ohne Gewalt und ohne einen Erzwingungsstab im Weberschen Sinne Kooperation endogen, aus der Gruppe der rational handelnden Individuen/ Akteure heraus entstehen kann. Das hat natuerlich auch gesellschaftliche Implikationen. Das heisst naemlcih, dass nicht die blinde und wilde Konkurrenz, sondern gewinnbringende Kooperation ein fuer alle besseres Ergebnis zur Folge haben kann. Denn Strategen des Neoliberalismus wird eine Handlungstheorie entgegengesetzt, die ihre Annhamen ad absurdum fuehrt. Und Kooperation kann v.a. eingefuehrt werden. Es bedarf u.U. nur einer kleinen Population von Akteuren mit bedingt kooperativen Strategien (die freundlich sind, nie zuerst defektieren) und die vergelten, also nicht ausbeutbar sind, um Kooperation in eine andere Population hinein zu tragen, selbst wenn dort die Dominate Strategie der Defektion gespielt wird. Kooperation ist moeglich! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3.0 von 5 Sternen
Kooperation,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Evolution der Kooperation: Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Werner Raub und Thomas Voss (Taschenbuch)
AXELROD, Robert: Die Evolution der Kooperation", München 2009Aus meiner Situation heraus in einem Sandwich zwischen Unirat und europäischen Lieferanten zu sitzen habe ich mich intensiver mit Kooperationsmodellen beschäftigt. Die Grundsatzfrage, die sich der Autor stellte war Wann sollte eine Person bei einer fortlaufenden Interaktion mit einer anderen Person kooperieren, und wann sollte sie sich selbstsüchtig verhalten?" (Seite VII). Eine Frage, die sich jedem Menschen, jeder Organisation fast täglich stellt. Der Autor versuchte es mit verschiedensten Ansätzen und mit Computermodellen. Er griff auf Beispiele wie im Ersten Weltkrieg zurück, wo es oft darum ging Leben und leben lassen im Stellungskrieg". Letztendlich gibt er Vorschläge für ein erfolgreiches Verhalten die mit 4 einfache Vorschläge: * Sei nicht neidisch * Defektiere nicht als erster. * Erwidere sowohl Kooperation als auch Defektion * Sei nicht zu raffiniert Eine Empfehlung die nicht mit der These der Kirche synchron geht. Wenn Du eine auf die Backe bekommst halte die andere hin". Nein. Hau zurück" sagt Axelrod. Der Autor schaut aber auch in die Zukunft und welche Auswirkungen verschiedene Verhalten haben. Auch hier eine einfache Erkenntnis: Alles, was erfolgreich ist, tritt in der Zukunft höchstwahrscheinlich häufiger auf." (Seite 153) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessant, aber mit Schwächen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Evolution der Kooperation: Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Werner Raub und Thomas Voss (Taschenbuch)
Das Buch zeigt spieltheoretisch, wie Kooperation in der Natur entstehen kann. Allerdings werden günstige Ergebnisse nur unter ganz spezifischen Nebenbedingungen erreicht, was die Gesamtaussage alles andere als überzeugend macht. Es fragt sich, ob nicht die menschliche Kooperation viel eher ein Produkt der sexuellen Selektion als solch vertrackter Spielesituationen ist.Das Buch ist zwar sehr verständlich geschrieben, aber es reicht eigentlich schon fast, die ersten Seiten zu lesen. Danach wiederholen sich doch viele Argumente immer wieder. Fazit: Interessant und lesenswert. Aber die Ergebnisse würde ich persönlich viel schwächer interpretieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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