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Die Europafalle: Das Ende von Demokratie und Wohlstand
 
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Die Europafalle: Das Ende von Demokratie und Wohlstand [Gebundene Ausgabe]

Hans-Peter Martin
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2 (1. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046711
  • ISBN-13: 978-3492046718
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.421 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans-Peter Martin
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Brüssel ist ungleich bedeutsamer als Berlin: Vier von fünf wichtigen politischen Entscheidungen, die uns betreffen, fallen in der EU-Hauptstadt – aber durch wen? Hans-Peter Martin, Europa-Rebell und EU-Abgeordneter, zeigt, daß Lobbyisten und Beamte an der Macht sind. Die politische Elite kümmert sich lieber um sich selbst als um den Traum eines fairen, sozialen Europas. Demokratisch ist das nicht, aber teuer. Die Deutschen zahlen für eine EU, die aus den Fugen geraten ist. Viel zu viele und falsche Richtlinien, skandalöse Abläufe, überflüssige Institutionen, eine vorschnelle Osterweiterung, eine untaugliche EU-Verfassung, der Streit um die Türkei – und nie wird das Volk gefragt. Der Autor durchbricht das Tabu, das EU-Kritik in Deutschland aus historischen Gründen oft umgibt. Seine herausfordernde These: Nein zu dieser EU, aber ja zu Europa.

Über den Autor

Dr. Hans-Peter Martin ist ein international erfolgreicher Sachbuchautor und EU-Volksvertreter. 1957 in Bregenz geboren, war er 1973/74 Stipendiat in Kalifornien, ehe er in Wien Rechts- und Politikwissenschaften studierte. Nach 15 Jahren als »Spiegel«-Redakteur kam er 1999 als parteifreier Spitzenkandidat der österreichischen Sozialdemokraten und überzeugter Europäer ins EU-Parlament, wo er mit seinen Enthüllungen über Privilegien für Schlagzeilen sorgte. Als Unabhängiger schaffte er 2004 mit sensationellen 14 Prozent der Stimmen die Wiederwahl. Seine Bücher (u.a. Mitautor von »Bittere Pillen«, »Kursbuch Gesundheit«, »Die Globalisierungsfalle« erzielten Millionenauflagen, sie wurden in 28 Sprachen übersetzt. Martin ist Co-Mitglied des Club of Rome, war Aufsichtsrat bei Greenpeace Deutschland und erhielt zahlreiche Preise.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine kühne Demokratie 20. April 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist wirklich das beste, derzeit über Europa verfügbare Buch.

Als großer Fan von Europa ist es für mich immer schwer, die EU zu kritisieren. Wenn man nicht sorgfältig argumentiert, hört man sich an wie die Le Pens und Haiders Europas.

Hans-Peter Martin argumentiert nun schlüssig, dass die wirklichen Europafeinde diejenigen sind, die das undemokratische, überbürokratisierte EU-Bollwerk als vorbildlich und akzeptabel darstellen.

Spätestens, wenn man in Martins Buch von der Hinrichtung eines Chinesen in Peking liest, ohne dass EU-Vertreter ernsthaft protestieren, merkt man, dass etwas nicht ganz stimmt. Diese EU ist einfach noch nicht gut genug. Und die Lücke zwischen dem Potenzial und der EU-Wirklichkeit wird von Martin von Kapitel zu Kapitel immer klarer und einprägsamer dargestellt.

Trotzdem ist nicht alles verloren. Martin bietet konkrete Auswege für eine neue Europäische Union an, eine 'kühne Demokratie', auf welche die Bürger Europas stolz sein könnten.

Als Student der Politikwissenschaften in England bin ich ausserdem für so ein flüssig geschriebenes, spannendes, aber auch gut argumentiertes Buch wirklich froh. Das wird in vielen Diskussionen sehr nützlich sein.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Flieger
Format:Gebundene Ausgabe
Ein spannendes und aufregendes Buch. So aufregend, dass es mich richtig wütend macht, wenn ich die Berichte des Insiders Hans-Peter Martin über den europäischen Politikbetrieb lese.

Und was schreibt ich in der Tagespresse dazu? Eher wenig. Nur hin und wieder findet man auch hier Geschichten über die Selbstbedienungsmentalität oder das politische Kasperltheater in Brüssel.

So gab es im April 2009 eine Meldung über Europaabgeordnete, die Geld für ihre zusätzlichen Altersversorgung in Fonds angelegt haben. Durch die Wirtschaftskrise müssen sie mit erheblichen Verlusten bei der späteren Zusatzrente rechnen (wie viele Bürger Europas auch). Offensichtlich gab es jetzt eine (erfolglose?) Initiative einiger Abgeordneter, diese Verluste per Gesetz/Verordnung durch den Steuerzahler ausgleichen zu lassen!

Bezeichnend sind auch die Berichte über Berlusconis Bemühungen, den Anteil junger, besonders talentierter" weiblicher Abgeordneter aus Italien zu erhöhen.

Spätestens da wird deutlich: Hans-Peter Martin übertreibt nicht. Im Gegenteil.

In Zeiten von kriecherischer Hofberichterstattung" und von ausuferndem Boulevard -journalismus gehört er offensichtlich zur aussterbenden Art von Autoren, die sich noch trauen, heiße Eisen anzufassen und Verantwortliche und Akteure beim Namen zu nennen.

Allerdings bin ich wenig hoffnungsvoll, dass sein Ritt gegen die europäischen Windmühlen eine das System verändernde Wirkung haben wird.

Die tritt nur ein, wenn der Wähler sich wehrt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr interessantes Buch über unsere Politiker und deren Helfer im Hintergrund die nicht unbedingt nur Brüssel betreffen.
Inhatlich gut aufgeteilt mit vielen Listen und Tabellen über diverse Vorgänge unserer "Volksvertreter".
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