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Die Erwählte des Palastes. Tadsch Mahal - Aus der Glanzzeit des Islam in Indien
 
 
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Die Erwählte des Palastes. Tadsch Mahal - Aus der Glanzzeit des Islam in Indien [Gebundene Ausgabe]

Wilfried Westphal
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3799501088
  • ISBN-13: 978-3799501088
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 13,9 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 966.922 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Tadsch Mahal ist weltbekannt und Höhepunkt jeder Indienreise. Weitgehend unbekannt aber ist der historische Hintergrund seiner Entstehung: eine Liebesgeschichte, deren ewiges Denkmal das Bauwerk ist. Schah Dschahan, Herrscher über Indien, ließ es für seine verstorbene Lieblingsfrau Mumtas Mahal, die "Erwählte des Palastes", errichten, aus übergroßem Schmerz über ihren Tod.
Wilfried Westphal schildert die Glanzzeit des islamischen Indien, den Höhepunkt des Reichs der Moguln im 17. Jahrhundert, in der dieses bedeutendste Grabmal der Weltgeschichte entstand. In einer anschaulichen Schilderung der Herrscher und Hofintrigen, des Lebens im Harem und der Kämpfe auf dem Schlachtfeld wird diese Epoche lebendig. Dabei kommen auch die Zeitgenossen selbst ausführlich zu Wort. Abschließend schlägt der Autor einen Bogen über die weiteren Geschicke Indiens und des Tadsch Mahal bis zur Gegenwart.
Ein faszinierender historischer Einblick in ein exotisches Land, der auch durch die zahlre ichen Abbildungen anspricht.

Über den Autor

tDr. Wilfried Westphal - Kolonialhistoriker und Völkerkundler - war wiederholt tätig in der Entwicklungshilfe. Zahlreiche Forschungsreisen nach Afrika, Asien und Lateinamerika; daneben Lehraufträge an der Universität Bonn. Zahlreiche Veröffentlichungen mit Schwerpunktthema Afrika.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Dem Titel des Buches nach "Die Erwählte des Palastes; Tadsch Mahal - Aus der Glanzzeit des Islam" und nach Betrachten des Covers könnte man erwarten, eine Erzählung vor sich zu haben, die sich wahlweise mit dem Bauwerk selber, der Frau, zu deren Ehren es errichtet wurde, oder mit der politisch-islamischen Situation Indiens zur damaligen Zeit befasst. Aber nichts davon ist tatsächlich konsequent der Fall.
Denn im Wesentlichen ist das chronologisch aufgebaute Buch eine Mischung aus historischen Detailbeschreibungen, manchmal langwierigen Erklärungen der Familienbande der Herrscherfamilie und einer Einordnung der Entscheidungen und Begebenheiten am Hofe in das regionale, politische Geschehen.
So werden beispielsweise ausführlich, teilweise über mehrere Absätze, Geschenke und Ausstattungen bei Festlichkeiten aufgezählt. Dies erleichtert nicht immer den Lesefluss.
In weiten Teilen wurde die Erzählform gewählt, was den Leser gut in die Geschehnisse eintauchen lässt und das Lesen der manchmal etwas ausufernden Beschreibungen erträglicher macht.

Eine sehr gelungene Abrundung des Buches ist der insgesamt 15-seitige Anhang.
Darin findet sich neben einem umfangreichen Zitatnachweis,' der zum Teil auch als Quellennachweis dient, ein Verzeichnis der Sekundärliteratur sowie ein sehr kurzer Verweis auf Belletristik zum Thema.
Anschließend findet man einen Glossar, der im Wesentlichen die Begriffe und Fremdworte aufzählt, die allerdings bereits bei der Erstverwendungen kurz erläutert werden.
Desweiteren schließt sich auf fünf Seiten eine Zeittafel in Tabellenform an, die neben den Geschehnissen des indischen Subkontinents von 2500 v. Chr. bis 1995 n. Chr. auch die Eckpunkte der (überwiegend europäischen) Geschichte sowie die der indischen Nachbarreiche darstellt.
Abgeschlossen wird der Band mit einer Stammtafel der Großmoguln von Babur bis Aurangseb, einer Grundrisszeichnung des Tadsch Mahal sowie einem gut sortierten Register.

Zu empfehlen ist das Buch meiner Meinung nach eher für Leser, die sich auf keinen Aspekt des Titels, also weder die Frau 'Mumtaz Mahal' noch das Bauwerk 'Tadsch Mahal' noch die Bedeutung des Islam in Indien zu dieser Zeit festlegen wollen, sondern die auch mit einer Querbeet-Darstellung, gemischt aus der indischen regionalen Historie und der Romantik des Hoflebens, zufrieden sind.
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