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Produktinformation
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»Was macht die moderne Ökonomie mit unseren Gefühlen, fragt Eva Illouz, Professorin für Soziologie in Jerusalem, wie prägt sie unsere Individualität, wie machen wir uns für andere und am Markt interessant? ... Man könnte Eva Illouz eine Utopieforscherin nennen, denn sie will verstehen, wie die persönlichen Utopien des Glücks, der seelischen Gesundheit und des Wohlstands im emotionalen Kapitalismus, wie sie ihn nennt, funktionieren. Welche Ungleichheiten sie schaffen. Und warum sie so viel Leid und Zerrissenheit erzeugen.«
(Elisabeth von Thadden Die Zeit )»... eine kulturkritische Bestandsaufnahme des umfassenden Siegeszugs der Psychoindustrie und dessen habituellen, ideologischen Konsequenzen.«
(Ina Hartwig Frankfurter Rundschau )»Mit Peter Sloterdijks Du musst dein Leben ändern und Eva Illouz' Die Errrettung der modernen Seele sind in diesem Frühjahr zwei Bücher erschienen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Sloterdijk ... propagiert nun Techniken, die das Selbst befähigen, der krisenhaften Gegenwart standzuhalten. Eva Illouz plädiert dagegen für Abrüstung im Umgang mit sich selbst. Eines aber ist beiden Büchern gemeinsam: Sie suchen nach Formen, mittels derer sich der Einzelne aus den Klauen zweier hoch elaborierter Welterklärungssysteme befreien kann, der Religion und der Psychoanalyse.«
(Meike Feßmann Der Tagesspiegel )»Gefühl ist die neue Vernunft, so könnte man Illouz' Buch auf eine Kurzformel bringen. Oder auch: die am eigenen Vorteil interessierte Rationalität heißt jetzt »Emotionsmanagement«. In die vermeintlich warme Sphäre des Privaten ist eine Art Kältemodul eingebaut, das Gefühle im Wortsinn kultiviert und ihnen mithilfe des psychologischen Therapie-Vokabulars eine sprachliche Form gibt. ... Die Deutungsmacht über die menschliche Psyche wird von vielen Seiten beansprucht, das zeigt »Die Errettung der modernen Seele« mit seinen ebenso facettenreichen wie originellen Beobachtungen. Gefühle haben Geschichte, und die Kultur der Selbsthilfe macht sich unvermutete gesellschaftliche Bündnisse zunutze, weiß man nach diesem Buch. Wer die historischen Rettungspläne für die moderne Psyche kennt, kann möglicherweise seine Seele ein wenig in Sicherheit bringen.«
(Jutta Person Literaturen )»[Illouz] hat ein ausgezeichnetes Buch geschrieben, in dem ihr nichts weniger gelingt, als Glanz und Elend einer von den Begriffen, Erzählungen und Heilsvorstellungen des psychotherapeutischen Diskurses vollständig durchtränkten Kultur zu entfalten. Illouz versucht, gleichsam von innen heraus den Mechanismus dieser Kultur zu verstehen, der all die individuellen und kollektiven Bindekräfte des therapeutischen Narratives hatte entstehen lassen und einen besonderen Umgang mit Gefühlen, einen emotionalen Stil hervorgebracht hat.«
(Thorsten Jantschek Radio Bremen )»Das Buch von lliouz ist lohnend und lesenswert. Gerade der andere, der soziologische Blick auf psychologische Wissenschaft und Praxis ist eine große Bereicherung und lädt zu einem kritischen Diskurs ein.«
(Esther Grundmann Philosophischer Literaturanzeiger )Eva Illouz, geboren 1961 in Marokko, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt ihr vieldiskutierter Bestseller Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung (2011 und st 4420).
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