Selten habe ich ein so ambivalentes Buch gelesen. Da ich bei
"Beziehungsbüchern" bzw. solchen, von denen ich annehme, daß sie
eines sind, erst Anfang und Schluß überfliege, bevor ich mir die Zeit zum Lesen nehme, war ich zunächst angetan. Hochinteressant,
was zum Thema "Verhältnis/Einfluß Mutter-Sohn" geschrieben wurde.
Auch der Umstand, daß viele Männer mit konkreten oder diffusen
Ängsten und Sehnsuchten kämpfen und sich dessen nicht bewußt sind. Für mich war das interessant und Anregung, darüber nachzudenken.
Dann wird es aber schnell gruselig bzw. ich habe es so empfunden.
Der Autor verteilt Patentrezepte, wie sich "mann" zu verhalten hat, um besser mit dem weiblichen Teil der Gesellschaft klar zu kommen ( neudeutsch: Frauenversteher ). Ich war dann froh, den
für mich interessanten Schluß zu erreichen. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, daß Buch eines weiblichen Autors zu lesen
( Wie wünsche ich mir meinen Traummann ).
Wohl doch nur etwas für die ganz harten unter den Beziehungs-
vesrstehern.