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Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt Taschenbuch – 10. Januar 2011

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Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt + Chemie im Essen: Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden + Garantiert gesundheitsgefährdend: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht
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Mehr über den Autor

Einiges hat der Verbraucher schon immer gewusst, anderes geahnt und vieles kann er kaum glauben, wenn er die Bücher von Dr. phil. Hans-Ulrich Grimm liest. Der 1955 geborene Autor war früher Redakteur beim "Spiegel", bevor er "Dr. Watson, der Food Detektiv" wurde. Er recherchiert gemeinsam mit Journalisten und Wissenschaftlern im großen Lebensmittelangebot. Die oft schockierenden Ergebnisse publizieren er und seine Mitarbeiter in Büchern wie "Echt künstlich", das über Chemie im Essen aufklärt, oder "Tödliche Hamburger", das unsere globalisierte Nahrung unter die Lupe nimmt. Dr. Watson wird weiter ermitteln...

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis:
Genuss und Gesundheit gehören zusammen.
Grimms Bücher sind Bestseller. Allein „Die Suppe lügt“ ist in einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren erschienen und gilt mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

502 von 527 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sapere Aude am 21. Januar 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eins vorweg: Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Leben im Schoß des politisch-industrielles Konglomerates vollauf zufrieden sind, lassen Sie das Buch lieber stehen.

Glauben Sie diesem Buch kein einziges Wort - Überprüfen Sie die Aussagen lieber selbst!

Nachdem ich das Buch am Stück aufgesaugt und meine Frau unter Androhung von Liebes-Sanktionen ebenfalls zum Lesen genötigt habe, mussten wir beide erstaunt und verschreckt feststellen, dass wir bis dato dem alltäglichsten und meistpräsenten Aspekt unseres Lebens wenig bis gar keine Beachtung schenkten: dem Essen.

Ein paar Sanktionen später war es dann soweit: der Entschluss die Theorie in Praxis umzusetzen war gefasst. Wir notierten uns die wichtigsten Gifte und gingen zur Jagd im Kühlschrankrevier über. Von Fertigsuppen über Joghurts bis zu den einfachsten Gewürzen gab es wenig Überlebende, also musste Nachschub vom örtlichen Lebensmitteldealer her. Der erste Einkauf war in der Tat ein längerer, aber wenn man nur oft genug die Verpackungen schwindelig gedreht, und Gut von Böse (man glaubt gar nicht wie geschickt es sich verstecken kann) von einander zu unterscheiden gelernt hat, gestaltet sich die wöchentliche Einkaufstour unbeschwert wie eh und je. Ganz im Gegenteil, man erwischt sich regelmässig beim Blick in den Einkaufskorb der Passanten bei herrlich überlegenen Gedanken à la "Schau dir nur das ganze Gift an, die armen Irren".

-- Bildschnitt -- 2 Monate später -- Bildschnitt --

Er ist weg! Mein Bauchspeck hat das Zeitliche gesegnet.
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176 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 13. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Das durch die industrielle Fertigung im großen Maßstab Lebensmittel verändert werden ist vielen nicht bewußt, doch die Haltbarkeit der Lebensmittel steht an oberster Stelle denn das sogenannte MHD (Mindesthaltbarkeit) entscheidet oftmals daüber mit, ob ein Produkt eingelistet wird oder nicht. Doch auch der Preis ist eine sensible Stelle, es kann für viele Zentral-Einkäufer gar nicht billig genug eingekauft werden, doch dies geht manches Mal leider zu Lasten der Qualität der Produkte. Das Buch von Hans-Ulrich Grimm gibt Auskunft über diese und andere faustdicke „Ernährungslügen".

Nach der Lektüre des Buches, bei dem es mir oftmals heiß und kalt den Rücken herunter gelaufen ist, bin ich zu der Überzeugung gelangt, doch ein wenig besser auf meine Ernährungsgewohnheiten aufzupassen. Allerdings scheint es sehr eindeutig zu sein, daß der Autor Hans-Ulrich Grimm kein gutes Haar an Fastfood a la Mc Donalds oder an Aldi/Lidl läßt.
Manche Argumentationen kann ich nicht nachvollziehen, so beispielsweise die Dosenhypothese, daß alles schädlich ist, was in der Dose steckt - da hier Metallsalze angelöst werden (über Säure). Bei Weisblechdosen sollte dies doch der Vergangenheit angehören.
Befürchtungen über den steigenden Zuckerkonsum (Nutella), die Farbstoffe in Lebensmitteln (Smarties), die Säuerungsmittel (Kuchen, Toast, etc) und die ganze Bandbreite der berühmt berüchtigten E-Nummern, na ja, da wird einem doch schon etwas mulmig, wenn dies mit Alzheimer oder der Hyperaktivität / dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) von Kindern in Verbindung gebracht werden kann.
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118 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Estefan333 am 27. Februar 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
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Ich ging an das Buch mit gehöriger Skepsis heran (ganz ehrlich: Ich hätte es mir selbst nicht gekauft.) Es mag sein, dass Grimm sich dem Kampf gegen die Lebensmittelindustrie verschrieben hat. Es mag auch sein, dass vieles in dem Buch noch nicht bis ins Letzte nachgewiesen wurde. --- Na und?
Die grundlegende Botschaft Grimms hat sich in mein (hoffentlich noch gesundes) Gehirn eingebrannt: Zurück zu natürlichem, nicht degenerierten Essen, soweit das überhaupt noch geht. Wenn man über die möglichen Nebenwirkungen von Gultamat, Aspartam (Cola light) und Konsorten liest, muss man zu Recht fragen, ob die Nahrungsmittelindustrie einen großen Feldversuch am Menschen praktiziert. Und die Praxis, Kritik an Zusatzstoffen entweder zu abzustreiten oder gar niederzuklagen, lässt die Frage zu, was es hier zu verbergen gilt.
Der zu Beginn des Buches doch recht missionarisch klingende Erzählton mildert sich im Laufe des sehr unterhaltsamen Buches. Ein Stichwortverzeichnis am Ende hilft beim Nachlesen nochmals sehr. Jeder, dem seine Gesundheit etwas wert ist, sollte Bücher wie dieses gelesen haben.
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89 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mathematik-Freak am 23. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Zuerst hielt ich die Aussagen über Glutamat für Überzogen. Doch dann entdeckte ich einen TAZ-Bericht, der die personellen Verwicklungen der DEG und EU einerseits und Glutamat-Produzenten andererseits nachwies. Das Zeug ist in Schweden verboten, ebenfalls in deutscher Babynahrung. Warum, wenn es doch unschädlich ist? Ich persönlich reagiere auf Glutamat mit Hitzewallungen, Bluthochdruckerhöhung um 40 Punkte!, Pulsbeschleunigung und Unruhe. Alle diese Nebenwirkungen sind bekannt, denn es gibt Glutamat auch als Medikament bei Alzheimer! Warum man Medikamente ins Essen mischt, ist mir unklar.

Zur Gegenthese, dass in Asien ja alle viel Glutamat essen, und Glutamat ja auch in Milch und Eier vorkommt: Es gibt gebundes und nichtgebundenes Glutamat, und 1 Fertigmahlzeit hat soviel Glutamat wie 150 Eier.

Das Buch ist also vollkommen richtig!
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