Die hilfreichsten Kundenrezensionen
157 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung! Lebensverändernd, 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt (Taschenbuch)
Eins vorweg: Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Leben im Schoß des politisch-industrielles Konglomerates vollauf zufrieden sind, lassen Sie das Buch lieber stehen. Glauben Sie diesem Buch kein einziges Wort - Überprüfen Sie die Aussagen lieber selbst! Nachdem ich das Buch am Stück aufgesaugt und meine Frau unter Androhung von Liebes-Sanktionen ebenfalls zum Lesen genötigt habe, mussten wir beide erstaunt und verschreckt feststellen, dass wir bis dato dem alltäglichsten und meistpräsenten Aspekt unseres Lebens wenig bis gar keine Beachtung schenkten: dem Essen. Ein paar Sanktionen später war es dann soweit: der Entschluss die Theorie in Praxis umzusetzen war gefasst. Wir notierten uns die wichtigsten Gifte und gingen zur Jagd im Kühlschrankrevier über. Von Fertigsuppen über Joghurts bis zu den einfachsten Gewürzen gab es wenig Überlebende, also musste Nachschub vom örtlichen Lebensmitteldealer her. Der erste Einkauf war in der Tat ein längerer, aber wenn man nur oft genug die Verpackungen schwindelig gedreht, und Gut von Böse (man glaubt gar nicht wie geschickt es sich verstecken kann) von einander zu unterscheiden gelernt hat, gestaltet sich die wöchentliche Einkaufstour unbeschwert wie eh und je. Ganz im Gegenteil, man erwischt sich regelmässig beim Blick in den Einkaufskorb der Passanten bei herrlich überlegenen Gedanken à la "Schau dir nur das ganze Gift an, die armen Irren". -- Bildschnitt -- 2 Monate später -- Bildschnitt -- Er ist weg! Mein Bauchspeck hat das Zeitliche gesegnet. Es wäre erwähnenswert, dass ich davor jahrelang mit masochistischem Eifer im Fitnessstudio und Laufen meinen Körper mit recht gutem Erfolg zu trimmen versuchte; doch der Bauch war stets ein demoralisierender Kriegsschauplatz. Bei meiner Frau stellten sich ähnliche Erfolge ein, wobei mein Wohlwollen dazu stark von der betroffenen Stelle abhängig war :D. Nebst den fassbaren Erfolgen stellte der häusliche Finanzminister zudem einen spürbaren Rückgang der Lebenserhaltungskosten fest. Man isst schlichtweg weniger und konsumiert entsprechend sparsamer. Man erfreut sich zunehmend des langanhaltenden Sättigungsgefühles, da der lästige Heißhunger gleich neben den Speck begraben liegt. Dass der Fitnessgrad enorm an Fahrt gewinnt, was jeder körper-empathische Sportler ohne Zweifel bestätigen kann, bedarf beinahe schon keiner gesonderten Erwähnung. Doch der Vorteile nicht genug! Die größte Veränderung musste ich in der Schaltzentrale des Körpers feststellen. Es lässt sich wohl am besten mit einem grauen Schleier oder Nebel vorm Denkorgan beschreiben, der sich beinahe schlagartig zu den obenerwähnten Verstorbenen gesellt. Sämtliche unterdrückten Gehirnfunktionen gewinnen wieder an Fahrt, das Erinnerungsvermögen steigt und der freie Ereignisshorizont macht wieder Boden gut. Und hier liegt auch der Bezug zum ersten Satz meiner Rezension begraben. Wenn das Buch recht hat, was mir persönlich mein Selbstversuch bewiesen hat, dann wurde ich bis dato offensichtlich belogen. Wenn mich die Industrie mit Rückendeckung der Politik straffrei belügen und mir Schaden zufügen darf, dann muss ich mein bisheriges Weltbild gründlichst überdenken. Naivität weicht dem Zweifeln, Glauben dem Wissen. Ein Buch folgt dem nächsten, bis das bisherige Selbstverständnis auf eine neue Basis gestellt wird. An dieser Stelle: Danke Hans-Ulrich Grimm. An die bezahlten Agitatoren, Rezensionsschreiber und Denunzianten: "Der Autor wiederholt sich zu oft!". Sind das tasächlich eure Gegenargumente? Ihr hört also lieber gefälschte Fakten, dafür nur einmal? Wiederholung ist ein Werkzeug der Didaktik, und ist beim Ausmaß der Glutamat- und Aspartamepidemie mehr als angebracht. In diesem Sinne, von mir wärmste Kaufempfehlung.
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168 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top-Buch, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt (Taschenbuch)
Ich habe die Behauptungen dieses Buch im Internet überprüft, da ich sie selbst nicht glauben konnte. Die US-Air-Force warnt tatsächlich ihre Piloten vor Zusatzstoffen wie Aspartam (ähnlich: Glutamat), da diese zu Bewußtseinsstörungen führen können. Die Australische Air-Force macht in ihrer Online-Zeitung darauf aufmerksam, dass Lebensmittelzusatzstoffe wie Glutamat (MSG, E621-625) einen Asthma-Anfall auslösen können. Wer es nicht glaubt, dem schlage ich folgenden Selbstversuch vor: Vorspeise eine 5-Minuten-Terrine (die Herr Grimm erwähnt). Hauptmahlzeit: Fertig-Kartoffelpürre mit Würsten (bitte mit E621) und als Nachtisch eine Tüte Chips. Die Wirkung ist oft "durchschlagend" (bitte darauf achten, dass eine Toilette in der Nähe ist). Danach bekommt man einen tierischen Durst, manche meiner Bekannten die dies versuchten bekamen starke Unruhe bis zu Verwirrtheit (dies beschreibt auch die US-Air-Force). Interessant ist auch der Hinweis, dass in Bio-Nahrungsmitteln das Glutamat als Bio-Hefe-Extrakt getarnt auftritt (ich habe es mir von Fa.FROSTA versichtern lassen, die gerade erfolgreich gegen BIO-Konzerne geklagt haben, siehe deren Blog). Übrigens: Geräucherte Wurst (nicht luftgetrocknete) hat meist kein Glutamat.
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134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt, 13. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt (Taschenbuch)
Das durch die industrielle Fertigung im großen Maßstab Lebensmittel verändert werden ist vielen nicht bewußt, doch die Haltbarkeit der Lebensmittel steht an oberster Stelle denn das sogenannte MHD (Mindesthaltbarkeit) entscheidet oftmals daüber mit, ob ein Produkt eingelistet wird oder nicht. Doch auch der Preis ist eine sensible Stelle, es kann für viele Zentral-Einkäufer gar nicht billig genug eingekauft werden, doch dies geht manches Mal leider zu Lasten der Qualität der Produkte. Das Buch von Hans-Ulrich Grimm gibt Auskunft über diese und andere faustdicke „Ernährungslügen". Nach der Lektüre des Buches, bei dem es mir oftmals heiß und kalt den Rücken herunter gelaufen ist, bin ich zu der Überzeugung gelangt, doch ein wenig besser auf meine Ernährungsgewohnheiten aufzupassen. Allerdings scheint es sehr eindeutig zu sein, daß der Autor Hans-Ulrich Grimm kein gutes Haar an Fastfood a la Mc Donalds oder an Aldi/Lidl läßt. Manche Argumentationen kann ich nicht nachvollziehen, so beispielsweise die Dosenhypothese, daß alles schädlich ist, was in der Dose steckt - da hier Metallsalze angelöst werden (über Säure). Bei Weisblechdosen sollte dies doch der Vergangenheit angehören. Befürchtungen über den steigenden Zuckerkonsum (Nutella), die Farbstoffe in Lebensmitteln (Smarties), die Säuerungsmittel (Kuchen, Toast, etc) und die ganze Bandbreite der berühmt berüchtigten E-Nummern, na ja, da wird einem doch schon etwas mulmig, wenn dies mit Alzheimer oder der Hyperaktivität / dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) von Kindern in Verbindung gebracht werden kann. Auch die Aspartamprodukte (Süßstoff) der Firma NutraSweet schneiden hier als Horroringredienzen ab, welche den Körper zerstören. Das allgemeine Problem, nach dem ich meinen Kühlschrank und den Vorratsraum gefilzt hatte, bleibt aber bestehen. Was kann man denn noch essen??? Leider hat der Autor hier keine Lösung parat und überläßt den Leser seinen Ängsten... Ich für meinen Teil versuche zwar Farbstoffe, Zuckeraustauschstoffe, und diverse E-Nummern zu vermeiden, doch auch ich und meine Frau stoßen an Grenzen... Mittlerweile verwendet jeder Hersteller Mittel, welche die Ware haltbarer machen soll, selbst der Schlachter vom Bauernhof oder der Fleischer meines Vertrauens, denn sonst verdirbt die Ware sehr schnell... Eine Lösung ist also nicht in Sicht... Wer sich aber dennoch dem absoluten Horror von „verseuchter" Nahrung hingeben möchte, dem sei dieses Büchlein sehr empfohlen - mich hat es gegruselt (gruselt es noch...)
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