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Die Ernährungsdiktatur: Warum wir nicht länger essen dürfen, was uns die Industrie auftischt [Broschiert]

Tanja Busse
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

12. April 2010
Billige Zutaten, teuer und einfallsreich vermarktet – gegen das „Prinzip Schokoladenriegel“

Die Industrie hat unser Essen standardisiert: Die immergleichen Grundstoffe werden mit Geschmacksverstärkern, zweifelhaften Aromen und Zucker aufgepeppt. Schwammige Gesetze öffnen Tür und Tor für gezielte Irreführung der Kunden. Unsere Ernährung wird immer künstlicher, unsere Geschmacksnerven werden von Kindheit an auf Chemikalien und Süßstoffe abgerichtet. Tanja Busse zeigt, wie ein Menü im Jahre 2020 schmecken wird, wenn wir uns nicht eines Besseren besinnen.

Die Folgen der Fehlentwicklung sind fatal: 1,6 Milliarden Menschen, so schätzt die Weltgesundheitsorganisation, gefährden durch Übergewicht ihre Gesundheit. Fast genauso viele leiden Hunger. Beide Phänomene hängen eng zusammen. Die jahrelange Bevorzugung der großen Plantagen hat die kleinen Bauernhöfe verdrängt, die für die Ernährung gerade der Ärmeren unentbehrlich sind. Die Verbraucher aber beginnen zu erkennen, dass man auf Dauer Nahrung nicht wie Autos produzieren kann, und probieren vielfach und fantasievoll eine Rückkehr zu überschaubaren Formen der Nahrungsmittelherstellung. Ein Buch, das aufrührt, aber auch informiert und Wege aufzeigt, wie es besser geht.



Produktinformation

Rezension: Jetzt reinlesen [192kb PDF]
  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (12. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389667420X
  • ISBN-13: 978-3896674203
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 240.457 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"(Tanja Busse) will ihre Leser packen mit Leidenschaft, Anklage und politischem Gewissen. ... Trotz ihrer Themenvielfalt legt die Autorin ein dichtes, stilistisch geschlossenes Buch vor ..." (Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur )

"Die Autorin appelliert an die Verbraucher, zu altbewährten Ernährungsweisen zurückzukehren. Sie gibt Tipps zur „Befreiung aus der Ernährungsdiktatur“: ökologisch, saisonal, regional und fair einkaufen, keine Fertiggerichte essen, selber ernten, kochen und Hühner halten. ... Busse ermöglicht einen Einblick in die Strukturen der Lebensmittelindustrie und fragt nach, ob es nicht auch ein Recht auf Nahrung gibt, um eine gerechtere Lebensmittelverteilung zu erreichen. Das Buch provoziert, sensibilisiert, klärt auf und zeigt, wie man sich ökologisch und ethisch bewusst ernähren kann." (Sarah Pancur, Hannoversche Allgemeine Zeitung )

"Die Ernährungsdikatur verzichtet auf eine klare Schwerpunktsetzung, schneidet vieles nur an und verliert sich zuweilen, so scheint es, auf Nebenschauplätzen. Doch genau dadurch gelingt es Tanja Busse, die Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen verloren gegangener Ernährungssouveränität, massiv beworbener Fehlernährung, millionenschweren EU-Subventionen, der Verelendung ganzer Landstriche bis hin zum Hungertod. Das mag im Einzelnen nicht neu sein, ist aber in der Zusammenfassung äußerst erhellend. Und auch wenn ihr Lösungsvorschlag "Zurück zum eigenen Garten!" allzu einfach klingt, verliert er doch seine Naivität, wenn man ihn als Bild für verantwortungsbewusstes Handeln und Konsumieren begreift. Die Entscheidung für ein Fertiggericht aus dem Supermarkt oder für regional erzeugte Lebensmittel aus ökologischem Anbau ist also längst eine politische und zugleich zutiefst moralische. Es ist die Entscheidung, so Tanja Busse, ob man sich für Bequemlichkeit oder für Freiheit entscheidet, für den eigenen vollen Bauch oder für eine gerechte Welternährung. So lässt sich nach der Lektüre des Buches konstatieren: Tiefkühlpizza, Schokoriegel und Co. haben ihre Unschuld endgültig verloren." (Sabine Weber, Deutschlandfunk "Andruck" )

Über den Autor

Tanja Busse wurde 1970 geboren, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund, Bochum und Pisa. Sie promovierte 2000 mit einer Arbeit über die Massenmedien ("Weltuntergang als Erlebnis"). Sie moderierte die Kultursendung "Resonanzen" im WDR 3 . Tanja Busse schrieb wichtige Artikel über Verbraucherschutz und Landwirtschaft in der ZEIT, für das Greenpeace-Magazin und für utopia.de. Ihr Buch „Die Einkaufsrevolution“ (Blessing, 2006) erlangte große Resonanz und Anerkennung. 2009 erhielt sie die Reiner Reineccius-Medaille für Querdenker und Pioniere der Stadt Steinheim, 2010 den Journalistenpreis BIO.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hintergründe und Wissenswertes 18. Mai 2010
Von P. Dietl
Format:Broschiert
Gut recherchiert und vielseitig wird hier das Wesen der Ernährungsindustrie hinterleuchtet. Es geht hier nicht direkt um "was essen" oder "wie viel" oder "was ist gesund", sondern um Herstellung, um gezielte Falschinformation und Verschleierungen unserer heutigen Firmennahrung, größtenteils zu ungunsten der dritten Welt. Warum die Menschen dort immer ärmer und hungriger werden und wir immer dicker und krank, darüber informiert dieses Buch.
Leicht verständlich geschrieben mit vielen Beispielen und äußerst mutig von der Autorin. Sehr lesenswert.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterrichtsinhalte 22. Juni 2010
Von Lesefuchs
Format:Broschiert
Danke Tanja Busse. Eigentlich müssten die Informationen der Autorin in der Schule gelehrt werden, damit ALLE Menschen eben jene kritischen bzw. politischen Konsumenten werden, die in der Lage sind, das Fehlverhalten in der globalen Nahrungsmittelindustrie zu korrigieren und somit ihr eigenes Schicksal, selbst zu bestimmen und das der Welt humanitär zu verbessern. Wie kommt man überhaupt ohne dieses Wissen aus? Man sollte kein Buch kaufen müssen, um zu erfahren, wie man als Konsument der großen Konzerne zum eigenen Nachteil manipuliert wird. Liest man die Fakten, so stockt einem der Atem. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Autorin den Mut hat, sich gegen diesen Wahnsinn zu stellen und den Menschen, die Augen zu öffnen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, gepaart mit der hohen Dichte an wichtigen und spannenden Informationen, kann man das Buch gar nicht mehr weglegen. Gut finde ich darüber hinaus, dass man nicht nur fassungslos zurückbleibt, sondern Tipps bekommt, wie man sein Konsumverhalten von nun an verändern kann, um direkten Einfluss auszuüben und seine persönliche Verantwortung ernst zu nehmen. Ein Thema, das uns alle angeht. Wie gesagt, dieses Buch MUSS man gelesen haben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos offen! 1. August 2010
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Tanja Busse versteht es einmal mehr, den Verbraucher bei der Ehre zu packen. Denn er macht sich mitschuldig, wenn er die Machenschaften der Industrie einfach stillschweigend akzeptiert, indem er kritiklos im Supermarkt einkaufen geht. Es ist inzwischen nicht mehr so schwer, sich als Verbraucher dagegen zu wehren. Er muss es nur tun und sehr viel teurer ist es auch nicht, womöglich am Ende sogar billiger.
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5.0 von 5 Sternen Supper weider so habe schon von Kolege gehört ist sehr gut
Supper weider so habe schon von Kolege gehört ist sehr gut sehr gut so Supper weider so ist sehr gut
Vor 27 Tagen von Michael veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ... und nun mag ich kein Hühnchen mehr essen ...
In einem Fernsehinterview habe ich vor ein paar Wochen das erste Mal Tanja Busse gesehen / gehört. Und was sie da gesagt hat gefiel mir. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von meka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schon wieder werden einem die Augen geöffnet ....
Es ist schon erstaunlich was man letztendlich anrichtet, wenn man einfach nur durch einen Supermarkt läuft und kauft wonach einem gerade der Sinn steht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von M. Leonhardt
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
"Die Ernährungsdiktatur" ist ein wichtiges Buch. Es ist sehr interessant und informativ, dabei gut zu lesen, spannend und es regt zum Nachdenken an: Über das eigene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2010 von Kirsten
3.0 von 5 Sternen Die einfachen Schuldzuweisungen, die permanente "Wir-gegen-Die"-...
Mit der reißerischen Überschrift "Sind die Dicken selbst schuld?" macht Tanja Busse das erste Kapitel ihres neuen Buches "Die Ernährungsdiktatur" auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2010 von Winfried Stanzick
5.0 von 5 Sternen Aufklärend und unterhaltsam
Die Kunst, Sachthemen gut zu beschreiben ohne den Lesern zu langweilen, wird hier sehr gut vollbracht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2010 von K. Blöcher
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