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Die Erfindung des Weihnachtsbaums (Insel Bücherei)
 
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Die Erfindung des Weihnachtsbaums (Insel Bücherei) [Gebundene Ausgabe]

Bernd Brunner
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 92 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 1 (19. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458193472
  • ISBN-13: 978-3458193470
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.004 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernd Brunner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Brunner geht tief in die Vergangenheit zurück: Der Kulturwissenschaftler stellte Beispiele aus der Baumverehrung in alten indischen und isländischen Schriften, aber auch aus der Mythologie vor. Zitate und ungewöhnliche Fundstücke aus Literatur, Geschichte und historischen Quellen machen das Büchlein zu einer vergnüglichen Lektüre.«

(C. Hoevermann wortstark.de )

»Aber wie kommt der Weihnachtsbaum in die gute Stube? Davon erzählt der Kulturwissenschaftler Brunner in dem kleinen, feinen und hübsch illustrierten Band. Dabei bringt er viel Wissenswertes zu Tage. … Gedichte, Liederverse und ungewöhnliche literarische Fundstücke garantieren eine vergnügliche Lektüre in der Adventszeit.«

(Zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft )

»Wie, warum und wann er vom Wald ins Haus fand, erzählt Bernd Brunner in seinem kurzweiligen Büchlein.«

(Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Der Autor recherchiert den Ursprung des Tannenbaums, führt den Leser u. a. über isländische, schwedische und indische Gewächse hin zur griechischen Mythologie und präsentiert die unterschiedlichsten symbolischen Aussagen mit ihren sagenumwobenen Quellen der Entstehung. … Bibliophiles, fein illustriertes Bändchen rund um die ›Entdeckung‹ des Tannenbaumes.«

(Brigitta Morgenstern eliport.de )

»So erzählt er auch in seinem schmalen, schmucken Insel-Band über die Erfindung des Weihnachtsbaums nicht nur nachschlagbare Fakten, sondern die Biografie des Baums wie die eines Menschen. … Brunners kurzweilige Reise durch die Jahresringe des Weihnachtsbaums streift dabei so unterschiedliche Winkel wie die Kulturgeschichte des Wohnens oder die Entwicklung der Puppenindustrie.«

(Anja Hirsch zeit.de )

Kurzbeschreibung

Ein bunt geschmückter und hell erleuchteter Christbaum ist das wichtigste und beliebteste Symbol unseres Weihnachtsfestes. Woher aber kommt diese Tradition? Dieser Band erzählt die Geschichte des Weihnachtsbaums und präsentiert eine weltweite Erfolgsstory, denn der zunächst nur im deutschen Kulturraum beheimatete Brauch taucht heute in vielen, nicht immer vom Christentum geprägten, Ländern auf. Ein schön illustriertes Buch, das einige Überraschungen bereithält.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Biographie eines Baumes 20. Oktober 2011
Von M. Hoevermann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Fast in jeder Stube ist er in christlich geprägten Ländern zur Weihnachtszeit zu finden: der geschmückte Nadelbaum. Manche bevorzugen echte Tannen, Fichten oder Kiefern, andere wählen umweltfreundliche, künstliche Varianten. Auch Familien mit anderer Religionszugehörigkeit oder Atheisten stellen zuweilen einen auf. Meistens, damit der Nachwuchs in der Schule mitreden kann und nicht ausgeschlossen wird. Geschmückt mit Strohsternen, Lichtern, Kugeln und Lametta bringt der Baum ein Stück Natur ins eigene Heim. Gemütlichkeit strahlt er aus. Und er erinnert mit seinen grünen Zweigen an den Frühling.

Heutzutage sind aus dem Anbau geeigneter Bäume und der Herstellung von Lichtern und Baumschmuck längst große Industriezweige geworden. Rund 50 Millionen Bäume werden jährlich in Europa zur Weihnachtszeit abgeholzt. Hauptexporteur ist ausgerechnet Dänemark. Das kleine, an sich eher waldarme Land baut mehrheitlich Nordmanntannen an. Eigentlich kann diese Baumart bis zu 500 Jahre alt werden. Bis ein Baum etwa zwei Meter groß ist, vergehen acht Jahre; bis zur Entsorgung aus dem Haus höchstens acht Wochen. Das wirft im 21. Jahrhundert bei umweltbewussten Menschen die Frage auf, ob das wirklich sein muss.

Doch woher stammt diese Tradition eigentlich? Wieso wird ein Baum gefällt, der dann einige, wenige Tage bunt geschmückt und beleuchtet innerhalb unserer Wohnung verbleibt? Diese Frage beschäftigte schon 1889 einen Leser der bürgerlichen Familienzeitschrift "Die Gartenlaube", der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auflagenstärksten Zeitschrift im deutschen Raum. Eine Antwort auf seine Frage gab es jedoch nicht.

Überlieferungen zufolge ist ein dekorierter Baum zur Weihnachtszeit schon 1419 in Freiburg im Breisgau gesehen worden. In Riga wird der erste Christbaum auf 1510 datiert. So richtig sicher ist das aber auch nicht.

Liegen die Ursprünge in Deutschland, in Lettland oder handelt es sich beim Schmücken des Baumes gar um einen Brauch, der aus Zentralasien stammt? Die türkische Altorientalistin Muazzez Ilmiye Çeg vermutet, dass er Teil eines Festes war, das einst von den "Urtürken" gefeiert wurde. Ist dieser Brauch heidnisch, christlich, geht er auf andere Religionen zurück? Geburtstag und Geburtsort bleiben unklar.

Zunächst fand man den Baum im öffentlichen, erst später auch im privaten und politischen Rahmen, z.B. vor Rathäusern, in Lazaretten oder Militärquartieren.

Familienfeiern rund um den Weihnachtsbaum begannen im deutschen Raum erst im ausgehenden 18. Jahrhundert: Der geschmückte, immergrüne Nadelbaum wurde Teil des bürgerlichen Familienlebens und ist heute aus diesem auch nicht mehr wegzudenken. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich das Ritual des Baumschmückens zudem auch über Europa und den Rest der Welt.

In 23 spannend zu lesenden Kapiteln spürt Bernd Brunner der Kulturgeschichte des Weihnachtsbaumes nach. Er beschreibt die weltweite Begeisterung für diesen Brauch, schneidet aber auch die Probleme an. Denn das Abholzen von Tannen, Fichten und Kiefern gefährdete mitunter die Waldbestände, was Gegenmaßnahmen erforderlich machte und schließlich zur Einrichtung spezieller Plantagen führte.

Brunner geht tief in die Vergangenheit zurück: Der Kulturwissenschaftler stellt Beispiele aus der Baumverehrung in alten indischen und isländischen Schriften, aber auch aus der Mythologie vor. Zitate und ungewöhnliche Fundstücke aus Literatur, Geschichte und historischen Quellen machen das Büchlein zu einer vergnüglichen Lektüre.

Selbstverständlich gibt es für sämtliche verwendete Informationen genaue Belege. Illustrationen wie Scherenschnitte, Fotos, Postkartenmotive oder Werbeanzeigen lockern nicht nur optisch auf, sondern stellen auch selbst spannende Quellen dar, die ihre eigene Geschichte erzählen. Soweit die Herkunft der verwendeten Bildmaterialien noch zu ermitteln war, ist sie ebenfalls am Ende verzeichnet. Was fehlt, sind ein Inhalts- und Stichwortverzeichnis. So ist es doch etwas mühsam, bestimmte Stellen wiederzufinden. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch!

Der hübsche, festgebundene Band ist eine Fundgrube für kulturell Interessierte. Auch als Weihnachtspräsent überaus geeignet!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine erstaunliche Geschichte! 25. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem charmanten Buch findet man eine kurze Erklärung der lange Geschichte des Weihnachtsbaumes. Die Mode des Christbaumes hat sich immer wieder verändert., desto besser die Creativität zu spüren mit vielen alten Ideen. Als man liest kommen die persönliche Erinnerungen im Kopf und neue Ideen für ein beeindruckendes Weihnachtsbaum in diesem Jahr.
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