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Die Erfindung des Verderbens [Taschenbuch]

Jules Verne
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 8., Aufl. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325720406X
  • ISBN-13: 978-3257204063
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 864.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Die Erfindung des Verderbens, einer der ersten Science-Fiction-Romane, wurde in den 70er Jahren von Andreas Scheinert als Hörspiel bearbeitet und fand damit Eingang in die Reihe der Hörspielklassiker. Die große Faszination der Geschichte geht von der Kraft ihrer Vorahnungen auf technischem Gebiet aus, die sich hundert Jahre später bewahrheiten und von der Erzählweise, die einem Tatsachenbericht gleicht und doch eine erfundene Handlung transportiert.

Back Cup, zu deutsch umgestülpte Tasse, ist eine unbewohnte Felseninsel, auf der seltsame Dinge vor sich gehen und die am Ende durch eine unerhörte künstliche Explosion in die Luft geht. Was ist dort geschehen? Anhand von Augenzeugen und einem Tagebuch aus Back Cup wird der Fall rekonstruiert. Es hat geheime Forschungen an einer Flüssigkeit gegeben, die Stoff in Energie umwandeln soll. "Das Kraftwerk in der Faust für die Menschheit", spricht die Stimme, die in Frieden für den Fortschritt forscht. "Die Menschheit ist hohl", antwortet der Kriegsminister zynisch.

Die griffige Dramaturgie und imposante Tonregie des Hörspiels mit verschiedenen Sprechern und beeindruckend plastischer Hintergrundatmosphäre geben dem Roman von Jules Verne eine spannende neue Dimension. Spieldauer: 59:01 Minuten, 1 CD, auch erhältlich als Hörkassette. --Daphne Großmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jules Verne (1818-1905) war lust- und erfolgloser Jurist, Börsenmakler und Bühnendichter und wurde einer der fleißigsten und erfolgreichsten Schriftsteller überhaupt: seine rund 90 Reise-Romane erschienen bislang in 133 Übersetzungen, wurden bisher 55mal verfilmt und zählen - nach der Bibel, vor Shakespeare und Karl Marx - zu den verbreitetsten Werken der Welt; gelesen und geliebt von Alexandre Dumas, George Sand, Jacques Offenbach, Gautier, Mallarmé, Raymond Roussel, Apollinaire, Butor, Cocteau, Queneau, Tolstoi, Turgenjew, Mendelejew, Gorki, Gerhart Hauptmann, Arno Schmidt, Urs Widmer, von zahlreichen Wissenschaftlern, Technikern und Kosmonauten und von - mutmaßlich Milliarden - Lesern aller Zeiten und Länder.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich 29. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Unglaublich, aber diese Geschichte wurde 1896 veröffentlicht: Ein Wissenschaftler baut eine Rakete mit speziellem Zünd- und Treibstoff. Die Mächte der Welt kaufen ihm seine Waffe nicht ab, sonden stecken ihn in eine Heilanstalt. Von dort wird der Erfinder von Verbrechern entführt, die mit seiner Rakete nun die Welt bedrohen. Bei Jules Verne wird oft kritisiert, dass er in seinen Romanen Technischen Fortschritt nur positives abgewinnen kann. Davon ist in diesem Roman aber wenig zu merken. Ansonsten gibt es in diesem Buch: Piraten, U-Boote, geheime Verstecke etc... Alles in allem ein unterhaltsames Werk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine herbe Enttäuschung 9. Juli 2009
Von Pollux
Format:Taschenbuch
Ich habe bisher vier Bücher von Jules Verne gelesen und ich muss leider sagen, ich war von Buch zu Buch enttäuschter.

Angefangen mit "20.000 Meilen unter dem Meer", was wie ich finde ein wirkliches Meisterwerk an Geschichte und Schreibstil ist! Danach las ich "Die geheimnisvolle Insel", wo schon die Geschichte an manchen Stellen sehr vorhersehbar und alles in allem die ganzen Dinge, die die Gestrandeten auf die Beine stellen wollten viel zu glatt lief. Vom Schreibstil aber noch ein sehr gutes Buch. Dann kam "Reise zum Mittelpunkt der Erde" an die Reihe. Hier lies die Geschichte schon deutlich nach und der Schluss kam zu abrupt.

Nun zu "Die Erfindung des Verderbens". Von der Idee her hätte man daraus ebenso ein Meisterwerk machen können wie 20.000 Meilen unter dem Meer. Aber die Umsetzung ist meines Erachtens miserabel. Ich kann nicht sagen, ob es an der Übersetzung liegt, aber es ist geschrieben wie ein Kinderbuch. Es baut sich überhaupt keine Spannung auf und die Geschichte ist enttäuschend schnell vorhersehbar. Hätte ich es als erstes Buch von Verne gelesen, wäre ich bei ihm definitiv nicht hängen geblieben!
Und es wird auch das letzte Buch von ihm gewesen sein was ich gelesen habe. Schade eigentlich, denn die Ideen und Visionen, die er zu seiner schon hatte, fand ich recht beeindruckend.
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3.0 von 5 Sternen interessant aber nicht ohne Längen 30. März 2005
Von Klabaaz
Format:Taschenbuch
Die Geschichte um die entführung eines genialen (aber letztlich gefährlichen) Erfinders durch einen Piraten ist an sich sehr interessant und erzählenswert, sie verliert jedoch etwas an Spannung, wenn die Liebe des Erzählers zum unwesentlich Detail Überhand nimmt. Dies geschiejt - zumindest zeitweilig - auch in der "Erfindung des Verderbens". Die Entführung und vor allem die Reise zum Versteck der Piraten nimmt einen viel zu breiten Raum im Roman ein, wohingegen die Erfindung selbst nur in wenigen Kapiteln am Ende wirklich im Zentrum steht. Das liegt vor allem daran, dass die Erzählperspektive (aus der Sicht des mit dem Erfinder entführten Ingenieurs, der natürlich in nichts eingeweiht wird und entsprechend von Nichts eine Ahnung hat) etwas unglücklich erscheint, da die Unwissenheit der Erzählers, die eigentlich doch Spannung erzeugen sollte, am Ende einfach nur nervtötend ist. Ständig stellt er die gleichen Fragen, stellt die immer gleichen Spekulationen an und kommt doch zu keinem Schluss. Abgesehen von diesem Längen aber ist die visionäre Grundidee des Romans eine sehr lesenswerte.
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4.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich 27. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Jules Vernes Bücher sind einfach genial. Seine Phantasie hat Dinge geschaffen, die Wirklichkeit geworden sind.
Seine Art den Leser zu fesseln ist einfach klasse.
Gleichzeitig macht er aber auch deutlich, was geschehen kann, wenn Fortschritt und Entwicklung in die falsche Richtung führen, und wenn Erfindungen in die falschen Hände geraten.
Die Geschichte um den Erfinder Thomas Roch und den Ingenieur Simon Hart auf der Insel Back Cup ist spannend und lehrreich zu gleich. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Jules Verne - Die Erfindung des Verderbens 29. Mai 2013
Von A. Prause
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch als Jugendlicher gelesen, fand es damals unheimlich toll, habe mich jetzt wieder an den Titel erinnert und wollte es einfach noch einmal lesen. Also, in nun etwas gehobenerem Alter (53) muss ich sagen, dass es zwar noch genauso ist wie damals ;-) , aber ich empfinde es jetzt eher als Jugendbuch. Da ich meinen geänderten Geschmack nicht dem Buch anlasten kann, volle Punktzahl.
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5.0 von 5 Sternen Eine Superwaffe - Segen oder Fluch? 22. Dezember 2012
Von tim1075
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Weit über 100 Jahre alt ist dieses Buch erstaunlich aktuell: ein Ingenieur hat eine Waffe entwickelt, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt - es gibt nur ein Problem: der Mann befindet sich in einem Sanatorium für psychische Erkrankungen. Der Mann ist absolut vergrämt, hat doch jede Nation sein Verkausangebot wegen des zu hohen Preises abgelehnt.
Eines Tages werden er und sein Pfelger von einem berühmten Pirat entführt und auf eine einsame Insel gebracht - dort kann man den Ingenieur dazu bringen, das Geheimnis seiner Waffer zu offenbaren - schließlich gehe es um den Weltfrieden. Der Pfleger versucht mit allen Mitteln dies zu verhindern. Wieder stellt sich die Frage: wenn eine Nation oder eine Gruppierung eine mächtige Waffe besitzt - Fluch oder Segen?

Spannende und anspruchsvolle Literatur!
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