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Die Erfindung der Poesie Taschenbuch – 1999

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423127031
  • ISBN-13: 978-3423127035
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 508.806 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Es sind die scheinbar ganz einfachen Fragen nach den Anfängen, die den Autor und Übersetzer Raoul Schrott beschäftigt haben: Wer hat eigentlich das erste Gedicht geschrieben? Wann ist es entstanden? Wer schrieb den ersten Reim? Herausgekommen ist dabei ein dicker Wälzer, Die Erfindung der Poesie, eine Zeitreise ins Reich der Lyrik.

Die Suche nach den Antworten führt 35.000 Jahre vor unsere Zeitrechnung zurück. Damals sind die ältesten bekannten Zeichensysteme entwickelt worden: Kalender. Auf diese Spuren begibt sich Raoul Schrott und verfolgt die Entstehung der Schrift, von Piktogrammen auf Kieselsteinen aus der letzten Eiszeit bis zu den Hieroglyphen der Ägypter im Anfangskapitel seines Buches.

Die überraschendste Entdeckung dabei: Das erste Gedicht, das von einem namentlich bekannten Dichter überliefert ist, stammt von einer Frau. Sie heißt Enheduanna und war Prinzessin und Priesterin in der Stadt Ur. Sie schrieb im 24. Jh. v. Chr. sechs Hymnen an die Götter. Sofort wird der enge Zusammenhang zwischen Religion und Dichtung sichtbar. "Die Dichtung als eigene Gattung entstand, als sie sich von der Religion und den sie begleitenden Ausdrucksformen emanzipiert; erst vom Tanz und dann von der Musik. Dabei nahm sie jedoch deren Charakteristiken in ihre Sprache auf; der Rhythmus und die das Singen betonende Vortragsweise stammen daher." Die Hymne an die Göttin Inanna, die typographisch sehr interessant gestaltet ist, hat Raoul Schrott neu übersetzt. Dabei hat er tüchtig den Staub der Vergangenheit entfernt und sich einer kraftvollen, bildhaften Sprache bedient.

Seine Leistung bei der Übertragung alter Texte wird deutlich, wenn er sich Dichtern wie Archilochos (7. Jh. v. Chr.) oder Sappho zuwendet, die in der Vergangenheit so gesteltzt übersetzt wurden, daß ihre Lektüre von eher zweifelhaftem Genuß war. Diese Mischung aus Schwelgen in neu entdeckter Lyrik und fundierter Einführung in die Texte macht den Reiz des Buches von Raoul Schrott aus. Hinzu kommt, daß er durch seine Biographie und seine Vielsprachigkeit aus dem vollen schöpft. Er wurde 1964 auf einer Schiffsreise zwischen Brasilien und Europa geboren, wuchs in Tunis und Zürich auf, studierte Literatur- und Sprachwissenschaften und übersetzt aus dem Lateinischen, Griechischen, Gälischen, Okzitanischen, Französischen und Italienischen.

Die Erfindung der Poesie gehört zu den Büchern, mit denen der Leser nie zu einem Ende kommt, die ihn begleiten und in denen immer wieder Neues entdeckt werden kann. --Manuela Haselberger

Auf drei CDs spricht und bespricht Raoul Schrott exemplarische Gedichte aus Die Erfindung der Poesie. Tote und vergessene Sprachen, ihre Gedichte, werden durch Schrotts Stimme wieder lebendig, egal ob das altarabisch, altgriechisch, lateinisch oder walisisch ist. Dazu entführt er im Ton eines vor Anekdoten sprühenden Universitätsprofessors die Zuhörer in die Welt der Dichter, ihres Schaffens, ihres Andersseins, das sie Poesie erschaffen ließ. Wer die Dichtung liebt, besonders die subjektive, der erhält mit der Hörausgabe von Die Erfindung der Poesie eine behutsame Einführung vom Feinsten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Raoul Schrotts "Die Erfindung der Poesie" ist ein phänomenales Plädoyer für die Lyrik ... Dieses Buch ist ständig auf Achse oder auf hoher See: unterwegs zur Poesie und ihren Ursprüngen. So ein Unternehmen improvisiert man nicht. Es braucht immenses Wissen, literarisches Flair, überragendes Übersetzertalent und eine Sprache mit ausreichendem Frischedatum. Über mangelnde Horizontweite des Entdeckungsreisenden wird sich niemand beklagen wollen. Was er vorlegt ist eine Sensation." (Die Weltwoche)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 31. Mai 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Eine wunderbare lyrische Entdeckungsreise. Jahrtausende alte Dichter von der Sprachkraft Raoul Schrotts so belebt und in unsere Zeit geholt, dass sie unmittelbar zu uns zu sprechen scheinen.
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13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Februar 2000
Format: Taschenbuch
Mit seiner erstaunlichen Auswahl früher Dichtkunst erschließt R. Schrott Gedichte, die dem Leser sonst wohl schwerlich zugänglich wären. Die Übersetzungen in unser heutiges Alltagsdeutsch wirken zwar erfreulich frisch und direkt, lassen aber z.T. gerade die Poesie vermissen. Damit wird zwar der Inhalt (Themen, Bilder usw.) gut vermittelt, aber Ton und Form der Originale fehlen. Das liegt natürlich an den großen Unterschieden zwischen den Sprachen (z.B. den ganz anderen Reim-Möglichkeiten des Arabischen). Dennoch hätte man sich wenigstens den Versuch einer Nachdichtung gewünscht.
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17 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. Februar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Also,ich kann nicht ganz nachvollziehen, was an Schrott bedeutsam sein soll,; von Poesie und Strahlkraft ist nicht viel zu bemerken; und die vielgerühmte Gelehrsamkeit scheint mir eher ein altes verstaubtes Provinzmodell von Gelehrtem aus dem Typus 19.Jahrhundert. Was legt Schrott vor: man gehe in alte Literaturgeschichten, mittlerweile auch schon online und nehme teilweise ausgefallene und tw bekannte Autorenprodukte zurhand und übersetze sie bzw eher schon übersetze sie, indem man schon vorhandene ÜS abwandelt. Dann braucht es nurmehr einen Verleger, der nicht viel weiß und es auflegt und ein paar geschickte Kontaktierungen bei Zeitungen. Und ein bißchen Glück plus eigenes großes Gehabe gemischt mit understatement zum richtigen Zeitpunkt. Sappho ja Sarah nein,warum ? Pedejuina (China) nein, Plato nein,ist das nicht auch Poesie mindestens? Treibt man die Marken "Lyrik" "Poesie" "Philosophie" "Roman" innerhalb deren eigener Logik an ihr stringentes Ende, dann disseminieren diese, d.h. diese Etiketten verlieren dann den Status der "Begrifflichkeit" und sind nichts als bloße "Namen" (vgl. Derrida); der Autor Schrott verliert dann seine Status als "Autor" und wird zum bloßen "Verfasser" , also so was wie ein "Sammler" ohne "eigenes" "Selbst", ein simpler "Kommentator" (vgl.Derrida, Concic,); das Feuilleton inhaftiert selber genügend Kommentatoren, die fast alle gerne einmal Autor geworden wären und sich einen verdienten "Namen" gemacht hätten.Lesen Sie weiter... ›
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