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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2015
Kluge und ideengeschichtlich erhellende Darstellung, die nicht nur Erkenntnisse und Theorien der modernen Soziologie berücksichtigt, sondern sich auch in fundierter Weise mit literatur- und kunstgeschichtlichen Fakten auseinandersetzt. Die Hauptthese des Buches, eine Annäherung an den „Geist“ der Moderne bzw. Postmoderne durch die Analyse des sich dort entwickelnden und artikulierenden „Kreativitätsdispositivs“, ist stringent und überzeugend durchgeführt. Der Überblick reicht von der Genieästhetik des 18. Jahrhunderts bis zu den Kreativitätsdiskursen der neueren "Selbstentfaltungspsychologie".

Kleinere Kritikpunkte schmälern nur wenig den ansonsten sehr positiven Gesamteindruck: der Begriff „Ästhetik“ hätte etwas präziser gefasst werden können, auch sind diverse Abgrenzungen zu vorgängigen Publikationen und theoretischen Modellen nicht immer wirklich plausibel, manche Ausführungen erscheinen zudem allzu redundant. Der fest geknüpfte rote Faden von Darstellung und Argumentation verliert in der zweiten Hälfte des Buches etwas an Verbindlichkeit.
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am 18. Juli 2013
Dies ist ein dicht geschriebenes, trotzdem gut lesbares Grundlagenwerk. Die gesellschaftliche Bedeutung von Kreativität wird geklärt, indem der Autor die Entwicklung in einer Tour de Force für ganz unterschiedlicher Bereiche transparent macht (Entwicklung der Kunst, 'ästhetischer Kapitalismus', die Stadtplanung, die Medien, die Psychologie). Jedes Kapitel gräbt sich einerseits ins Detail ein und destillisiert zugleich immer den grundsätzlichen Strukturwandel heraus. Der Spagath zwischen Gesellschaftstheorie, Historischer Soziologie und kritischer Zeitdiagnose gelingt auf brilliante Weise. Letztlich geht es in dem Buch mehr als bloß um den Kreativitätshype in der Kreativwirtschaft, sondern um eine neue Theorie der Moderne insgesamt, um eine Alternative zu Max Weber.
Neben Boltanskis "Neuer Geist des Kapitalismus" und Rosas "Beschleuigung" eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, das die Moderne der Gegenwart auf den Begriff bringt!
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am 17. November 2013
Unbedingt lesen! Für Soziologiestudenten sowie Menschen aus der Kunst-Szene gleichermaßen.
Sehr anspruchsvoll, viele Betrachtungspunkte - super!

Dazu empfehle ich noch:
- Flüchtige Moderne von Zygmunt Bauman
- Bluescreen von Mark Greif
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am 17. Juli 2013
Ich habe das Buch fast - bis auf wenige Seiten- durchgelesen, und als Insider und weniger Neuling, bin ich mit den Entwicklungen der Kreativwirtschaft sowohl in der Praxis als auch in der Theorie vertraut und finde es an sich sehr schön wie der Autor den Roter Faden von der Kunst- und Kulturgeschichte bis Heute herausgearbeitet hat und verarbeitetet. Aber alles in allem finde ich das Buch viel zu oberflächlich und unkritisch geschrieben, der Autor schreibt zwar über das Neue und bringt selber aber leider nichts Neues ein. Auch hat der Text viel zu viele Wiederholungen.

Das vom Autor selbst gesetzte Ziel wurde meiner Ansicht nach nicht erreicht. Was vermutlich daran liegt das der Autor mehr Literaturrecherche verarbeitet hat und wenig Zeitgeist in seinen Ausarbeitungen mit berücksichtigt hat.

Das Buch hängt daher eher dem vorherrschenden Geschmack und der dominierenden Meinung postmoderner Diskurse nach, als wirklich eine gesellschaftliche Beschreibung im Sinne der Systemtheorie und für das Kreativitätspositiv von Neuerungen zuliefern.

Zur Einführung in die Materie nicht schlecht und längst überfällig, für wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Aufhellung leider zu abgestanden und ohne Würze.
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