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Die Erfindung des Abschieds: Ein Tabor-Süden-Roman
 
 

Die Erfindung des Abschieds: Ein Tabor-Süden-Roman [Kindle Edition]

Friedrich Ani
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Tod seines geliebten Großvaters ist der neunjährige Raphael Vogel spurlos verschwunden. Die zerstrittenen Eltern - und bald auch Öffentlichkeit und Medien - sind in höchstem Alarmzustand. Doch das zuständige Dezernat 11 hat selbst Probleme: Kommissar Tabor Süden (der Seher), einer der wichtigsten Mitarbeiter, hat sich ausgerechnet jetzt in eine Hütte im Wald zurückgezogen und plagt sich mit Selbstvorwürfen wegen eines vergangenen Falls.

Die Polizeimaschinerie läuft an, und gerade dadurch nimmt das Drama seinen Lauf. Es werden Menschen sterben, weil die Beamten Regeln befolgen und Prinzipien einhalten. Als sich die Situation zuspitzt und die Zeichen sich mehren, dass der kleine Raphael zu seinem Opa gehen will, wacht der Seher endlich auf und schreitet mit eigenen Methoden zur Tat - auch ohne die Erlaubnis seiner Vorgesetzten...

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Tukan-Preis für das beste Buch des Jahres der Stadt München. Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman "Süden und der Luftgitarrist". 2011 wurde der Roman "Süden" mit dem Deutschen Krimi Preis 2011 ausgezeichnet. Sein Roman "M", erschienen 2013 im Droemer Verlag, stand im Dezember 2013 auf platz 1 der KrimiZeitBestenliste. Friedrich Ani lebt in München.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 603 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (31. Mai 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005F507N0
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #40.875 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Kriminalromane 22. März 2010
Von M. Kautz
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit "Die Erfindung des Abschieds" startet Freidrich Ani seinen, 14 Bände langen, Tabor Süden Zyklus, mit dem er einen Ermittler schafft, der aufgrund seiner spiritualität und seiner egozentrischen Art, genauso verschroben wie genial ist. Gleichzeitig legt Ani mindestens genauso viel Wert auf das Privatleben der Mitarbeiter von Dezernat 11, wie auf den eigentlichen Fall. Obgleich Süden selbst erst in der Hälfte des Buches erscheint, kann ich diesen Kriminalroman rund um die völlig kaputte Familie Vogl und die sowohl komischen als auch sehr sympathischen Mitarbeiter des Dezernat 11, nur wärmstens empfehlen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Damaskus
Format:Taschenbuch
Friedrich Ani schreibt in einer nostalgischen Art, als würde ihn das, was jetzt passiert, ins Schwelgen bringen. Zumindest klingt es in manchen Passagen des Textes so. Wie dort, als der neunjährige Raphael die Beweggrüngde seiner Flucht aus dem Elternhaus schildert. Es zeigt auf das Verständnis, das Ani seinen Figuren gegenüber hegt und seinen Roman zu etwas Mitreißendem macht. Es lässt einem die Sorgfalt des eindringlichen Erzählstils bewusst werden. Für mich war es ein kostbares Stück Literatur, der die Klischees der üblichen Kriminalromane getrost denen überlässt, deren zweite Romane sich anhören, wie die ersten und die wiederrum wie alle folgenden. Ani nimmt seinen Leser ernst, er scheint beinahe eine vertraute Bindung zu ihm einzugehen und schildert mehr als nur die Geschichte eines Jungen, der von zu Hause ausreißt, weil sein Opa gestorben ist. Es ist die Geschichte eines Polizisten, der zum "Waldschrat" wurde, seit er den Tod eines Mädchens verantworten musste und es ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen drei Polizisten, die einem die Zukunft und die Tragik der Bindung zwischen diesen Menschen näher bringt, als man es von anderen Krimis gewohnt ist. Hier stirbt niemand, zumindest nicht am Anfang, dafür ist Ani ein zu spezieller Erzähler. Er zieht den Leser in den Bann des Vergessenen. Er erzählt, wie die Menschen früher aussahen und zeigt damit, warum sie so handeln, wie sie es jetzt tun. Dadurch erscheint es nicht einmal fragwürdig, warum ein ehemaliger Polizist, der als einer der Besten galt, nackt durch den Wald hüpft, Kobolde sieht und sich als Einsiedler von Wurzeln ernährt. Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi ohne Effekthascherei 29. Januar 2013
Von E. Dum
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
"Die Erfindung des Abschieds" ist der erste von Friedrich Anis Krimis mit dem äußerst eigenwilligen Kommissar Tabor Süden im Mittelpunkt.
Der Fall des 9jährigen Raphael, der nach dem Tod seines Opas von seinem geradezu desolaten Zuhause davonläuft und dadurch wahre Tragödien auslöst, brach mir mit seiner traurigen Grundkonstellation geradezu das Herz.
Das ist kein Krimi für Leser, die nach ständigem "Thrill" und einem Pageturner suchen, sondern für jene, die vielschichtige Charaktere schätzen - und die emotionale Wucht, die aus der scheinbar nüchternen Betrachtung entsteht.
"Die Erfindung des Abschieds" ist langsam, bedächtig, lässt sich Zeit mit der Einführung und Entwicklung der ermittelnden Figuren, nimmt sie über viele Strecken wichtiger als den Fall selbst. Der Roman ist düster und bedrückend, denn nur zu gut weiß man, wie viele Kinder in verzweifelten Verhältnissen so wie Raphael leben müssen.
Und zu Tabor Süden kann ich nur sagen - ein seltsamerer Ermittler ist mir bisher nicht untergekommen. Und er interessiert mich jetzt natürlich brennend.
Manche überlangen Monologe mancher Figuren hätte ich vielleicht nicht so gebraucht, und die Figur von Raphaels prügelndem Vater Thomas war meiner Ansicht nach arg schwarz-weiß gemalt, doch das sind Kleinigkeiten. "Die Erfindung des Abschieds" hat mich sehr getroffen und betroffen gemacht. Nicht mit brutaler Gewalt, sondern mit Substanz und leisem, alltäglichem Horror.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der beste! 28. Januar 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Tabor Süden habe ich erst im Sommer 2012 kennenglernt, als Privatdetetektiv. Und dann viele älteren Krimis gelesen. Dieser ist genial! Ich weiss gar nicht, ob ich ihn als ersten Süden-Krimi empfehlen mag. Süden als mentaler Spinner, einfühlsam, zurückgezogen, dann wieder Streetworker. Eigentlich ist die Reihenfolge von Ani's Krimis ganz egal, Die Einblicke ins Seelenleben des Polizisten (und seines Kollegen) werden hier sehr speziell: Jede Minute ist man gefesselt und: berührt!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fleisch noch Fisch 11. Juni 2005
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die bisherigen Rezensionen schwanken zwischen zwei und fünf Sternen. Und alle Rezensenten haben Recht. Denn das Urteil hängt immer vom Urteilenden ab.
Friedrich Ani hat mit Tabor Süden nicht nur einen neuen Typ (Haupt-) Kommissar geschaffen, sondern auch ein düsteres Szenario bundesdeutschwer Wirklichkeit. Das alles wird gepaart mit einem guten Schuss Mystik und Brutalität bei Tätern und Polizei.
Ein Rezensent schreibt richtig, dass der vorliegende Roman von der Gattung her schwer einzuordnen ist. Das liegt vermutlich daran, dass Autoren von Kriminalromanen - wie mit Sicherheit auch Ani - sich selber lieber als Autor belletristischer Literatur sehen würde. Dagegen spricht praktisch nur, dass die Auflagenzahlen bei Krimis meist deutlich höher sind und ein Autor eben vom Schreiben leben muss.
Und so versucht mancher Schriftsteller sich über die Gattung Krimi als "klassischer" Autor zu etablieren. Die Gefahr besteht dabei darin, dass das Buch dann weder den Erwartungen eines Krimilesers entspricht, noch denen eines Literaturinteressierten.
Und vermutlich genau deshalb wird der Leser enttäuscht sein, der bei der "Erfindung des Abschieds" einen "flotten Krimi" erwartet. Doch auch dem Anspruch eines Romanciers wird Ani zumindest in diesem ersten Werk in keiner Weise gerecht. Ob er dies in den Folgeromanen geschafft hat, bleibt abzuwarten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Süden und die Erfindung des Abschieds
....was diese Bücher von Friedrich Ani in einem bewirken, kann man kaum in Worte fassen.

Es "menschelt"! Er konfrontiert uns mit unserer eigenen Seelentiefe. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von nicki148 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ani ist eine neue Welt
Ich habe inzwischen 12 Ani Romane gelesen und egal um welche Haupt-Figur es sich handelt - es eröffnet sich jedesmal eine ungewohnte und spannende Denkweise - Menschen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Benno veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Raphael Vogel ist verschwunden!
Sonja Feyerabend, Kommissarin im Münchner Dezernat 11, und ihre Kolleginnen und Kollegen haben es mit einem besonderen Fall zu tun: Der 9jährige Raphael Vogel ist spurlos... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2008 von Mag Wolfgang Neubacher
1.0 von 5 Sternen Wirres Durcheinander, wenig Handlung
Mein erster "Süden"-Krimi und sicher auch mein letzter. Ich habe bis zum Schluß die zig verschiedenen Chraraktere nicht auseinanderhalten können. Lesen Sie weiter...
Am 25. Januar 2006 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zwei Augen sind nicht genug ...
"Die Erfindung des Abschieds" war Liebe auf den ersten Blick, Ani brauchte exakt zwei Sätze und ein literarisch-wohliger Schauer erfasste mich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2004 von kah22
2.0 von 5 Sternen Ein ärgerliches Buch
Das Buch wird den Erwartungen an einen guten Krimi weder in der Form noch im Inhalt gerecht. Der Erzählstil ist überladen mit Abschweifungen und ermündenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2004 von Rupert Gerle
4.0 von 5 Sternen Vier Sterbefälle und ein vermisstes Kind
Friedrich Ani schreibt irgendwie anders, als der romanerprobte Leser es gewöhnt ist. Deshalb fällt es schwer diesen Roman richtig einzuordnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2002 von Lothar Hitzges
5.0 von 5 Sternen erstklassiger Krimi
Die Erfindung des Abschieds ist ein wunderbares Buch. Es liest sich einfach und flüssig und man kann ohne Probleme dem Inhalt folgen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2001 von Amazon Kunde
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