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Die Erbin
 
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Die Erbin

Olivia de Havilland , Montgomery Clift , William Wyler    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Olivia de Havilland, Montgomery Clift, Sir Ralph Richardson
  • Regisseur(e): William Wyler
  • Komponist: Aaron Copland
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 9. Februar 2006
  • Produktionsjahr: 1949
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CR5QIM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.077 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

New York um die Jahrhundertwende. Die äußerlich unattraktive Catherine Sloper begegnet dem Lebemann Morris Townsend, der sie glauben macht, er sei in sie verliebt. Tatsächlich blüht die als "alte Jungfer" gehandelte Frau mittleren Alters auf. Der Vater warnt Catherine, dass es der Gigolo Morris wohl eher auf ihr nicht unbeträchtliches Erbe abgesehen hat. Als sie den ihr Geliebter gewordenen Morris auf die Probe stellt, stellt sich die Vermutung als richtig heraus. Catherine rächt sich und zerstört systematisch die Existenz des Mitgiftjägers.

Produktbeschreibungen

New York gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Von Männern unbeachtet lebt die junge Catherine Sloper (Olivia de Havilland) mit ihrem wohlhabenden Vater in einem prachtvollen Haus am Washington Square. Als sich der attraktive Lebemann Morris Townsend (Montgomery Clift) für sie interessiert, nimmt Catherine überglücklich seinen Heiratsantrag an. Als Catherine wenig später entdeckt, dass Townsend sie hintergangen hat und nur auf ihr Erbe aus ist, rächt sie sich

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Kundenrezensionen

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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
William Wyler's "Die Erbin" ist unbestritten einer der großen Klassiker des Hollywoodkinos. Im New York des 19.Jahrhunderts wird die schüchterne und unattraktive Catherine Sloper von einem Verehrer umworben, was ihren Vater sehr überrascht, der den jungen Mann sogleich für einen Mitgiftjäger hält. Die aufbrechenden psychologisch subtil dargestellten Spannungen zwischen den Figuren kulminieren schließlich in einigen ungeheuer effektvoll gefilmten Szenen, über die ich nichts verraten möchte. Der furios gespielte und in sehr langen Einstellungen ruhig aber unerbittlich erzählte Film ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie im klassischen Hollywood eine Geschichte komponiert wurde und wie ein großer Regisseur seine Figuren im Raum inszeniert. Es gibt nur wenige Filme, die so psychologisch genau, exzellent gespielt und virtuos inszeniert sind wie dieser und allein deswegen sollte man sich überlegen diese DVD zu kaufen trotz der folgenden Wermutstropfen.

Das erste Problem ist das weitgehend unrestaurierte Bild. Meine Aufzeichnung von Premiere ist sicher nicht schlechter als das von Verschmutzungen geplagte und gelegentlich zu körnige Bild. Universal erweist sich hier wieder als echtes Billiglabel.
Noch schlimmer ist aber ein unglaublich asynchroner deutscher Ton. Nach knapp einer Stunde beginnt der deutsche Ton ca. eine Sekunde zu früh und schon das ist sehr irritierend und ruiniert den Filmgenuß. Zum Ende hin wird das Problem noch gravierender und man kann den Film im Prinzip nicht mehr in der deutschen Fassung hören, weil der Ton mehrere Sekunden zu früh kommt, die deutsche Tonspur ist also unbrauchbar. Universal täte gut daran den Film zurückzunehmen und neu zu pressen.

Es tut mir in der Seele weh einen so bedeutenden Film mit einer scharfen Warnung versehen zu müssen, der Film bekäme 5 Sterne, aber die Umsetzung ist inakzeptabel. Wer die deutsche Synchro nicht braucht und mit einem mäßigen Bild leben kann, wird mit einem Meisterwerk belohnt. Man sollte allerdings eventuell abwarten, wie Universal auf die Tonprobleme reagiert.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Berlinoise TOP 500 REZENSENT
Literaturverfilmungen dürften wohl zu den am schwierigsten zu realisierenden und am meisten kritisierten Filmprojekten gehören.
Möglichst werkgetreu sollen sie sein, insoweit herrscht wohl Einigkeit.
Nun erreicht man "Werktreue" aber nicht unbedingt dadurch, ein Buch einfach haargenau Szene für Szene, Dialog für Dialog nachzustellen; vielmehr möchten die Stimmung und die Athmosphäre der Vorlage möglichst genau eingefangen sein.

In "Die Erbin" ist dies wunderbar gelungen.
Enorm stilsicher, mit detailgetreuer Ausstattung, schöner Kameraarbeit und vor allem vier wunderbaren Hauptdarstellern wird die Geschichte von Catherine (Olivia De Havilland) erzählt, eine gebildete, aber auch schüchterne, wenig wortgewandte und nur mäßig attraktive junge Frau, die von ihrem verwitweten Vater (Ralph Richardson) aufgrund dieser Eigenschaften nur gering geschätzt wird.
Als sie jedoch den gutaussehenden Morris Townsend (Montgomery Clift) kennenlernt, der sie hofiert, blüht sie zusehends auf und widersetzt sich sogar erstmals ihrem Vater, der in Morris sofort einen Mitgiftjäger sieht und die Beziehung zu unterbinden versucht.
Catherine und Morris wollen "durchbrennen" und heimlich heiraten, aber als Morris erfährt, daß Catherine in diesem Fall kein Geld von ihrem Vater zu erwarten hat, lässt er sie sitzen.
Jahre später nimmt die inzwischen zur alten Jungfer und reichen Erbin gewordene Catherine eiskalte und perfide Rache an dem ehemaligen Geliebten...

Obwohl der Film einige Dialoge aus dem Buch nahezu wörtlich übernimmt, nimmt er andererseits auch einige recht deutliche Veränderungen vor:
So kommt zum Beispiel Dr Slopers zweite Schwester, die im Buch die einzige Person ist, deren Ratschläge der gefühlsarme und wenig zugängliche Doktor akzeptiert, im Film nicht weiter vor, Morris' Schwester wird deutlich lebensküger und sympathischer dargestellt, was ihr im Film mehr Respekt Dr Slopers einbringt und im Buch wird Catherine trotz allem von ihrem Vater enterbt, so daß ihr nach seinem Tod "nur" das Einkommen aus dem kleinen Vermögen ihrer Mutter bleibt.
Einige der stärksten Szenen des Filmes, so die, in der Catherine eine Nacht lang vergeblich auf Morris wartet, oder auch die wunderbare letzte Szene zwischen Catherine und ihrem Vater, kommen im Buch so gar nicht vor.

Der Film schafft es aber auf nahezu unglaubliche Weise, daß man diese Änderungen, auch, wenn man den Roman kennt, nicht als störende Verfälschung empfindet.
Ich bin vielmehr geneigt zu sagen, daß der Film das Kunststück vollbringt, trotz (oder gerade wegen?) einiger zum Teil sogar deutlicher Veränderungen den Effekt des Buches noch zu verstärken.
Die Tatsache, daß Morris merklich sympathischer dargestellt wird, als dies der auktoriale Ich-Erzähler in James' Roman tut, führt sogar dazu, daß der Film deutlich mehr Interpretationsmöglichkeiten bietet als der Roman.
Wenn zum Beispiel Catherine im Film ihrem Vater sagt, daß sie auch mit ihm zwanzig Jahre lang zusammengelebt habe, ohne daß dieser sie je geliebt habe und daß sie in einer Ehe mit Morris zumindest die Chance gehabt hätte, irgendwann seine wahre Liebe zu erringen, so zeugt dies von mehr erlangter Reife und Scharfsichtigkeit, als Henry James sie seiner Romanheldin zugesteht.
Und Catherines Bemerkung über Morris "Damals wollte er nur mein Geld, jetzt ist er gierig geworden und will meine Liebe dazu" ist ebenfalls ein Aspekt, den der Film eigenständig der Geschichte hinzufügt.
Es bleibt so im Film die Frage offen, ob Morris Catherine nicht doch immer schon gemocht und letztlich auch zu lieben begonnen hat (wenngleich er natürlich auch gerne in eine reiche Familie einheiraten wollte).
Der geniale Schluss mit Catherines letzten Worten "I can be very cruel - I have been tought by masters" kommt im Buch übrigens so auch nicht vor und ist ein wahrer Kunstgriff der Drehbuchautoren Ruth und Augustus Goetz, der das Ende des Romanes nicht verfälscht, aber ungemein effektvoll ergänzt.

Es liegt mir fern zu behaupten, daß William Wyler hier aus einem mittelmäßigen Roman einen guten Film gemacht hat, die Romanvorlage von Henry James ist ein ohne Zweifel fesselndes und psychologisch einfühlsames Buch.
Wyler ist hier vielmehr etwas ganz anderes gelungen, nämlich aus einem schon sehr guten Buch einen sogar noch besseren Film zu machen.

Absolut empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von CJ Cregg
Als großer Fan von Literaturverfilmungen und Kostümfilmen freue ich mich, dass ich nun endlich die Chance habe, auch DIE ERBIN zu besitzen. Im TV sieht man diesen Film leider auch selten. Natürlich wäre eine bessere Ausstattung mit Bonusmaterial schöner - dafür gibt es von mir einen Punkt Abzug. Andererseits ist es mir lieber, wenn solche Klassiker überhaupt erscheinen, als dass sie wegen strenger Kostenrechnungen gar nicht veröffentlicht werden.

Wie ich erfahren konnte, hat Universal die asynchrone Auflage unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems zurückgezogen und eine neue Auflage veröffentlicht. Somit kann nun unbesorgt jeder zugreifen, der diesen tollen Klassiker mit Olivia De Havilland und Montgomery Clift besitzen möchte.
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Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Olivia de Havilland ist auf Rache aus,....
,.... und das nicht gerade sanft.

Es geht um ein nettes, schüchternes Mädchen(Olivia de Havilland), dass immer wieder zugesetzt bekommt wie hässlich es... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Film-Freak veröffentlicht
Genial gespielt
"The Heiress", so der Originaltitel, ist einer der Filme, die man sich gerne ansieht, weil die Schauspieler so gut sind (was natürlich auch Teil der Regie von William Wyler... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Falke
Eine Emanzipationsgeschichte, psychologisch dicht und wohltuend...
Bei den älteren DVDs war wohl die Synchronspur asynchron, das Problem wurde aber zum Glück mittlerweile behoben! Ich habe die DVD Ende 2008 gekauft und es war alles OK. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Ophelia
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Veröffentlicht am 9. Juni 2008 von Joerg Dittmann
Großartiges Meisterwerk!
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Veröffentlicht am 29. Februar 2008 von N. Lahmann
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Veröffentlicht am 13. April 2007 von Marcello Caporaso
Ein Meisterwerk, vollkommen verunstaltet.
Ist ja wunderschön das die erste Ausgabe dieser DVD inzwischen vom Markt genommen wurde da die deutsche Synchronisation nicht syncron mit der Sprache läuft, sondern um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2007 von Gerard B.
Mit jedem Mal besser
Ein ganz hervorragender Klassiker. Wenn man Literatur (Henry James' "Washington Square") verfilmt, dann so! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von Simone Sass
Die Erbin - Ein Meisterwerk von William Wyler
Ich schreibe diese Rezension nur deshalb, weil die durchschnittliche Bewertung des Films hier nur 2 Sterne beträgt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von Spectator
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