Pressestimmen
"Immer wieder einmal wird nach dem Roman der Bundesrepublik Deutschland gerufen. Hier ist, aus erster Hand, der Roman zu ihrer Wirtschaftsgeschichte." Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.00 "Hans von der Goltz stellt die Frage, ob in der Grauzone von Wirtschaft und Politik, von Geld und Macht der Zynismus der Korruption tatsächlich unvermeidlich sein muss. 'Die Erben' - ein Roman, den nur einer schreiben konnte, der weiß, was in der europäischen Wirtschaft wirklich geschieht." Handelsblatt, 11.09.00
Kurzbeschreibung
Frankfurt in den neunziger Jahren. Eine neue Generation drängt an die Spitze einer Wirtschaft, die zu den stärksten der Welt gehört. Ist es auch für Martin Lehr Zeit, abzutreten? Ist es nicht verständlich, wenn seine Tochter die Führung des Familienunternehmens an sich ziehen will? Oder ist es ein zynisches Kalkül, bei dem nichts zählt als das eigene Interesse an Geld und Macht? Lehr sieht sich mit einem Mal als Angeklagter. Verdacht der Steuerhinterziehung, ungeklärte Einkünfte, ungeklärte Spenden - alles spricht gegen ihn, und der Kampf scheint aussichtslos ... Nichts ist geheimnisvoller, undurchdringlicher als die Entscheidungszentren der großen Wirtschaft. Es geht um Geld, viel Geld, es geht um Macht und um Politik. Geht es auch noch um Verantwortung und Moral? Oder haben Zynismus und Korruption längst gesiegt?
Über den Autor
Hans Graf von der Goltz, geboren 1926 in Stettin, studierte Jura in München. Er begann 1956 in Amerika seine Berufslaufbahn in der Finanzwelt. Seitdem bekleidete er Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft (unter anderem als Berater der Familie Quandt) und veröffentlichte zahlreiche Romane.