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Die Entscheidung der Magd [Taschenbuch]

Marion Henneberg
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548269591
  • ISBN-13: 978-3548269597
  • Originaltitel: Eilika
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.490 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Marion Henneberg
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Handlung wird trotz der Dicke des Buches nie langweilig, der Leser liebt und leidet mit.« GOSLARSCHE ZEITUNG / 27.02.09/Sabine Kempfer

Kurzbeschreibung

Die temperamentvolle 17-jährige Eilika lebt als Dienstmagd auf der Bernburg. Dort trifft sie auf den stattlichen Ritter Robert von Harsefeld. Beide sind fasziniert voneinander, doch das Schicksal trennt sie sofort wieder: Robert zieht mit seinem Knappen Ingulf, Eilikas kleinem Bruder, für den Sachsenherzog Heinrich den Löwen in den Krieg. Als ein junger Adliger zudringlich wird, flüchtet Eilika zur alten Amme Alda, die sie in die Geheimnisse der Heilkunst einführt, und lernt in Quedlinburg Lesen und Schreiben. Als Heilkundige erfährt sie immer größere Anerkennung. Doch Alda stirbt und Eilika reist dem Kriegsschauplatz entgegen, um Robert und ihren Bruder zu suchen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Klasse für sich 15. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Magd Eilika ist grünäugig, rothaarig und so arm, daß sie nicht einmal ein eigenes Kleid besitzt. Also trägt sie die abgelegten Klamotten einer Freundin auf - und da die Freundin zart gebaut ist, quellen Eilikas üppige Formen regelmäßig aus dem Ausschnitt und ziehen die Aufmerksamkeit des Mannsvolkes auf der Bernburg auf sich. Doch ehe der Bösewicht Reinmar - zu erkennen an Knollennase und schmalen Lippen - sich an ihr vergreifen kann, eilt Ritter Robert zur Hilfe - zu erkennen an kantigem Kinn und stahlblauen Augen. Eilika flüchtet von der Bernburg, wird mehrere Male fast vergewaltigt, begegnet Ritter Robert unbekleidet an einem Wasserfall, wird in Rekordzeit von einer alten Kräuterfrau zur Heilerin ausgebildet, lernt nebenbei noch Lesen und Schreiben und rettet diverse Soldatenleben. Irgendwann findet sie auch den zwischenzeitlich verloren gegangenen Ritter Robert wieder, und wenn sie nicht gestorben sind, dann tummeln sie sich noch heute unter ihrem Wasserfall.

Wirklich beeindruckend an diesem Roman ist nicht die ebenso glaubwürdige wie originelle Handlung, sondern die experimentelle Sprache der Autorin. Besonders gelungen ist ihr dabei das Heraufbeschwören des mittelalterlichen Kontextes, der durch Ausdrücke wie "Klasse!" und "Toll!" immer wieder zeitgemäß unterstrichen wird. Wer eine besondere Vorliebe für verschachtelte Nebensätze, an deren Ende, das für gewöhnlich ziemlich weit vom Anfang entfernt liegt, niemand mehr weiß, wovon eingangs die Rede war, hat, kommt hier sprachlich vollends auf seine Kosten. Auch Freunde von Füllwörtern werden vermutlich an diesem Buch wohl stilistisch ziemlich viel Freude haben, insbesondere an dem ziemlich aussagekräftigen und daher wohl auch bei so ziemlich jeder Gelegenheit auftauchenden Wort "ziemlich".

Die solchermaßen beschriebenen Charaktere zeichnen sich durch besondere Tiefe und Vielschichtigkeit aus, sie wecken Sympathien und reißen den Leser mit. Ritter Robert mit den stahlblauen Augen und die dralle Magd Eilika wirken so realistisch, daß man sich kaum von ihnen trennen mag. Bleibt zuletzt noch der faszinierende historische Kontext des Romans zu erwähnen, in dem der Leser Bemerkenswertes über die sächsische Regionalpolitik des Hochmittelalters erfährt - immer ein gutes Thema für den nächsten Smalltalk.

PS: Bei der Lektüre dieses Buches lag ich fiebernd im Bett. Das könnte meine Urteilsvermögen getrübt haben.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht ganz überzeugend 9. Februar 2009
Von Tigo
Format:Taschenbuch
Für mich ist dieses Buch eher ein Liebesroman, der im Kleid eines historischen Romans daher kommt. Die Charaktere bleiben leider ein wenig flach, ihre Beschreibungen sind nicht eingängig genug, um wirklich zu wirken. Allein für die Optik von Robert habe ich einige Male zurückblättern müssen, um mir nochmal in Erinnerung zu rufen, wie er aussah. Eilika ist mir persönlich eher unsympathisch, da ich ihre impulsiven Handlungen unklug und nervig fand. Zudem erscheint es mir in diese Zeit transportiert auch nicht sehr glaubhaft.

Der Zeitumfang für das Erlernen der Kräuterkunde sowie für des Lesens/Schreibens ist ebenfalls zu kurz gefasst, um glaubwürdig zu sein. Das wird alles nur angerissen, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Ich hätte mir ebenfalls bessere Erläuterungen der historischen Zusammenhänge gewünscht, die diesen Kreuzzug besser in den Kontext der Zeit einpassen. Gern auch in Form einer Zeittafel oder gar noch mit einer Karte versehen, die uns die Verteilung der Gebiete nähergebracht hätte.

Dennoch - der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr, man kann das Buch flüssig lesen und da ist deutliches Potential vorhanden! Vielleicht ist einfach das Genre nicht klug gewählt?

Ich bin auf das nächste Buch der Autorin schon sehr gespannt!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr enttäuscht 6. Oktober 2009
Von A. Böhme
Format:Taschenbuch
Ich habe mir dieses Buch schenken lassen, weil ich die Geschichte auf den ersten Blick sehr interessant fand. Doch leider hat das Buch mich einiges an Nerven gekostet und es hat lange gedauert, bis ich es zu ende gelesen habe. Die Idee hinter der Geschichte hat mir gefallen, doch die Umsetzung war geradezu grauenhaft. Die Geschichte zwischen Robert und Eilika- das junge Mädchen wirkt an vielen Stellen unnachvollziehbar naiv und zickig, richtig unsympathisch- hat meines Erachtens wenig Tiefgang. Er kam, sah und liebte. Nun, das kommt auch in vielen anderen Romanen vor, doch hier wirkt die Geschichte wie aus der Sicht einer fantasierenden 15-Jährigen erzählt. Ich konnte dem Schreibstil nicht einmal die so oft angepriesene Flüsse des Textes nachempfinden, es war ein Graus zu lesen, wie langweilig der Kreuzzug gestaltet war, von gewissen Zwischenfällen zwischen Robert und Reinmar von Nortingen ganz abzusehen. Ich finde dieses Buch wenig empfehlenswert. Für die Autorin hoffe ich, dass sie sich noch weiter entwickelt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Erstlingswerk gelungen :-)
In ihrem ersten Roman entführt uns die Autorin ins Hochmittelalter, die Geschehnisse begeben sich in der Zeit um 1147. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von catangeleyez veröffentlicht
Naja es geht
Ich hatte mir mehr erhoffe, es ist gut zum Zeit vertreiben, für Herbstabende.
Besondre Spannung kann ich nicht feststellen, es plätschert halt vor sich hin, nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Sonne2012 veröffentlicht
Eilika "von" der Bernburg und ihre Geschichte
Ich möchte euch heute von einem mittelalterlichen Frauenschicksal berichten. Ich habe mich auch vom Mittelalterfieber anstecken lassen und auf meiner Suche nach interessanten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von Heidi Zengerling
Nicht wirklich schlecht,nicht wirklich gut
Habe das Buch recht schnell durchgelesen, weil es sehr einfach geschrieben ist. Das jedoch gefiel mir eher weniger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von Salia
so ein Stuss
diesen Roman empfinde ich als eine Frechheit. Er ist schlecht recherchiert, die Sprache erinnert an einen mittleren Schüleraufsatz und beschränkt sich auf die Attribute... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von Leseratte
Fesselnd
Wer die Geschichten der Hebamme mag, wird dieses Buch lieben! Viel Gefühl und ein wenig Geschichte. Aber sehr fesselnd geschrieben! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von Nadja König
Recht zähe Liebesgeschichte mit historischem Background
Da ich ein Fan von historischen Büchern bin, war ich, schon vor Erscheinen dieses Buches, sehr gespannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2009 von A. Neumann
gutes Erstlingswerk
Ich hatte mich für dieses Buch entschieden, weil mich der Klappentext etwas an "Das Geheimnis der Hebamme" erinnerte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von Videl1981
Sehr langweilig
Dies ist wirklich ein äußerst langatmiger Roman. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und man kann irgendwie schon alles vorhersehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2009 von mausi
Sehr entspannendes Buch
Glückwunsch an die Schriftstellerin Marion Henneberg - es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 von Simone Hagedorn
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