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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 [Blu-ray]

John Travolta , Luis Guzman , Tony Scott    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,65 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: John Travolta, Luis Guzman, John Turturro, Denzel Washington, James Gandolfini
  • Regisseur(e): Tony Scott
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby TrueHD 5.1), Italienisch (Dolby TrueHD 5.1), Englisch (Dolby TrueHD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002UWW9LE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.428 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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In Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 wird eine New Yorker U-Bahn zum Schauplatz eines Psychoduells zwischen John Travolta und Denzel Washington. Actionthriller von „Kawumm”-Spezialist Tony Scott.

Der Film ist das Remake eines 70er Jahre Streifens (Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123) an den sich viele Actionliebhaber gerne erinnern werden. Ein verschollenes B-Movie Kleinod könnte man sagen, mit Walter Matthau und Robert Shaw in den Hauptrollen. Ging es im Original, das im übrigen auf einem Bestseller von John Godey basiert, noch ausschliesslich um Geld, ersetzt im Remake Rache das Motiv. Aber bis der Zuschauer zu den wahren Motiven des Bösewichts vordringt explodieren erst Mal jede Menge Autos – und das ist nicht negativ gemeint. War es nicht Quentin Tarantino der einmal recht nachvollziehbar meinte: ich sehe auf einer Kinoleinwand lieber ein explodierendes als ein parkendes Auto? Tony Scott hat ihn erhört!

Der brutale Gangster mit Fu-Manchu Bärtchen Ryder (John Travolta) hat mit seiner Gang eine vollbesetzte New Yorker U-Bahn entführt. Die Forderung lautet: 10 Millionen Dollar, zahlbar innerhalb einer Stunde. Ansonsten wird eine Geisel nach der anderen hingerichtet. Während sich in den Eingeweiden der Megastadt ein Drama abspielt versucht Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) verzweifelt den Kampf gegen die Zeit zu gewinnen um Menschenleben zu retten. Aber Garber ist weder Cop noch Verhandlungsexperte. Er ist Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe. Doch Ryder besteht hartnäckig darauf ausschliesslich mit Garber zu sprechen. Weshalb?

Die Beantwortung dieser Frage steht bei allem explosiven Drumherum im Mittelpunkt des Films. Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ist also strenggenommen ein Kammerspiel, ein Psychokrieg zwischen zwei denkbar unterschiedlichen Figuren. Diese Tatsache verhilft dem Film und dem nervös-hysterischem Stil seines Regisseurs zur notwendigen Erdung und führt zu einem verblüffendem Ergebnis. Das oft als Oberflächenkino gescholtene Werk Tony Scotts erhält plötzlich Raum zum Atmen, die Spannungsflächen zwischen Actionsequenzen und Geiselverhandlungen wirken ausbalanciert und der pulsierende Rhythmus der Schnittsequenzen und des Soundtracks trifft auf die Intensität zweier grosser Schauspieler – John Travolta und Denzel Washinton. Und noch mehr: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ist auf einer zusätzlichen Ebene gerade im Abgleich mit seinem Original auch die Zustandsbeschreibung einer dynamischen Stadt und deren Veränderungspotential. War New Yorks U-Bahn System im Original noch ein quietschender, graffittibeschmierter Schrotthaufen, dominiert jetzt High Tech, sauber – aseptisch – glatt. Ist Bösewicht Ryder in seiner Selbstgerechtigkeit von der moralischen Überlegenheit seines Tuns überzeugt, bleibt er dennoch nur eine diabolische Ausgeburt, ein Symbol seiner Zeit: dem unverhohlenem Rausch nach Geld und Macht. Garber unterscheidet sich von ihm durch seine Entscheidungen. Irgendwie bringt der Beamte es fertig zwischen Überfluss und Korrumption seine Würde zu wahren. Wenn er in der letzten Einstellung des Films in seinem Vororthäuschen verschwindet ist es als ob er einfach nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt. Die Stadt ist gerettet, erneut. ---Thomas Reuthebuch

Bonusmaterial

- Kommentar von Regisseur Tony Scott
- Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black
- Keine Zeit zu verlieren: Making of "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123"
- „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York
- Von oben bis unten: Charakterstilisierung
- Das Marketing für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123"
- cineChat

Produktbeschreibungen

Der Alltag von Walter Garber (Denzel Washington), Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den Fugen - die Entführung einer U-Bahn. Ryder (John Travolta), der kaltblütige führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie können sie überhaupt

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The Braking of Pelham 123 27. Dezember 2010
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Es hätte so schön werden können. Ein erprobter Stoff, ein Action-Regisseur, der mindestens zweimal schon gezeigt hat, daß er den Zuschauer auf eine tosende Achterbahnfahrt schicken kann ("Crimson Tide", 1995, und "Man on Fire", 2004) und ein Top-Schauspieler, der in dem zuletzt genannten Film unter eben diesem Regisseur eine großartige Leistung erbracht hat. Aber trotz alledem fährt die Pelham 123 die meiste Zeit mit angezogener Handbremse.

Man sollte dem Remake "The Taking of Pelham 123" (2009) von Tony Scott auf keinen Fall Unrecht tun, indem man es mit Joseph Sargents Original aus dem Jahre 1974 vergleicht, denn eine solche Gegenüberstellung kann schwerlich objektiv sein - Nostalgie verhindert eben oft klares Denken - und würde dem Film außerdem unnötigerweise das Recht absprechen, als ein eigenständiges Werk betrachtet zu werden. Statt dessen möchte ich zum Vergleich zwei Filme jüngeren Datums heranziehen, die ebenfalls von einem Psychoduell um eine Gruppe Geiseln handeln - Spike Lees "Inside Man" (2006) und F. Gary Grays "The Negotiator" (1998).

Sowohl Lee als auch Gray lassen in ihren Filmen die Fronten zwischen Gut und Böse nicht so geradlinig verlaufen, wie dies in Scotts Film geschieht. Besonders "The Negotiator" macht es dem Zuschauer nicht leicht, sich vom Protagonisten zu distanzieren - trotz des verwerflichen Mittels, das er anwendet, um seine Unschuld zu beweisen. Auch in "Inside Man" können wir uns einer gewissen Sympathie für die Geiselnehmer - die ja immerhin eines der schlimmsten Verbrechen begehen - nicht erwehren, während Tony Scott seinen Schurken Ryder als einen so eindimensionalen und psychopathischen schweren Jungen, mit Knasttätowierungen und allem Drum und Dran, zeichnet, daß sich John Travolta an dieser Rolle sichtlich einen Bruch hebt. Den Ryder mögen wir gar nicht, nicht eine Sekunde lang, seinen von Denzel Washington verkörperten Gegenspieler, Walter Garber, dagegen sehr. Scott zeichnet Garber als einen bescheidenen, aber willensstarken und, trotz eines zweifelhaften Vorwurfs gegen seine Redlichkeit im Amt, anständigen Durchschnittsbürger, also als jemanden, mit dem man sich gern identifiziert. Doch das war's dann auch schon. Trotz des dunklen Punktes in seiner Vergangenheit bleibt Garber eine äußerst oberflächlich gezeichnete Figur ohne Ecken und Kanten, und ich glaube, daß es nur dem schauspielerischen Geschick Washingtons zu verdanken ist, daß wir nicht nach den ersten zwanzig Minuten jegliches Interesse an ihm verlieren.

Denn das Drehbuch nötigt kein großes Interesse ab: Garbers fieser Vorgesetzter gleitet recht schnell in die Passivität ab,* der von John Torturro gespielte Polizeibeamte Camonetti überwindet sein anfängliches Mißtrauen gegen Garber früh, und der einzig verbleibende Konflikt - der böse Ryder gegen den guten Garber - wird nicht gerade durch packende Dialoge zu einem abendfüllenden Psychoduell aufgewertet. Statt dessen gibt es dann den altbekannten Heldenbrei, wie Camonettis Satz "Da weiß man, wofür man kämpft", als er und Garber in einem Hubschrauber über die Stadt New York fliegen. Sicher, hier wird auf die vielen Alltagshelden im New York nach 9/11 angespielt, aber hätte dies nicht ein wenig subtiler geschehen können?

Auch eine weitere absolut notwendige Bedingung für einen Geiselnehmerthriller wird nicht erfüllt: die Geiseln erhalten keine glaubwürdigen Konturen, sondern bleiben stereotype Nebenrollen. Da ist der junge Mann, der mit seinem Laptop Kontakt zur Außenwelt herstellt, aber warum ist der da eigentlich? Da ist die junge Mutter, die sich um ihren kleinen Sohn sorgt - der auch prompt von Ryder zum Erschießen ausgewählt wird, denn Ryder ist ja bööööse, harharhar -, und für den sich ein ehemaliger Soldat opfert. Aber das alles wird in hektischer Eile dargeboten, gerade so als wolle Scott möglichst jede Minute irgendwie mit seinen beiden Stars Washington und Travolta füllen. Das Ergebnis ist ein ermüdendes Psychoduellchen zwischen einer Karikatur und einer oberflächlich gezeichneten Identifikationsfigur im luftleeren Raum.

Scott unterliegt zu allem Überfluß noch der Eitelkeit, möglichst viel Action in seinen Film packen zu wollen, was dazu führt, daß seine Polizisten wie die letzten Deppen handeln, indem sie den Transport mit dem Lösegeld nicht mit einem Helikopter, sondern in einem kleinen Konvoi - über nicht abgesperrte Straßen, wohlgemerkt! - abwickeln. Das dient einzig dem Zweck, ein paar Autos und Motorräder durch die Luft wirbeln zu lassen. Doch vielleicht sollte sich Scott vor seiner nächsten Inszenierung eines Autounfalls mal das ein oder andere Billardspiel ansehen oder ein Buch über Kybernetik lesen. Ich will hiermit keinesfalls behaupten, daß ein Thriller hundertprozentig realistisch sein sollte - aber Realitäts- und Logikbrüche sollten dem Vorantreiben der Geschichte und dem Unterstreichen der Prämisse untergeordnet werden, denn ansonsten könnte der Zuschauer am Ende argwöhnen, man wolle ihn für dumm verkaufen.

So sehr ich auch einige Filme Tony Scotts schätze, ein Ticket für die Pelham 123 würde ich ganz gewiß nicht wieder ziehen.

* Wenn ich da an die fiesen Vorgesetzten und selbstsüchtigen Politiker in den Dirty-Harry-Filmen denke, dann frage ich mich, warum Scott hier so leichtfertig gute Nebenrollen verschenkt hat.
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5.0 von 5 Sternen von Anfang bis Ende hochspannend 18. Mai 2013
Format:Blu-ray
Der Regisseur Tony Scott ist ja leider schon 2012 verstorben. Und wenn ich diesen Film sehe und daran denke, dann wird mir nochmal schmerzlich klar, was für ein Verlust dieser Mann doch ist.

Walter Garber ist nur ein einfacher Fahrdienstleiter der New Yorker U-Bahn. Eines Tages wird allerdings eine der U-Bahnen Entführt und der Entführer, Ryder, fordert 10 mio. Dollar innerhalb einer Stunde. Garber muss Ryder diese Stunde per Sprechanlage hinhalten und immer wieder den unberechenbaren Entführer davon abhalten, Menschen zu töten.

Tony Scott war der Bruder von Ridley Scott (Alien) und vornehmlich Regisseur für Action-Filme. Seine bisherigen Filme von ihm, die ich gesehen habe, wie etwa Der Staatsfeind Nr. 1, Deja Vu und Unstoppable haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. So auch dieser Film.
Scott beschränkt den Film fast die ganze Zeit auf 2 Schauplätze. Zum einen wäre da die entführte U-Bahn Pelham 123, in der sich John Travolta (Im Körper des Feindes - Face/Off) aufhält und zum anderen die Funkzentrale der New Yorker U-Bahn, in der sich Denzel Washington (Training Day) aufhält. Diese beiden Schauplätze haben durchaus etwas für sich und werden nie langweilig, was aber wohl weniger an der Inszenierung als viel mehr an den Darstellern und den Ereignissen liegt.
Scott weiß den Film meisterhaft aufzubauen. Er treibt die Spannung mit gut geschriebenen und gut gespielten Dialogen immer mehr hoch. Denzel Washington und John Travolta haben hier eine sehr gute Chemie und schaffen es, authentisch zu handeln und die Gespräche spannend zu gestalten. Angeheizt werden diese Gespräche durch immer neue Probleme, denen sich Washington stellen muss. Hier hat Scott wirklich fantastische Arbeit geleistet und den Film bis zum Finale spannend gehalten.
Rein inszenatorisch beruft sich Scott hier auf einfache und wenig aufwendige Kameraperspektiven, tut dies aber nur zum Wohl des Films. Durch diese Einfachheit kann man sich gut in die Situation hineinversetzen und fiebert mit Washington mit. Also rein handwerklich passt der Film perfekt zum Inhalt.
Was mir hier aber auch aufgefallen ist, ist, dass der Film sogut wie gar keine Action hat. Es gibt einige schnelle Szenen, aber keine wirkliche Action. Dies gefällt mir sehr gut, weil der Film dann zu sehr vom eigentlichen Thema abgekommen und viel an Spannung eingebüßt hätte.

Fazit:
Tony Scott hat mit seinem vorletzten Film einen hochspannenden Thriller geschaffen, der mit 2 sehr guten Hauptdarstellern und einer spannenden Geschichte aufwartet. Wer also auf Spannung und nicht auf Action steht, sollte hier unbedingt mal reinschauen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen And the Goldene Himbeere goes to: JOHN TRAVOLTA !!! 5. Februar 2013
Format:Blu-ray
Tja wie soll ich nur anfangen? Kennt man einen Tony Scott Film kennt man alle Tony Scott-Filme! Eigentlich könnte ich jetzt auch schon wieder aufhören zu schreiben. Eigentlich ist jetzt bereits alles gesagt. Es tut mir zwar menschlich sehr leid, dass er sich voriges Jahr entschlossen hat, nicht mehr weiterleben zu wollen, künstlerisch ist sein trauriger Entschluss aber nicht von Belang.

Der kleine Bruder vom großen Ridley konnte nie aus dem übermächtigen Schatten des erfolgreicheren (und besseren) Regisseurs hervortreten, geschweige denn ihm auch nur im Geringsten das Wasser reichen. Keine Ahnung, ob das der Grund für seine unglaubliche Tat war, aber es wäre irgendwie verständlich.

Seine Filme laufen alle nach dem gleichen Schema ab und auch die Bildsprache ist immer die Selbe. Man braucht nur eine Minute zu sehen, und weiß, dass man sich in einem Film von Tony Scott befindet. So auch bei diesem Machwerk. Irgendwie weiß man gleich am Anfang des Filmes wie er ausgehen wird, man weiß immer was als nächstes passiert und was wer als nächstes machen wird. Seine Charaktere sind eindimensional, schlicht und unglaubwürdig. Und die Guten sind immer nur gut und die Bösen immer super-böse. Es gibt bei ihm immer nur schwarz/weiß, Grautöne existieren nicht.

Diesmal ist der Böse John Travolta, und der ist so furchtbar böse - aber wirklich furchtbar böse, und da er das offensichtlich schauspielerisch nicht rüberbringen kann, muss er die ganze Zeit böse lachen, böse fluchen und böse unschuldige Menschen erschießen. Natürlich muss er auch einen böse aussehenden Bart tragen. Seine Darstellung eines Bösen ist wohl das Lächerlichste was das Lichtspieltheater je gesehen hat. Er sollte sich vielleicht einmal ein Beispiel nehmen an Javir Bardem in "No country for old men" oder "Goyas Geister". Das sind böse Menschen, vor denen man sich wirklich fürchten muss. Zum Fürchten bei John Travolta ist nur sein "Schauspiel".

- ACHTUNG SPOILER (das war jetzt ironisch gemeint, denn wem interessiert die Geschichte wirklich) -

Auch handeln alle Beteiligten entweder vollkommen unlogisch oder vollkommen idiotisch. Natürlich gibt der ausgebildete Scharfschütze irrtümlich einen Schuss ab, als ihm ein Mäuschen ins Beinkleid krabbelt - Huch, das kitzelt so! Entweder ist der Scharfschütze sonst nur auf andere Männer "scharf", oder aber er ist halt sehr schreckhaft und fürchtet sich vor kleinen Nagetieren. Mit diesen "Fähigkeiten" wird man dann natürlich Scharfschütze bei der New York Police! Überhaupt dieses pathetische Gebrabbel über das ach so tolle New York. Die Polizisten dürften dort alle etwas unterbelichtet sein. Wie ist es sonst möglich, dass das von Motorrädern eskortierte Fahrzeug mit dem Lösegeld von einem anscheinend seebehinderten pilotiert wird, der dann natürlich gleich mehrere Unfälle baut und dann effektvoll von einer Brücke purzelt.

Und zum Schluss sagt der Bürgermeister von N.Y. (klar muss der mitspielen, der wird dort verehrt wie ein Popstar) zum vom Zugführer zum strahlenden Helden gereiften Denzel Washington folgende unglaublich Pathos-triefende Worte: "Immer wenn ich mich bei den Bürgern von New York bedanke, weiß ich eigentlich nicht bei wem ich mich da bedanke. Aber heute wird sich New York bei Ihnen bedanken (man bedenke: New York bedankt sich, dass er einen Menschen getötet hat). Aber jetzt ist New York am Ball und New York trifft fast alle Bälle...." Unglaublich, welchem Drehbuchautor fallen solche Sätze ein. Wie stark musste sein Durchfall sein?

Denzel Washington (Tony Scott s Lieblingsschauspieler) sollte sich auch was schämen, denn er kanns eigentlich viel besser, und die Wandlung vom Schreibtischtäter zum Action-Hero ist so glaubwürdig wie die Biographie von Baron Münchhausen. Jeder halbwegs vernünftige Familienvater, der für zwei Kinder sorgen muss (deswegen hat er ja angeblich das Schmiergeld angenommen) hätte sich aus dem Staub gemacht (die Möglichkeit war da, John Trawurl und Konsorten waren schon auf der Flucht). Aber nicht unser Denzel, der verfolgt ihn natürlich, obwohl er zugesehen hat wie er vorher etliche Menschen ins Walhalla befördert hat, und schickt ihn dann ebenfalls dorthin. Und gleich darauf ist er nicht verstört oder geschockt, sondern trippelt fröhlichen Fußes und mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause und führt noch dieses vorhin erwähnte Pläuschchen mit dem Bürgermeister (bei dem sie sich noch über Baseball oder Basketball unterhalten).

Ok, es reicht jetzt. Ich könnte noch ewig so weiter schreiben, denn Blödheiten gibt es in diesem Film noch genug zu erwähnen. Letztendlich ist es ein typischer Tony Scott: schlecht, unglaubwürdig und einfach nur dumm! Also wie bereits am Anfang erwähnt, tut es mir menschlich sehr leid, dass er den Freitod gewählt hat, denn jedes sinnlose Sterben ist furchtbar, aber andererseits bin auch sehr erleichtert, dass es von nun an keine neuen Machwerke mehr von ihm geben wird und seine alten "Werke" geraten hoffentlich bald in Vergessenheit.
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5.0 von 5 Sternen GUT BESETZT UND SPANNEND
Gut besetzter und spannender Film.
Die Kritiken bemängeln wohl das er nicht ans Orginal von 1974 rankommen würde. Aber soll er das überhaupt ? Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von F. Rupp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen UMD
ich liebe diese scheiben und bin immer auf der suche nach filmen die es zu haben gibt ,
da es sehr praktisch ist, wenn ich unterwegs bin und mit meiner psp meine zeit... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von solaika veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Duell im Tunnel
Typisches Fließbandprodukt aus Hollywood. Wenn der Titel schon Inhaltsangabe ist, der jeden Misserfolg ausschließt, will keine rechte Spannung aufkommen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von zopmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende Entführung im New Yorker U-Bahnsystem!
Ein echt spannender Film über die Entführung der New Yorker U-Bahnlinie 123.
Ich war sehr überrascht von der Storyline und den guten Schauspielern, auch wenn... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von M. Weinert veröffentlicht
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Als ich die DVD " Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 " bestellte, dachte ich da kommt eine ganz normale DVD. Eigentlich ist es auch so... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leyla veröffentlicht
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"Die Entführung der U Bahn P.123" beginnt ziemlich spannend!
Sowohl Travolta, in der Rolle, des bösen Entführers einer Bahn Linie, als auch, Denzel Washington... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Markus M. veröffentlicht
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Das Original "The Taking of Pelham 123" von 1974 ist ein Kultfilm. Alles stimmt: Dialoge ("Dann schieße ich Dir Dein Pippi weg. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Gelegenheitsleser veröffentlicht
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Ich habe mir diesen Film gekauft und angesehen, weil ich ein großer Bewunderer von James Gandolfini bin. Lesen Sie weiter...
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Vor 17 Monaten von Tobi veröffentlicht
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