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Die Entführung des Großfürsten: Fandorin ermittelt. Roman [Taschenbuch]

Boris Akunin , Renate Reschke , Thomas Reschke
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Oktober 2004 Fandorin ermittelt (Buch 8)
Akunin ermittelt im Auftrag des Zaren Moskau Herbst 1894: Die Krönung des letzten russischen Zaren Nikolai II. steht unmittelbar bevor. Aus diesem Anlaß kommt die hochherrschaftliche Verwandtschaft der Romanows nach Moskau. Doch bei einem ersten Spaziergang im Park werden die Zarenfamilie und ihre Gäste überfallen und der vierjährige Großfürst Mika wird entführt. Fandorin, der diesmal unmittelbar im Auftrag des Herrscherhauses ermittelt, stellt sein ganzes Können unter Beweis. Eine handlungsreiche und spannende Geschichte in höchsten adligen Kreisen Rußlands am Ende des 19. Jahrhunderts, als der Machtverfalls der Romanows bereits deutlich sichtbar wird, erzählt von ihrem Haushofmeister Gefeiert als "James Bond und Sherlock Holmes mit russischer Seele" (ARD- Kulturreport), trat Erast Fandorin auch seinen Siegeszug in Deutschland an. Der Gentleman-Detektiv brachte seinem Schöpfer Boris Akunin phänomenalen Erfolg und riesige Auflagen. "Boris Akunin ist der Meister der russischen Kriminalautoren. Ich habe jegen seiner Romane verschlungen." Wladimir Kaminer "Akunins Bücher bieten Unterhaltung ohne Reue: Liebe und Eifersucht, Mord und Totschlag, Doppelspiele und Weltverschwörungen." FAZ

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 428 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746617677
  • ISBN-13: 978-3746617671
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 212.179 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Boris Akunin ist das Pseudonym des Moskauer Philologen, Kritikers, Essayisten und Übersetzers aus dem Japanischen Grigori Tschchartischwili (geb. 1956). 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Russland machten. Heute genießt er in seiner Heimat geradezu legendäre Popularität. 2001 wurde er dort zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Bei Aufbau erschienen bisher Fandorin (2001), Türkisches Gambit (2001), Mord auf der Leviathan (2002), Der Tod des Achilles (2002), Russisches Poker (2003), Die Schönheit der toten Mädchen (2003), Der Tote im Salonwagen (2004), Die Entführung des Großfürsten (2004), Der Magier von Moskau (2005), Die Liebhaber des Todes (2005), Die Diamantene Kutsche (2006), Das Geheimnis der Jadekette (2008), Das Halsband des Leoparden (2009) und Die Moskauer Diva (2011). “Ich spiele leidenschaftlich gern. Früher habe ich Karten gespielt, dann strategische Computerspiele. Schließlich stellte sich heraus, dass Krimis schreiben noch viel spannender ist als Computerspiele. Meine ersten drei Krimis habe ich zur Entspannung geschrieben ... “ Akunin in einem Interview mit der Zeitschrift Ogonjok

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5.0 von 5 Sternen Großartig! 9. Februar 2005
Format:Taschenbuch
Auch in "Die Entführung des Großfürsten" geizt Boris Akunin nicht mit neuen Ideen und setzt auch in der Tradition der Serie fort, dass jeder Teil in vollkommen anderer Weise geschrieben ist. Dieses Mal handelt es sich um ein Tagebuch(?) aus Sicht des absolut Romanow-treuen Kammerherrn Afanassi Stepanowitsch Sjukin.
Was wie ein historsicher Roman beginnt, wird schnell zum intelligenten Krimi und herausragenden Thriller. Dabei gibt Akunin niemals seine Steckenpferde auf: Humor, Wendungen in der Handlung und vorallem seine Sprache, die sich wohltuend von heutigen Bestsellern abhebt.
Wer die Fandorin-Reihe bereits mag, muss unbedingt auch bei diesem Teil zugreifen. Allen Zweiflern und Unentschlossenen sei darüberhinaus gesagt, dass es sich bei "Die Entführung des Großfürsten" um einen der besten Teile handelt.
Wer die Serie allerdings noch nicht kennt, der sollte mit dem ersten Teil einsteigen. Zwar sind die einzelnen Bände in sich abgeschlossen, doch begleiten sie in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung Fandorins von einem einfachen Beamten zu einem bedeutenden Ermittler. Ein paar Zusamenhänge, sowie manche Personenkonstelation wird sich dem "Serien-Leser" deshalb einfacher erschließen können.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochklassiger Krimi ... 23. Mai 2005
Von isy3
Format:Taschenbuch
... aus Boris Akunins großartiger Fandorin-Reihe.
Uneingeschränkt empfehlen möchte ich dieses packende Buch, das einen gelungenen Cocktail bereithält: Spannung, Action, einen Schuß Humor und viele gut recherchierte historische Details aus dem Jahr 1894 in Moskau. Akunin hinterlegt die Krimihandlung mit den Krönungsfeierlichkeiten des letzten Romanoff, Zar Nikolai II. und spart dabei auch sozialkritische Aspekte und den damals herrschenden Aberglauben nicht aus.
Diesmal wird die ganze Geschichte aus der Perspektive des Haushofmeisters Afanassi Sjukin erzählt. Sjukin ist in seinem Beruf äußerst kompetent, seiner Herrschaft treu ergeben, jedoch auch ein wenig naiv, was dem Leser tiefe und bisweilen amüsante Einblicke in die Haushaltsführung des russischen Hochadels beschert.
Besonders geglückt finde ich diese Krimi-Reihe, weil Erast Fandorin - inzwischen international arbeitender Privatdetektiv - sich von Roman zu Roman persönlich weiterentwickelt. Die Nebenfiguren sind bunt und vielfältig ausgestaltet und alle Personen handlen psychologisch nachvollziehbar. Jede neue Wendung der Handlung bringt eine Überraschung und erhöht die Spannung im Buch. Der Showdown führt diesmal elegant an den Anfang des Buches zurück.
Ich denke, die Fandorin-Romane ergeben erstklassige Kinofilme. Schade, daß ich mir die Rechte daran nicht selber leisten kann ...
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Fall, tolle Atmosphäre! 9. Januar 2005
Von freecox
Format:Taschenbuch
Moskau, 1896. Der seit '94 amtierende Zar Nikolaus II.ist mit der Verwandtschaft zu seiner offiziellen Krönung nach Moskau gereist. Plötzlich wird sein Neffe entführt, und die Entführer stellen eine schwer erfüllbare Forderung. Bald stellt sich heraus, daß hinter der Entführung ein international gesuchter Verbrecher steckt, mit dem der jetzige Privatermittler Fandorin noch eine Rechnung offen hat. Er hat eine Woche Zeit, um das Leben des Kindes und - wichtiger noch - einen Teil der Kronjuwelen sicherzustellen.
Erzähler ist der Kammerherr des Großfürsten, der aus mehreren Gründen Fandorin zutiefst mißbilligt.
Die Kriminalgeschichte ist spannend und weist bis zum Showdown viele Wendungen auf.
Die wahre Stärke dieses Buches ist aber für mich die Darstellung der Zarenfamilie und überhaupt der russischen Aristokratie, ihre Denkweisen und ihre Verstrickung in überholte Traditionen, was durch die kluge Wahl des Icherzählers nachdrücklich unterstrichen wird.
So atmet das ganze Buch Verfall und Untergang. Als Leser hat man das (zutreffende) Gefühl, daß unabhängig vom Ausgang des Falles diese Gesellschaft nicht mehr lange existieren kann. So kann man über die vorrevolutionäre Zeit in Rußland hier mehr erfahren als in manchem Geschichtsbuch.
Für mich eines der besten Bücher einer ohnehin guten Reihe. Aufgrund der Entwicklung der Charaktäre macht ein chronologisches Lesen aber Sinn.
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5.0 von 5 Sternen Spannende Fandorin Geschichte 11. Oktober 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Boris Akunin versteht es immer wieder in die russische Vergangenheit zu führen. Ich lasse mich gerne ein auf die oft historisch genau recherchierten Vorfälle, die immer auch Verständnis für Russland wecken und überaus spannend und gekonnt erzählt werden.
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