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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartig!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Entführung des Großfürsten: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
Auch in "Die Entführung des Großfürsten" geizt Boris Akunin nicht mit neuen Ideen und setzt auch in der Tradition der Serie fort, dass jeder Teil in vollkommen anderer Weise geschrieben ist. Dieses Mal handelt es sich um ein Tagebuch(?) aus Sicht des absolut Romanow-treuen Kammerherrn Afanassi Stepanowitsch Sjukin.Was wie ein historsicher Roman beginnt, wird schnell zum intelligenten Krimi und herausragenden Thriller. Dabei gibt Akunin niemals seine Steckenpferde auf: Humor, Wendungen in der Handlung und vorallem seine Sprache, die sich wohltuend von heutigen Bestsellern abhebt. Wer die Fandorin-Reihe bereits mag, muss unbedingt auch bei diesem Teil zugreifen. Allen Zweiflern und Unentschlossenen sei darüberhinaus gesagt, dass es sich bei "Die Entführung des Großfürsten" um einen der besten Teile handelt. Wer die Serie allerdings noch nicht kennt, der sollte mit dem ersten Teil einsteigen. Zwar sind die einzelnen Bände in sich abgeschlossen, doch begleiten sie in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung Fandorins von einem einfachen Beamten zu einem bedeutenden Ermittler. Ein paar Zusamenhänge, sowie manche Personenkonstelation wird sich dem "Serien-Leser" deshalb einfacher erschließen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochklassiger Krimi ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Entführung des Großfürsten: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
... aus Boris Akunins großartiger Fandorin-Reihe.Uneingeschränkt empfehlen möchte ich dieses packende Buch, das einen gelungenen Cocktail bereithält: Spannung, Action, einen Schuß Humor und viele gut recherchierte historische Details aus dem Jahr 1894 in Moskau. Akunin hinterlegt die Krimihandlung mit den Krönungsfeierlichkeiten des letzten Romanoff, Zar Nikolai II. und spart dabei auch sozialkritische Aspekte und den damals herrschenden Aberglauben nicht aus. Diesmal wird die ganze Geschichte aus der Perspektive des Haushofmeisters Afanassi Sjukin erzählt. Sjukin ist in seinem Beruf äußerst kompetent, seiner Herrschaft treu ergeben, jedoch auch ein wenig naiv, was dem Leser tiefe und bisweilen amüsante Einblicke in die Haushaltsführung des russischen Hochadels beschert. Besonders geglückt finde ich diese Krimi-Reihe, weil Erast Fandorin - inzwischen international arbeitender Privatdetektiv - sich von Roman zu Roman persönlich weiterentwickelt. Die Nebenfiguren sind bunt und vielfältig ausgestaltet und alle Personen handlen psychologisch nachvollziehbar. Jede neue Wendung der Handlung bringt eine Überraschung und erhöht die Spannung im Buch. Der Showdown führt diesmal elegant an den Anfang des Buches zurück. Ich denke, die Fandorin-Romane ergeben erstklassige Kinofilme. Schade, daß ich mir die Rechte daran nicht selber leisten kann ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toller Fall, tolle Atmosphäre!,
Rezension bezieht sich auf: Die Entführung des Großfürsten: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
Moskau, 1896. Der seit '94 amtierende Zar Nikolaus II.ist mit der Verwandtschaft zu seiner offiziellen Krönung nach Moskau gereist. Plötzlich wird sein Neffe entführt, und die Entführer stellen eine schwer erfüllbare Forderung. Bald stellt sich heraus, daß hinter der Entführung ein international gesuchter Verbrecher steckt, mit dem der jetzige Privatermittler Fandorin noch eine Rechnung offen hat. Er hat eine Woche Zeit, um das Leben des Kindes und - wichtiger noch - einen Teil der Kronjuwelen sicherzustellen. Erzähler ist der Kammerherr des Großfürsten, der aus mehreren Gründen Fandorin zutiefst mißbilligt. Die Kriminalgeschichte ist spannend und weist bis zum Showdown viele Wendungen auf. Die wahre Stärke dieses Buches ist aber für mich die Darstellung der Zarenfamilie und überhaupt der russischen Aristokratie, ihre Denkweisen und ihre Verstrickung in überholte Traditionen, was durch die kluge Wahl des Icherzählers nachdrücklich unterstrichen wird. So atmet das ganze Buch Verfall und Untergang. Als Leser hat man das (zutreffende) Gefühl, daß unabhängig vom Ausgang des Falles diese Gesellschaft nicht mehr lange existieren kann. So kann man über die vorrevolutionäre Zeit in Rußland hier mehr erfahren als in manchem Geschichtsbuch. Für mich eines der besten Bücher einer ohnehin guten Reihe. Aufgrund der Entwicklung der Charaktäre macht ein chronologisches Lesen aber Sinn. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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