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Die Entdeckung des Lichts
 
 
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Die Entdeckung des Lichts [Gebundene Ausgabe]

Ralf Bönt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (24. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832195173
  • ISBN-13: 978-3832195175
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.572 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ralf Bönt
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieser Roman, zugleich spannende Geschichte und komplexes literarisches Kunstwerk, wird noch lange gelesen werden. Eine Prognose, so sicher, dass sie fast schon wissenschaftlich ist." Daniel Kehlmann in FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG "Ein aufregender und anregender Roman, der Kopf und Herz aufs Schönste zusammenbringt. TAGESSPIEGEL "Gleichzeitig literarisch verdichtet und dabei doch für den Laien nachvollziehbar ( ) Literatur und Physik: in diesem funkelnden Roman verschmelzen sie zu einer Kultur und der Leser darf sich nach der Lektüre angenehm erhellt fühlen. KÖLNER STADTANZEIGER "Packend (...) Bönts Roman reisst auch mit, weil er viele Geschehnisse der Zeit einstreut." BRIGITTE "Hineingewirkt in einen historischen Stoff ist ein feines Humorgewebe." FRANKFURTER RUNDSCHAU "Spannend und auch für den Laien verständlich." FRNKFURTER NEUE PRESSE "Hier werden mit einer verknappten und trotzdem poetischen Sprache die Lebensläufe zweier herausragender Menschen nachgezeichnet. Und alle physikalischen Entdeckungen sind sehr verständlich beschrieben, so dass man nach der unterhaltsamen Lektüre auch etwas klüger ist." NORDWEST ZEITUNG

Kurzbeschreibung

Michael Faraday genügt die Welt nicht, in die er 1791 geboren wird. Dem Sohn eines einfachen Schmieds fehlt es an allem, vor allem an Nahrung für seine unstillbare Neugier. Statt zur Schule zu gehen, muss er Zeitungen austragen und lernt durch sie die Welt kennen. Seiner Herkunft zum Trotz bringt er es bald zum Laborhelfer der Londoner Royal Institution. Zwei Phänomene halten die wissenschaftliche Welt in Atem: die Elektrizität und der Magnetismus. Wie hängen sie zusammen? Heimlich erforscht Faraday, wie aus Bewegung Strom wird und wie aus Strom Bewegung. Ein Ausflug ans Meer bringt ihn auf die Idee, im Licht nach einer Wellenstruktur zu suchen. Erst Albert Einstein entdeckt Rätsel in Faradays Harmonien. Über den Abstand eines Jahrhunderts hinweg berühren sich die Gedanken zweier Wissenschaftler.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
spannend und doch genau 16. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin Physiker, und das Buch über einen Physiker wollte ich eigentlich gar nicht lesen. Aber dann fesselte mich sein Autor Ralf Bönt schon mit den ersten Zeilen. Durch seine aufs äußerste verknappte und trotzdem so bildhaft-eindringliche Sprache. Und plötzlich war Michael Faraday auch für mich interessant, als ungeheuer begeisterungsfähiger Mensch wie als unermüdlicher Wissenschaftler.

Er bildete sich selbst aus, indem er alles las, was ihm in die Hände fiel. Erst als Zeitungsbote und Buchbinderlehrling, dann als weitgehend übersehener Diener eines renommierten Londoner Wissenschaftlers und miserabel bezahlter Flaschenspüler in dessen Labor. Aber er experimentierte in jeder freien Minute selbst, entdeckte zwei bis dato unbekannte Elemente und atmete dabei reichlich giftige Dämpfe ein, die ihm erst seine Denkfähigkeit dann sein Leben raubten. So lange sein Verstand funktionerte, erfand er jedoch den ersten Dynamo und kam er zu brillanten Erkenntnissen über den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus, die magnetischen Eigenschaften des Lichts. Kein Wunder, dass Albert Einstein rund hundert Jahre später ein Bild Faradays über seinem Schreibtisch hängen hatte.

Ralf Bönts Lebenslauf ähnelt ein bisschen dem seines Romanhelden. Er machte eine Handwerkerlehre, studierte dann erst Physik und war so gut, dass er unter anderem am Genfer CERN forschen durfte. Wozu nur die Besten eingeladen werden. Aber dann wechselte er den Beruf, begann zu schreiben, erntete mit seinen Erzählungen, Hörspielen und Essays reichlich Lob unter professionellen Kritikern, aber das Publikum blieb weitgehend abstinent. "Die Entdeckung des Lichts" könnte das ändern:

Dieser außergewöhnliche Roman über Faraday und - in der zweiten Hälfte - Einstein ist mindestens so gut wie der Bestsellererfolg "Die Vermessung der Welt" über den Mathematiker Gauss und den Forschungsreisenden Alexander von Humboldt von Daniel Kehlmann. Eigentlich ist er noch besser, weil er, ohne es einem aufzudrängen, tatsächlich von der Wissenschaft selbst erzählt. So erfährt man über Felix Eberty und die Ursprünge des Einstein'schen Denken mehr als in jedem Lehrbuch und ohne je das Gefühl zu haben eines zu lesen.

In der Schilderung von Faradays erstaunlichem Leben vermischt Bönt höchst raffiniert und mit leichter Hand die zärtliche Liebe des Self-made-Forschers zu Sarah (und die Faszination, welche die exzentrische Gräfin und Tochter Lord Byrons, Ada Lovelace trotzdem auf ihn ausübt) mit seiner rücksichtslosen Hingabe an die Wissenschaft. Er eröffnet einen neuen Blick auf die vielen Faradayschen Forscherkollegen, die in ganz Europa verbissen miteinander konkurrierten, ihre eigenen Überlegungen und Erkenntnisse aber oft auch erstaunlich großzügig teilten. Er macht Geschichte lebendig und einen Mann des 19. Jahrhunderts, an dessen Namen die meisten sich allenfalls aus dem Physik- oder Chemieunterricht erinnern, dunkel, wieder aktuell. Nicht nur als genialen Entdecker, sondern als kennens- und liebenswerten Menschen.

"Die Entdeckung des Lichtes" wird niemand enttäuschen, der nach einem so fundiert-interessanten wie warmherzigen wie großartig geschriebenen Roman sucht. Ralf Bönt hat es verdient, dass das Buch auf den Bestsellerlisten steht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Preuschoff TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...so kam es mir vor.

Normalerweise liebe ich biografische Romane. Ich liebe auch Biographien. Ich liebe auch spannende Romane. Gefunden habe ich nichts davon. Sondern nur Ansätze.

Das Buch hat mich seltsam hungrig gelassen. Denn jedes Mal, wenn ich dachte: Ok, jetzt weiß ich, was der Autor schreiben will - da wurde ich wieder alleine gelassennn und es ging in irgendeinem anderen Stil weiter. Las man sich auf Roman ein, kam eine Sachpassage. Lass man sachliche Informationen, kam ein Romanstück. Aber jeweils beides nicht so tief und so ausgearbeitet, daß man hätte sagen können, es passt zusammen.

Schlussendlich war ich froh, als das Buch gelesen war.
Ja, ich weiß jetzt ein bißchen mehr über Faraday.
Nein, es war kein Buch, das mich begeistert hat.
Ja, ich hatte es mir anders vorgestellt.
Leihen, Kaufen muss nicht sein.
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Vermessung des Lichts 9. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Mit dem Cover des Buches schielt das Marketing des Dumont-Verlages etwas dreist auf Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" (Man lege die Cover einmal nebeneinander.) Das Buch von Ralf Bönt hat jedoch gegenüber dem Kehlmannschen Werk den Nachteil, dass seine Akteure (Faraday und Einstein) eine zu große Zeitspanne trennt, als dass er sie in ein inniges Gespräch verwickeln könnte. Stattdessen ergibt sich ein Roman über "die Gedanken zweier Wissenschaftler", die sich über "den Abstand eines Jahrhunderts hinweg berühren" (Verlagsankündigung). Das empfinde ich dann doch als eine arge Kopfgeburt.

Faraday ist sicherlich eine spannende Figur der Wissenschaftsgeschichte, schon durch seine außergewöhnliche Karriere vom Laborgehilfen zum weltbekannten Wissenschaftler, aber Bönt hätte besser daran getan, sich auf Faraday zu konzentrieren oder ein gut geschriebenes Sachbuch zu veröffentlichen (z. B. wie Thomas de Padova über Kepler und Galileo), denn als "spannenden Roman" habe ich "Die Entdeckung des Lichts" bei der Lektüre nicht erlebt. Oft verheddert Bönt sich mit seinen Sätzen geradezu. Ein Beispiel (leider kein Einzelfall): "Bis Einstein Deutschland verließ und auch die Rauchpilze, die er vom Blitz des Fotografen kannte, als seine überdimensionierten, wahr gewordenen Alpträume über Japan fotografiert wiedersehen sollte, weil seine Artgenossen nichts Besseres wussten, als dass die Welt für ihre Widersprüche zu klein war, dauerte es noch." Ist das Bachmann-Preis-würdiges Literaten-Deutsch?
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Die neuesten Kundenrezensionen
Glückliche Lesestunden
Der promovierte Physiker Ralf Bönt schwor nach Forschungsprojekten in New York und Genf und der Übersetzung eines Lehrbuchklassikers der Wissenschaft ab. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Nola272 veröffentlicht
Nicht täuschen lassen
Nicht umsonst zielt der Titel und das Cover auf den Bestseller von Kehlmann "Die Vermessug der Welt ab"
Wenn man schon mit der Brechstange versucht, auf dieser Erfolgswelle... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von nine1011 veröffentlicht
Erstaunlich
Die Lebensgeschichte Faradays wird hier, in vielfältiger Weise beleuchtet, faszinierend dargestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2010 von Hermann Max
Eine Reise durch das Jahrhundert der großen Entdecker und...
Schwer lässt sich nachvollziehen, wie es einem Jungen zu Ende des 18. Jahrhunderts ergangen sein mag, der in ärmlichen Verhältnissen heranwächst und sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2010 von Cl.Borries
Das Buch hat mich leider nicht erreicht
Ende des 18. Jahrhunderts wird Michael Faraday in ärmlichen Verhältnissen geboren. Schon von klein auf hat er einen unbändigen Wissensdurst, vor allem an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von S. Epperlein
Licht ist magnetisch - der Roman eher nicht
Mich hat der Roman nicht wirklich überzeugt. Wenn man immer einen Hang zum Weiterblättern oder Überlesen in sich spürt, kann was nicht stimmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2009 von Apefred
Kippmomente im Denken
Dieses Buch ist wahrlich keine spöttische Humoreske, und der Verlag hat sich wohl kaum einen Gefallen getan mit dem Umschlag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2009 von Der Prosaische Philosoph
Toll erzähltes historisch-wissenschaftliches Drama
Ralf Bönt hat sich seit seinem ersten Buch, Gold, das ein Sprachfeuerwerk ist, zu einem reifen Erzähler entwickelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von Constanze Schlitz
Licht am Ende des Tauerntunnels
Fast auf den Tag genau zwei Monate nach Ralf Bönts Lesung beim Bachmannpreis ist endlich das Buch erschienen von dem er in Klagenfurt keinen Auszug vorgetragen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2009 von Phil F. Penkner
Guter Stoff, gut erzählt
Bin gerade fertig, starker Stoff und außergewöhnlich überzeugend erzählt: Im Zentrum steht Michael Faraday (der mit dem Käfig), der ein ziemlich bewegtes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2009 von Viktor R.
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